Kirche Mariae Himmelfahrt (Abtei Nonnberg): Unterschied zwischen den Versionen

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Datei:Nonnberg Stiftskirche Innen 01.jpg|Kreuzrippengewölbe, Säulengang, Apsis; Ansicht: West nach Ost
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Datei:Nonnberg Stiftskirche Innen 02.jpg|Kreuzrippengewölbe; Ansicht: West (links) nach Ost
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Datei:Nonnberg Stiftskirche Innen 03.jpg|Kreuzrippengewölbe; Jahreszahl: 1503, Ansicht: West (links) nach Ost (rechts)
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Datei:Nonnberg Stiftskirche Innen 04.jpg|Chorgestühl; Ansicht: Ost nach West
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Datei:Nonnberg Stiftskirche Innen 05.jpg|Krypta (Unterkirche); Ansicht: West nach Ost
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Datei:Nonnberg Stiftskirche Innen 06.jpg|Apsis; Ansicht: West nach Ost
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Datei:Nonnberg Stiftskirche Außen 01.jpg|Zugang; Ansicht: Ost nach West
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Datei:Nonnberg Stiftskirche Außen 02.jpg|[[Gotik|gotisches]] Portal
 
Datei:Stiftskirche Nonnberg, Deckenansicht.jpg|Stiftskirche Nonnberg, mit Gewölbeansicht
 
Datei:Stiftskirche Nonnberg, Deckenansicht.jpg|Stiftskirche Nonnberg, mit Gewölbeansicht
 
Datei:Nonnberg Kirche Fresco Hl Benedikt.jpg | Stiftskirche  Nonnberg, Fresko hl Benedikt
 
Datei:Nonnberg Kirche Fresco Hl Benedikt.jpg | Stiftskirche  Nonnberg, Fresko hl Benedikt

Version vom 10. September 2017, 11:08 Uhr

Salzburg Stiftskirche Nonnberg 081
hll. Rupert und Erentrudis am Portal der Stiftskirche Nonnberg

Die Kirche Mariae Himmelfahrt (Abtei Nonnberg) ist die Kirche des Benediktinenstifts Nonnberg in Salzburg, dem ältesten Frauenkloster im deutschsprachigen Raum, das seit seiner Gründung ununterbrochen besteht. Sie zählt zu den denkmalgeschützten Objekten in der Stadt Salzburg.

Geschichte

Um 715 gründete Hruodpert (Rupert von Worms) am Nonnberg das Benediktinenstift Nonnberg. Ruperts Nichte Erentrudis war die erste Äbtissin.

Heinrichsbasilika

Nachdem die erste Klosterkirche 1006 abgebrannt war, unterstützte der Baiernherzog (deutscher König) Heinrich II. den Wiederaufbau großzügig. Heinrich II. kam im Jahr 1009 mit seiner Gemahlin Kunigunde zu Weihnachten zur Einweihung, die er vornahm.

1041 erfolgte die Weihe des Hochaltars, 1043 die Weihe der Krypta. Aus romanischer Zeit sind der mächtige Kirchturm, Portalteile und unter dem Nonnenchor das „Paradies“ mit seinen Fresken (um 1140) erhalten.

Neubau nach Brand

Durch einen Brand 1423, der durch Blitzschlag ausgelöst worden war, zum Großteil zerstört, wurde die Klosterkirche in den Jahren 1464 bis 1509 auf den alten Gebäuderechten fußend neu aufgebaut (spätgotischer Bau). Der Neubau erfolgte unter den Äbtissinnen Agatha von Haunsperg (14461484), Daria Panichner (14841505), Regina Pfaffinger von Slabernkirchen (15051514) und Ursula von Trauner Thrauner (15141519)[1].

Barockisierung

Mit der Barockisierung der Kirche wurde 1624 unter Dombaumeister Santino Solari begonnen. 1628/29 entstand der der neue barocke Hochaltar von Hans Waldburger. Die Zwiebelhaube auf den 1711 erhöhten Turm wurde nach Plänen von Sebastian Stumpfegger ausgeführt.

Regotisierung

1853 wurde mit der Regotisierung der Kirche begonnen, man tauschte den barocken Hochaltar auf Anregung des Salzburger Maler, Architekt und ersten ehrenamtliche Denkmalpfleger der Stadt Salzburg, Georg Pezolt, gegen den spätgotischen Flügelaltar aus der Filialkirche Scheffau am Tennengebirge.

Das gotische Kirchenschiff besitzt filialengeschmückte Kirchenfenster, wobei das gotische "Klaner-Fenster" hinter dem Altar besondere Bedeutung besitzt. Es wurde vom Salzburger Bürger und Ratsherrn Augustin Klaner 1473 gestiftet und von Hemmel von Andlau geschaffen.

Die letzte umfassende Kirchenrenovierung fand von 1951 bis 1955 statt, die romanischen Wandmalereien wurden beginnend 1987 restauriert und 1991/91 folgte die Restaurierung des Klaner-Fensters.

Sonstiges

Der stets sehr dunkle Kirchenraum mit dem erhöhten Chor über der Krypta verleiht der Kirche eine eigene Stimmung. An hohen Festtags-Gottesdiensten ist hier der zeitlos-meditative gregorianische Gesang des Nonnenchores zu hören.

Grabmäler

Bildergalerie

Quelle

  • Abteikirche Nonnberg, Kunstverlag Hofstätter, 1995, unter Mitwirkung von Dr. Adolf Hahnl, Salzburg, Dr. phil. Verena Stähli-Lüthi, Schweiz und P. Gregor Brazerol OSB, Schweiz

Fußnoten

  1. die hier angeführten Zeiten der Äbtissinnen weichen von jenen Daten auf der Liste der Äbtissinnen im Salzburgwiki erheblich ab; diese Daten wurden aus der Quelle Abteikirche Nonnberg, Kunstverlag Hofstätter, 1995, unter Mitwirkung von Dr. Adolf Hahnl, Salzburg, Dr. phil. Verena Stähli-Lüthi, Schweiz und P. Gregor Brazerol OSB, Schweiz, verfasst; in dieser Quelle gibt es eine umfangreichen Quellenverweis, u.a. auf das Dehio Salzburg