Mirabellplatz: Unterschied zwischen den Versionen

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Das Areal um das [[Schloss Mirabell]] lag lange Zeit vor den [[Stadttore in Salzburg|Stadttoren]] und war somit nicht verbaut. [[Erzbischof]] [[Wolf Dietrich von Raitenau]] ließ [[1606]] das [[Schloss Altenau]] für [[Salome Alt]] errichten.  [[1684]] entstand auf der damals als Paradeplatz genutzten Fläche der ''Mirabellstall'', aus dem später das ''k.k. Maut- und Zollamt'' wurde.
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Das Areal um das [[Schloss Mirabell]] lag lange Zeit vor den [[Stadttore in Salzburg|Stadttoren]] und war nicht verbaut. [[Erzbischof]] [[Wolf Dietrich von Raitenau]] ließ [[1606]] das [[Schloss Altenau]] für [[Salome Alt]] errichten.  [[1684]] entstand auf der damals als 'Paradeplatz' genutzten Fläche der ''Mirabellstall'', aus dem später das ''k.k. Maut- und Zollamt'' wurde.
  
 
Auf dem freien Platz stand bis zum Ende des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] das [[1788]] erbaute Getreidemagazin, die [[Schranne]].
 
Auf dem freien Platz stand bis zum Ende des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] das [[1788]] erbaute Getreidemagazin, die [[Schranne]].
  
Im [[19. Jahrhundert]] entstanden dann langsam auch dort Gebäude, die [[Rainerstraße]] wurde zu einer Art Prachtstraße, die die alte Stadt mit dem [[Salzburger Hauptbahnhof]] verband. Großzügig angelegt, blieb Platz vor dem Schloss Mirabell.
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Im [[19. Jahrhundert]] entstanden dann langsam auch dort Gebäude und die [[Rainerstraße]] wurde zu einer Art Prachtstraße, die die alte Stadt mit dem [[Salzburger Hauptbahnhof]] verband. Großzügig angelegt, blieb jedoch der Platz vor dem Schloss Mirabell.
  
 
== Lage ==  
 
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Version vom 30. April 2017, 17:02 Uhr

Mirabellplatz mit Blick zur Festung Hohensalzburg
Karte
Stolperstein für Rudolf Erich Müller am Mirabellplatz Nr. 6
Stolperstein für Franz Rosenkranz und Ferdinand Köck an der Ecke Dreifaltigkeitsgasse/Mirabellplatz
Wehnachtsmarkt am Mirabellplatz

Der Mirabellplatz ist ein Platz, der sich zum Teil in der rechtsufrigen Altstadt und zum in der Neustadt von Salzburg, auch als Andräviertel bezeichnet, befindet.

Geschichte

Das Areal um das Schloss Mirabell lag lange Zeit vor den Stadttoren und war nicht verbaut. Erzbischof Wolf Dietrich von Raitenau ließ 1606 das Schloss Altenau für Salome Alt errichten. 1684 entstand auf der damals als 'Paradeplatz' genutzten Fläche der Mirabellstall, aus dem später das k.k. Maut- und Zollamt wurde.

Auf dem freien Platz stand bis zum Ende des Zweiten Weltkrieges das 1788 erbaute Getreidemagazin, die Schranne.

Im 19. Jahrhundert entstanden dann langsam auch dort Gebäude und die Rainerstraße wurde zu einer Art Prachtstraße, die die alte Stadt mit dem Salzburger Hauptbahnhof verband. Großzügig angelegt, blieb jedoch der Platz vor dem Schloss Mirabell.

Lage

Die in von Nordwesten nach leicht Südosten verlaufende Rainerstraße trennt den Platz zu zwei Stadtteilen gehörend. Der nordöstliche Teil vor der Stadtpfarrkirche St. Andrä wird zur Neustadt (Andräviertel) gerechnet, der südwestliche Teil vor dem Schloss Mirabell bis zum Altes Borromäum zur rechtsufrigen Altstadt.

Gebäude

Am Mirabellplatz befinden sich das Schloss Mirabell und in der südwestlichen Ecke grenzt das alte Borromäum an den Platz, gleich daneben die Kast Villa. Weiters steht hier die Stadtpfarrkirche St. Andrä.

Im Haus Mirabellplatz 6 existierten bis zum Jahr 1938 im Parterre zwei jüdische Geschäfte:

Heute

Der Mirabellplatz stellt einen wichtigen Verkehrsknoten für öffentliche Verkehrsmittel dar. Wichtige Buslinien verlaufen von hier in den Flach- und Tennengau, die Stadtbusse, von verschiedenen äußeren Stadtteilen kommend, haben hier Umsteigehaltestellen in die Altstadt.

Die beiden Ausflugsunternehmen Salzburg Panorama Tours und Salzkraft haben am Mirabellplatz ihren Standplatz.

Jeden Donnerstag findet am Mirabellplatz der Schrannenmarkt statt, in der Adventzeit ein Adventmarkt.

Erreichbarkeit

Nächste Haltestelle

Bilder

 Mirabellplatz – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien auf Wikimedia Commons

Quellen