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| − | [[1041]] erfolgte die Weihe des Hochaltars, [[1043]] die Weihe der Krypta. Aus romanischer Zeit sind der mächtige Kirchturm, Portalteile und unter dem Nonnenchor das „Paradies“ mit seinen Fresken (um 1140) erhalten. | + | [[1041]] erfolgte die Weihe des Hochaltars, [[1043]] die Weihe der Krypta. Aus [[Romanik|romanischer]] Zeit sind der mächtige Kirchturm, Portalteile und unter dem Nonnenchor das „Paradies“ mit seinen Fresken (um 1140) erhalten. |
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[[1853]] wurde mit der Regotisierung der Kirche begonnen, man tauschte den barocken Hochaltar auf Anregung des Salzburger Maler, Architekt und ersten ehrenamtliche Denkmalpfleger der Stadt Salzburg, [[Georg Pezolt]], gegen den spätgotischen Flügelaltar aus der Filialkirche [[Scheffau am Tennengebirge]]. | [[1853]] wurde mit der Regotisierung der Kirche begonnen, man tauschte den barocken Hochaltar auf Anregung des Salzburger Maler, Architekt und ersten ehrenamtliche Denkmalpfleger der Stadt Salzburg, [[Georg Pezolt]], gegen den spätgotischen Flügelaltar aus der Filialkirche [[Scheffau am Tennengebirge]]. | ||
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Die letzte umfassende Kirchenrenovierung fand von [[1951]] bis [[1955]] statt, die romanischen Wandmalereien wurden beginnend [[1987]] restauriert und [[1991]]/91 folgte die Restaurierung des ''Klaner-Fensters''. | Die letzte umfassende Kirchenrenovierung fand von [[1951]] bis [[1955]] statt, die romanischen Wandmalereien wurden beginnend [[1987]] restauriert und [[1991]]/91 folgte die Restaurierung des ''Klaner-Fensters''. | ||
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Version vom 12. Dezember 2015, 09:25 Uhr
Die Kirche Mariae Himmelfahrt (Abtei Nonnberg) ist die Kirche des Benediktinenstifts Nonnberg in Salzburg, dem ältesten Frauenkloster im deutschsprachigen Raum, das seit seiner Gründung ununterbrochen besteht. Sie zählt zu den denkmalgeschützten Objekten in der Stadt Salzburg.
Geschichte
Um 715 gründete Hruodpert (Rupert von Worms) am Nonnberg das Benediktinenstift Nonnberg. Ruperts Nichte Erentrudis war die erste Äbtissin.
Heinrichsbasilika
Nachdem die erste Klosterkirche 1006 abgebrannt war, unterstützte der Bayernherzog (deutscher König) Heinrich II. den Wiederaufbau großzügig. Heinrich II. kam im Jahr 1009 mit seiner Gemahlin Kunigunde zu Weihnachten zur Einweihung, die er vornahm.
1041 erfolgte die Weihe des Hochaltars, 1043 die Weihe der Krypta. Aus romanischer Zeit sind der mächtige Kirchturm, Portalteile und unter dem Nonnenchor das „Paradies“ mit seinen Fresken (um 1140) erhalten.
Neubau nach Brand
Durch einen Brand 1423, der durch Blitzschlag ausgelöst worden war, zum Großteil zerstört, wurde die Klosterkirche in den Jahren 1464 bis 1509 auf den alten Gebäuderechten fußend neu aufgebaut (spätgotischer Bau). Der Neubau erfolgte unter den Äbtissinnen Agatha von Haunsperg (1446 – 1484), Daria Panichner (1484 – 1505), Regina Pfaffinger von Slabernkirchen (1505 – 1514) und Ursula von Trauner Thrauner (1514 – 1519)[1].
Barockisierung
Mit der Barockisierung der Kirche wurde 1624 unter Dombaumeister Santino Solari begonnen. 1628/29 entstand der der neue barocke Hochaltar von Hans Waldburger. Die Zwiebelhaube auf den 1711 erhöhten Turm wurde nach Plänen von Sebastian Stumpfegger ausgeführt.
Regotisierung
1853 wurde mit der Regotisierung der Kirche begonnen, man tauschte den barocken Hochaltar auf Anregung des Salzburger Maler, Architekt und ersten ehrenamtliche Denkmalpfleger der Stadt Salzburg, Georg Pezolt, gegen den spätgotischen Flügelaltar aus der Filialkirche Scheffau am Tennengebirge.
Das gotische Kirchenschiff besitzt filialengeschmückte Kirchenfenster, wobei das gotische "Klaner-Fenster" hinter dem Altar besondere Bedeutung besitzt. Es wurde vom Salzburger Bürger und Ratsherrn Augustin Klaner 1473 gestiftet und von Hemmel von Andlau geschaffen.
Die letzte umfassende Kirchenrenovierung fand von 1951 bis 1955 statt, die romanischen Wandmalereien wurden beginnend 1987 restauriert und 1991/91 folgte die Restaurierung des Klaner-Fensters.
Sonstiges
Der stets sehr dunkle Kirchenraum mit dem erhöhten Chor über der Krypta verleiht der Kirche eine eigene Stimmung. An hohen Festtags-Gottesdiensten ist hier der zeitlos-meditative gregorianische Gesang des Nonnenchores zu hören.
Bildergalerie
- Nonnberg Kirche Fresco Hl Benedikt.jpg
Stiftskirche Nonnberg, Fresko hl Benedikt
- Nonnberg Kirche Fresco Papst Gregor.jpg
Stiftskirche Nonnberg, Fresko Papst Gregor
- Nonnberg Kirche Hl Erentrudis.jpg
Stiftskirche Nonnberg, hl Erentrudis
Fußnoten
- ↑ die hier angeführten Zeiten der Äbtissinnen weichen von jenen Daten auf der Liste der Äbtissinnen im Salzburgwiki erheblich ab; diese Daten wurden aus der Quelle Abteikirche Nonnberg, Kunstverlag Hofstätter, 1995, unter Mitwirkung von Dr. Adolf Hahnl, Salzburg, Dr. phil. Verena Stähli-Lüthi, Schweiz und P. Gregor Brazerol OSB, Schweiz, verfasst; in dieser Quelle gibt es eine umfangreichen Quellenverweis, u.a. auf das Dehio Salzburg
Quelle
- Abteikirche Nonnberg, Kunstverlag Hofstätter, 1995, unter Mitwirkung von Dr. Adolf Hahnl, Salzburg, Dr. phil. Verena Stähli-Lüthi, Schweiz und P. Gregor Brazerol OSB, Schweiz