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| | Seine Eltern besaßen in Mainz eine Gewürzmühle. Sie starben [[1943]] bei einem alliierten Bombenangriff auf Hamburg. Jochen kam zu seinen Großeltern nach Graz, wo er aufwuchs. Sein Großvater, ein Rechtsanwalt, hatte ihm später geraten, die deutsche Staatsbürgerschaft und seinen deutschen Reisepass zu behalten. Damals war es jedoch noch möglich, mit deutscher Staatsbürgerschaft eine österreichische Rennlizenz zu bekommen. Daher wird er über seinen Tod hinaus bis heute als Österreicher betrachtet. Auch seinerzeitige offizielle Dokumente der FIA bescheinigen Rindt als Österreicher. | | Seine Eltern besaßen in Mainz eine Gewürzmühle. Sie starben [[1943]] bei einem alliierten Bombenangriff auf Hamburg. Jochen kam zu seinen Großeltern nach Graz, wo er aufwuchs. Sein Großvater, ein Rechtsanwalt, hatte ihm später geraten, die deutsche Staatsbürgerschaft und seinen deutschen Reisepass zu behalten. Damals war es jedoch noch möglich, mit deutscher Staatsbürgerschaft eine österreichische Rennlizenz zu bekommen. Daher wird er über seinen Tod hinaus bis heute als Österreicher betrachtet. Auch seinerzeitige offizielle Dokumente der FIA bescheinigen Rindt als Österreicher. |
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| − | Jochen Rindt besuchte das <span style="color:green">Realgymnasium in Bad Aussee</span><ref>siehe Ennstalwiki → [[enns:Bundesoberstufenrealgymnasium Bad Aussee "Erzherzog Johann"]]</ref><ref>{{ennswiki}}</ref> in <span style="color:green">Bad Aussee</span><ref>siehe Ennstalwiki → [[enns:Bad Aussee]]</ref>. | + | Jochen Rindt besuchte das <span style="color:green">Realgymnasium in Bad Aussee</span><ref>siehe EnnstalWiki → [[enns:Bundesoberstufenrealgymnasium Bad Aussee "Erzherzog Johann"]]</ref><ref>{{ennswiki}}</ref> in <span style="color:green">Bad Aussee</span><ref>siehe EnnstalWiki → [[enns:Bad Aussee]]</ref>. |
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| | [[1966]] hatte [[Ernst Piëch]] die Idee, ein Formel-V-Team zu der "Nassau Speed Week" auf den Bahamas zu schicken, die damals als "inoffizielle Weltmeisterschaft" angesehen wurde. Am [[2. Dezember]] [[1966]] starteten dann der Deutsche unter österreichischer Fahrerlizenz fahrende Jochen Rindt sowie die beiden Österreicher Günther Huber und Michael Walleczek und gewannen in dieser Reihenfolge auch das Rennen. Die Sensation! Ein österreichisches Team schlägt die Weltelite. Während Rindt bei der Siegerehrung den Pokal entgegen nahm, schwitzten noch die Mechaniker. Denn die Rennkommissare ließen sich die drei österreichischen Formel-V-Rennwagen zerlegen und überprüften jedes Detail, ob es auch regelkonform war. Sie waren es! Mehr siehe [[Austro Vau]]. | | [[1966]] hatte [[Ernst Piëch]] die Idee, ein Formel-V-Team zu der "Nassau Speed Week" auf den Bahamas zu schicken, die damals als "inoffizielle Weltmeisterschaft" angesehen wurde. Am [[2. Dezember]] [[1966]] starteten dann der Deutsche unter österreichischer Fahrerlizenz fahrende Jochen Rindt sowie die beiden Österreicher Günther Huber und Michael Walleczek und gewannen in dieser Reihenfolge auch das Rennen. Die Sensation! Ein österreichisches Team schlägt die Weltelite. Während Rindt bei der Siegerehrung den Pokal entgegen nahm, schwitzten noch die Mechaniker. Denn die Rennkommissare ließen sich die drei österreichischen Formel-V-Rennwagen zerlegen und überprüften jedes Detail, ob es auch regelkonform war. Sie waren es! Mehr siehe [[Austro Vau]]. |
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| | + | Von [[1965]] bis [[1967]] nahm Rindt auch mit Porsche 906-, 907- und 910-Modellen an der Sportwagen-Weltmeisterschaft teil. Dabei feierte er 1965 seinen bis damals größten Erfolg. Zusammen mit dem Amerikaner Masten Gregory gewannen die beiden mit einem Ferrari 250LM den Gesamtsieg beim Langstreckenrennen "[[24 Stunden von Le Mans]]".<ref>Archiv der "[[Salzburger Nachrichten]]", ein [https://www.sn.at/suche?q=Rindt+Porsche#content-div4 pdf]: "Jochen Rindt und Porsche - eine unvollendete Jugendliebe." Ein Beitrag von [[Florian Mrazek]].</ref> Rindt erhielt im Mai 1967 einen Porsche 911 S als "Dienstwagen", der ihm von Porsche Salzburg zur Verfügung gestellt wurde.<ref>[https://www.facebook.com/photo/?fbid=975342577268339&set=gm.1793443987789407&idorvanity=735328030267680 facebook], Bild Jochen Rindt mit seinem Porsche.</ref> |
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| | Beim [[Festspielpreis Formel II 1970|"Festspielpreis" Formel II 1970]] startete Rindt am [[30. August]] 1970, nur sechs Tage vor seinem Tod, am [[Salzburgring]]. In diesem Jahr entstand auf seine Initiative zusammen mit [[Manfred Kessler]] der erste Streckenpostenclub, aus dem [[2000]] der [[Internationaler Streckensicherungs Club Austria]] hervor. | | Beim [[Festspielpreis Formel II 1970|"Festspielpreis" Formel II 1970]] startete Rindt am [[30. August]] 1970, nur sechs Tage vor seinem Tod, am [[Salzburgring]]. In diesem Jahr entstand auf seine Initiative zusammen mit [[Manfred Kessler]] der erste Streckenpostenclub, aus dem [[2000]] der [[Internationaler Streckensicherungs Club Austria]] hervor. |
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| | == Quellen == | | == Quellen == |
| | * {{wikipedia-de|Jochen_Rindt}} | | * {{wikipedia-de|Jochen_Rindt}} |
| − | * Salzburgwiki-Artikel | + | * SALZBURGWIKI-Artikel |
| | * [[Austro-Motor]], internationale Auto- und Motorrundschau, Wien, Ausgabe und 4/1967 | | * [[Austro-Motor]], internationale Auto- und Motorrundschau, Wien, Ausgabe und 4/1967 |
| | : → aus dem Motorrad-Literatur- und Bildarchiv Prof. Dr. Helmut Krackowizer | | : → aus dem Motorrad-Literatur- und Bildarchiv Prof. Dr. Helmut Krackowizer |
| | * Ergebnisliste Gaisbergrennen, im Internet auf den Seiten des Technischen Museums Wien abrufbar | | * Ergebnisliste Gaisbergrennen, im Internet auf den Seiten des Technischen Museums Wien abrufbar |
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| − | == Fußnoten == | + | == Einzelnachweise == |
| | <references/> | | <references/> |
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