Schloss Mirabell: Unterschied zwischen den Versionen

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Datei:Mirabellschloss und Andräkirche, Ansicht von Mülln aus.jpg|Mirabellschloss und Andräkirche, Ansicht von Mülln aus
 
Datei:Mirabellschloss und Andräkirche, Ansicht von Mülln aus.jpg|Mirabellschloss und Andräkirche, Ansicht von Mülln aus

Version vom 12. März 2012, 18:55 Uhr

Schloss Mirabell, Ostansicht von der Andräkirche aus
Datei:Mirabell Schloss Garten.jpg
Schloss Mirabell vom Mirabellgarten aus gesehen
Datei:Mirabellgarten Fruehling3.jpg
Schloss Mirabell vom Rosenhügel aus gesehen
Schloss Mirabell, Innenhofpanorama
Datei:Schloss Mirabell Trauungssaal.jpg
der Marmorsaal vom Innenhof aus gesehen

Das Schloss Mirabell befindet sich in der rechtsseitigen Altstadt der Stadt Salzburg und ist auf drei Seiten vom Mirabellgarten, auf einer Seite vom Mirabellplatz umgeben.

Geschichte

Es wurde 1606 von Erzbischof Wolf Dietrich von Raitenau als Landsitz für die Geliebte oder heimliche Ehefrau des Erzbischofs, Salome Alt, errichtet und als Schloss Altenau bezeichnet. Dieser Bau befand sich im südöstlichen Eck des heutigen Schlosses zum Rosengarten hin.

Wolf Dietrichs Nachfolger, Markus Sittikus, gab dem Schloss seinen heutigen Namen. Er bewohntes es selbst aber nie. Erst unter Erzbischof Franz Anton Fürst Harrach erneuerte in den Jahren 1721 bis 1727 Lukas von Hildebrandt das Schloss gänzlich.

1811 bezog Kronprinz Ludwig I. von Bayern als Generalgouverneur des Salzachkreises das Schloss als seine Sommerresidenz. Hier kam dann am 1. Juni 1815 einer seiner Söhne, Prinz Otto von Bayern, der spätere König von Griechenland, zur Welt.

1818 beim Stadtbrand Salzburg (rechtes Salzachufer) stark beschädigt, wurde das Schloss danach nicht in seiner alten feingliedrigen Form renoviert. Es wurde hingegen zwischen 1822 und 1824 nach Plänen des Johann Georg von Hagenauer durch Peter Nobile im nüchternen klassizistischen Stil aufgebaut. Dabei wurde der mächtige Turm in der Mitte der Ostfassade, in dem das Observatorium des Simon von Stampfer eingerichtet war, abgetragen und nicht mehr aufgebaut.

Während der k&k Zeit waren im Schloss auch Dienstwohnungen des Militärs untergebracht. In einer dieser Wohnungen kam auch Adele Lenhoff 1909 zur Welt, die 2010 als eine der letzten noch lebenden Salzburger, die im Schloss Mirabell geboren wurden, ihren 101. Geburtstag feierte.

Seit 1947 sind hier die Amtssitze des Bürgermeisters und seiner Stellvertreter und einige Magistratsabteilungen untergebracht. Doch bevor der Bürgermeister sein Büro beziehen konnte, musste der streitbare Oberst Heinrich Puthon, der damals Präsident der Salzburger Festspiele war mittels Delogierungsbescheid aus den Räumen vertrieben werden. Sehenswert sind die Georg Raphael Donner-Stiege, der Marmorsaal (der bekannt wurde in aller Welt als einer der schönsten Trauungssäle) und die Schlosskapelle.

Mirabellgarten

Hauptartikel: Mirabellgarten

Zur historischen Gartenanlage des Schlosses gehören (neben Teilen, die heute verbaut sind − etwa durch die Universität Mozarteum und die Kast Villa) das große Gartenparterre, das Heckentheater, die Wasserbastei und der ursprüngliche Zwergelgarten.

Besonderheiten

Quellen

Bildergalerie