Theodor Wolfram Köhler: Unterschied zwischen den Versionen

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Theodor Wolfram Köhler trat [[1957]] in die [[württemberg]]ische Benediktinerabtei Neresheim ein. Er studierte Philosophie, Theologie und Psychologie an der Päpstlichen [[Benediktiner]]-Hochschule ''Ponteficio Ateneo S. Anselmo'' in Rom sowie an den Universitäten Köln, Bonn und Heidelberg und promovierte [[1969]] mit einer Arbeit über den ''Begriff der Einheit und ihr ontologisches Prinzip nach dem Sentenzenkommentar des Jakob von Metz'' zum Doktor der Philosophie. Ab [[1970]] unterrichtete er Philosophie an der Päpstlichen Hochschule Sant' Anselmo, seit [[1974]] als außerordentlicher Professor. [[1978]] wurde er ordentlicher Professor für Christliche Philosophie und Psychologie am [[Philosophie an der Katholisch-Theologischen Fakultät|Philosophischen nstitut]] der [[Katholisch-Theologische Fakultät der Universität Salzburg|Katholisch-Theologischen Fakultät]] der [[Paris-Lodron-Universität Salzburg]], wo er von [[1980]] bis [[1984]] dem Institut und von [[1985]] bis 1987 der [[Katholisch-Theologische Fakultät der Universität Salzburg|Fakultät]] vorstand. Von [[1989]] bis [[1999]] leitete er die Abteilung für Philosophische Anthropologie und Grenzfragen der Psychologie. Von [[1989]] bis [[1991]] war er [[Rektoren und Dekane der Universität Salzburg|Rektor]] der Universität. Zum [[1. Oktober]] [[2005]] wurde Köhler emeritiert.<ref>[https://sbgv1.orf.at/stories/49880 Salzburg ORF.at am 6. August 2005: ''Generationswechsel'']</ref>
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Theodor Wolfram Köhler trat [[1957]] in die [[württemberg]]ische Benediktinerabtei Neresheim ein. Er studierte Philosophie, Theologie und Psychologie an der Päpstlichen [[Benediktiner]]-Hochschule ''Ponteficio Ateneo S. Anselmo'' in Rom sowie an den Universitäten Köln, Bonn und Heidelberg und promovierte [[1969]] mit einer Arbeit über den ''Begriff der Einheit und ihr ontologisches Prinzip nach dem Sentenzenkommentar des Jakob von Metz'' zum Doktor der Philosophie. Ab [[1970]] unterrichtete er Philosophie an der Päpstlichen Hochschule Sant'Anselmo, seit [[1974]] als außerordentlicher Professor. [[1978]] wurde er ordentlicher Professor für Christliche Philosophie und Psychologie am [[Philosophie an der Katholisch-Theologischen Fakultät|Philosophischen Institut]] der [[Katholisch-Theologische Fakultät der Universität Salzburg|Katholisch-Theologischen Fakultät]] der [[Paris-Lodron-Universität Salzburg]], wo er von [[1980]] bis [[1984]] dem Institut und von [[1985]] bis 1987 der [[Katholisch-Theologische Fakultät der Universität Salzburg|Fakultät]] vorstand. Von [[1989]] bis [[1999]] leitete er die Abteilung für Philosophische Anthropologie und Grenzfragen der Psychologie. Von [[1989]] bis [[1991]] war er [[Rektoren und Dekane der Universität Salzburg|Rektor]] der Universität. Zum [[1. Oktober]] [[2005]] wurde Köhler emeritiert.<ref>[https://sbgv1.orf.at/stories/49880 ORF Salzburg am 6. August 2005: ''Generationswechsel'']</ref>
  
 
== Publikationen (Auswahl) ==
 
== Publikationen (Auswahl) ==

Version vom 30. November 2021, 18:39 Uhr

Em. Univ.-Prof. Dr. phil. P. Theodor Wolfram Köhler OSB (* 6. November 1936 in Frankenstein, polnisch Ząbkowice Śląskie, Niederschlesien, Deutschland) ist emeritierter Professor für Christliche Philosophie und Psychologie an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Paris-Lodron-Universität Salzburg.

Leben

Theodor Wolfram Köhler trat 1957 in die württembergische Benediktinerabtei Neresheim ein. Er studierte Philosophie, Theologie und Psychologie an der Päpstlichen Benediktiner-Hochschule Ponteficio Ateneo S. Anselmo in Rom sowie an den Universitäten Köln, Bonn und Heidelberg und promovierte 1969 mit einer Arbeit über den Begriff der Einheit und ihr ontologisches Prinzip nach dem Sentenzenkommentar des Jakob von Metz zum Doktor der Philosophie. Ab 1970 unterrichtete er Philosophie an der Päpstlichen Hochschule Sant'Anselmo, seit 1974 als außerordentlicher Professor. 1978 wurde er ordentlicher Professor für Christliche Philosophie und Psychologie am Philosophischen Institut der Katholisch-Theologischen Fakultät der Paris-Lodron-Universität Salzburg, wo er von 1980 bis 1984 dem Institut und von 1985 bis 1987 der Fakultät vorstand. Von 1989 bis 1999 leitete er die Abteilung für Philosophische Anthropologie und Grenzfragen der Psychologie. Von 1989 bis 1991 war er Rektor der Universität. Zum 1. Oktober 2005 wurde Köhler emeritiert.[1]

Publikationen (Auswahl)

  • Der Begriff der Einheit und ihr ontologisches Prinzip nach dem Sentenzenkommentar des Jakob von Metz O.P. Rom (Herder) 1971.
  • Psychologische Beobachtungen zum Problem der intuitiven Erkenntnis und ihre erkenntnistheoretischen Implikationen. Antrittsvorlesung, gehalten am 6. März 1980 an der Universität Salzburg. Salzburg (Pustet) 1981.
  • Gedächtnisprozesse und Sprachproduktion. Eine experimentelle Untersuchung. Frankfurt am Main (Lang) 1982.
  • Rationalität, Distanz und Informationsinfarkt. Gedanken zu einem Strukturprinzip wissenschaftlicher Bildung. Inaugurationsrede, gehalten am 24. Oktober 1989 an der Paris-Lodron-Universität Salzburg. Salzburg (Pustet) 1990.
  • Grundlagen des philosophisch-anthropologischen Diskurses im dreizehnten Jahrhundert. Die Erkenntnisbemühungen um den Menschen im zeitgenössischen Verständnis. Leiden (Brill) 2000
  • Homo animal nobilissimum. Konturen des spezifisch Menschlichen in der naturphilosophischen Aristoteleskommentierung des dreizehnten Jahrhunderts, Studien und Texte zur Geistesgeschichte des Mittelalters, Band 94. Leiden (Brill) 2008.
  • De quolibet modo hominis. Alberts des Großen philosophischer Blick auf den Menschen. Münster (Aschendorf) 2009.

Weiterführend

Für Informationen zum Thema Theodor Wolfram Köhler, die über den Bezug zu Salzburg hinausgehen, siehe zum Beispiel den Eintrag in der deutschsprachigen Wikipedia zum selben Thema.

Quellen

Einzelnachweise

Zeitfolge
Vorgänger

Fritz Schweiger

Rektor der Paris-Lodron-Universität Salzburg
1989–1991
Nachfolger

Alfred Kyrer

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