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Version vom 27. September 2021, 11:28 Uhr
Oberst Otto Alois Scholz (* 5. März 1863 in Tscheitsch [tschech. Čejč], Mähren, heute Tschechien; † 1. März 1924 in Frankenmarkt, OÖ) war Offizier beim k.u.k. Infanterieregiment Nr. 75 in der Stadt Salzburg.
Militärlaufbahn
Scholz, das einzige Kind von Moritz und Maria Scholz, Guts- und Mühlenbesitzer in Mähren, schlug die Militärlaufbahn ein. 1893 wurde er zum Oberleutnant im 58. Infanterieregiment der 6. österr. Armee in Tscheitsch, Kreis Göding, Mähren, befördert, 1900 kam er zum Infanterie Regiment Freiherr v. Reinländer Nr. 24 Kolomea, Galizien, wo er 1906 zum Hauptmann befördert wurde[1]. 1912 war er jedenfalls bereits Major.[2] 1913 wurde der damalige Major dem k.u.k. Infanterieregiment „Erzherzog Ludwig Salvator“ Nr. 58 zugeteilt.[3] Ende April 1914 wurde er zum Oberstleutnant ernannt und war dem k.u.k. Infanterieregiment Nr. 75 zugeteilt, das in Salzburg seinen Standort hatte.[4]
Am 20. Juli 1914 fanden beim Salzburger Brigadegericht unter dem Vorsitz von Oberstleutnant Scholz die ersten Verhandlungen seit Inkrafttreten der neuen Militärstrafprozessordnung statt.[5]
Im September 1914 erlitt er bei Tscheitsch einen Schluss in den linken Unterschenkel. Seine Verletzung kurierte er im Sanatorium Auerspergstraße in Wien.[6]
Mit 1. Juni 1915 konnte Scholz auf Ansuchen in den Ruhestand gehen.[7]
Im Jänner 1918 wurde er, bereits im Ruhestand, zum Oberst befördert.[8]
Er war fünf Jahre beim k.u.k. Infanterieregiment Nr. 75 in Salzburg gewesen.
Privat
Am 29. November 1890 heiratete er in Galizien Antonia Klara Kraft. Der Ehe entsprangen vier Kinder:
- Maria Antonia (Mutz) Scholz,
- Hedwig Margarete Scholz (die spätere Mutter von Helmut Krackowizer, sie heiratete Maximilian Krackowizer am 4. September 1916 in Lemberg, Lwiw, Ukraine[9]),
- Otto Scholz (gefallen als Jugendlicher im Ersten Weltkrieg) und
- Antonia Gabriela (Nunja) Scholz.
Die Familie wohnte vom 28. Februar 1908 bis zum 6. Juli 1916 in Salzburg in der Arenbergstraße Nr. 1.
Otto Scholz verstarb mit 61 Jahren in Frankenmarkt. Sein Begräbnis fand am 4. März 1924 statt.[10]
Quelle
- Privatarchiv Benutzer:Peter Krackowizer
Einzelnachweise
- ↑ Quelle ANNO, Linzer Tagblatt, Ausgabe 26. April 1906, Seite 4
- ↑ Quelle ANNO, Linzer Volksblatt, Ausgabe vom 9. Mai 1912, Seite 8
- ↑ Quelle ANNO, Salzburger Volksblatt, Ausgabe 30. November 1913, Seite 6
- ↑ Quelle ANNO, Salzburger Volksblatt, Ausgabe 28. April 1914, Seite 11
- ↑ Quelle ANNO, Salzburger Chronik, Ausgabe vom 22. Juli 1914, Seite 6
- ↑ Quelle ANNO, Salzburger Volksblatt, Ausgabe 27. September 1914, Seite 6 sowie in ANNO "Nachrichten über Verwundete und Verletzte"
- ↑ Quelle ANNO, Salzburger Volksblatt, Ausgabe 25. Mai 1915, Seite 5
- ↑ Quelle ANNO, Salzburger Volksblatt, Ausgabe 16. Jänner 1918, Seite 3
- ↑ Quelle ANNO, Salzburger Volksblatt, Ausgabe vom 13. September 1916, Seite 3
- ↑ Quelle ANNO Salzburger Volksblatt, Ausgabe 6. März 1924, Seite 4