Richard Schilhawsky Ritter von Bahnbrück: Unterschied zwischen den Versionen

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General<ref>Quelle [http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=svb&datum=19400610&query=text:%22Richard+von+Schilhavsky%22&ref=anno-search&seite=6 ANNO], [[Salzburger Volksblatt]], Ausgabe vom 10. Juni 1940. Seite 6</ref> '''Richard Schilhawsky Ritter von Bahnbrück''' (* [[28. Februar]] [[1879]] in Budapest; † [[5. Dezember]] [[1960]] in der [[Stadt Salzburg]]) war zu Ende des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]]s Kommandant des Salzburger Hausregiments [[Salzburger Hausregiment Erzherzog Rainer Nr. 59|Erzherzog Rainer Nr. 59]].
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Version vom 28. April 2020, 20:51 Uhr

General[1] Richard Schilhawsky Ritter von Bahnbrück (* 28. Februar 1879 in Budapest; † 5. Dezember 1960 in der Stadt Salzburg) war zu Ende des Ersten Weltkriegs als Oberstleutnant Kommandant des Salzburger Hausregiments Erzherzog Rainer Nr. 59. Musikalisch erinnert der "Schilhawsky-Marsch" von Hans Schmid an diesen k.u.k. Offizier.

Leben

Richard Schilhawsky Ritter von Bahnbrück war der Sohn des Feldzeugmeisters Josef Schilhawsky Ritter von Bahnbrück (* 23. Februar 1835 in Peterwardein; † 29. Juli 1904 in Salzburg).

Aus der Militärakademie kam er 1899 als Leutnant zum 4. Tiroler Kaiserjägerregiment nach Linz. Nach dem Besuch der Kriegsschule in Wien erfolgte 1904 die Ernennung zum Brigade-Generalstabsoffizier der 50. Infanterie-Brigade in Wien, 1908 jene zum Hauptmann im Generalstabskorps beim Kriegshafenkommando in Pola (Pula, heute Kroatien) und 1909 die Einteilung in das Operations- und Instruktionsbüro des Generalstabs.

Im Ersten Weltkrieg nahm Schilhawsky als Generalstabschef der Kaiserjägerdivision an allen Kämpfen dieser Division in Galizien, Russland, am Insonzo in Friaul, in Südtirol und im Verband des Thronfolgerkorps auf der Hochfläche der 'Sieben Gemeinden' (Sette Commune in Nord-Venetien) teil. Im Sommer 1916 wurde er zum Chef der Operationsabteilung des 11. Armeekommandos in Südtirol berufen.

Anfang August 1918 wurde er zum Kommandanten des Infanterieregiments Erzherzog Rainer Nr. 59 ernannt[2] und schließlich mit 1. November 1918 zum Oberst im Generalstab befördert.

1918–1919 war er Ortskommandant in Salzburg.

Im August 1920 übernahm Richard Schilhawsky das Kommando des Offizierskurses in Wien, von 1923 bis 1925 leitete er (1924 zum Generalmajor befördert) die Abteilung 4 des Bundesministeriums für Heereswesen, erhielt 1925 das Kommando der 4. Brigade Oberösterreich, wurde am 1. März 1926 General und Heeresinspektor[3] und am 23. Dezember 1928 pensioniert.[4]

Quellen

Einzelnachweise

  1. Quelle ANNO, Salzburger Volksblatt, Ausgabe vom 10. Juni 1940. Seite 6
  2. Quelle ANNO, Salzburger Chronik, Ausgabe vom 10. August 1918, Seite 3
  3. Quelle ANNO, Salzburger Chronik, Ausgabe vom 8. März 1926, Seite 4
  4. Quelle ANNO, Salzburger Chronik, Ausgabe vom 31. Jänner 1929, Seite 6
Zeitfolge