Cortina d'Ampezzo

Aus SALZBURGWIKI
Version vom 8. Februar 2026, 17:02 Uhr von Peter Krackowizer (Diskussion | Beiträge) (ergänzt)
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Cortina d'Ampezzo

Cortina d'Ampezzo ist eine Gemeinde im Nordosten von Italien.

Geografie

Die Gemeinde mit rund 5 500 Einwohnern (Stand 2025) befindet sich auf 1 224 m ü. A. in der Provinz Belluno im Norden der Region Venetien. Man erreicht sie von Österreich aus u. a. vom Osttiroler Sillian über das Südtiroler Toblach.

Cortina d'Ampezzo und der Wintersport

Cortina d'Ampezzo entwickelte sich im 20. Jahrhundert zu einem Zentrum des Wintersports. Seit 1927 fanden bis 2021 29 Welt- oder Europameisterschaften sowie eine Winterolympiade statt. 2021 fand vom 8. bis 21. Februar die FIS Alpine Weltmeisterschaft statt. Vom 26. Jänner bis 5. Februar 1956 fanden die 7. Olympischen Winterspiele in Cortina d'Ampezzo statt, die 25. Olympischen Winterspiele werden vom 6. bis 22. Februar 2026 stattfinden.

Cortina d'Ampezzo und Salzburg

1932 feierte Hans Hauser vom Gasthof Zistelalm auf dem Gaisberg seine ersten großen Erfolge bei den FIS-Rennen in Cortina d'Ampezzo vom 4. bis 6. Februar 1932, die von der FIS nachträglich zu Weltmeisterschaften erklärt wurden. Während er sich im Abfahrtslauf noch mit dem vierten Rang zufriedengeben musste, belegte er im Slalom den dritten und in der Alpinen Kombination, die damals noch die wichtigste Disziplin im alpinen Skizirkus war, hinter dem Schweizer Otto Furrer und vor Österreichs Aushängeschild Gustav "Guzzi" Lantschner den zweiten Platz.

Bei der später annullierten Weltmeisterschaft 1941 in Cortina d'Ampezzo startete Fred Rössner mit der deutschen Mannschaft in der Skipatrouille (Vorläufer des Biathlon), die den zweiten Rang belegte.

Salzburgs erste Medaillengewinnerinnen

Bei den Olympischen Winterspielen 1956 gewann die Radstädterin Josefa Frandl die Silbermedaille im Riesentorlauf hinter der deutschen Läuferin Ossi Reichert. Mit Thea Hochleitner aus Badgastein, die in diesem Rennen Bronze errang, waren die beiden damit Salzburgs erste Medaillengewinnerinnen bei Olympischen Winterspielen.

Im Jänner 1974 fanden vom 9. bis 11. Februar die Bob-Europameisterschaften in Cortina d'Ampezzo statt. Der Salzburger Manfred Stengl war als Bremser im Bob "Österreich II" dabei.

Am 21. Jänner 2007 sammelte Anna Fenninger mit Platz 16 im Riesentorlauf von Cortina d'Ampezzo ihre ersten Weltcup-Punkte. 2009 gelang ihr am 26. Jänner mit Rang 2 im Super-G von Cortina ihr erster Podiumsplatz im Weltcup.

Michaela Kirchgasser belegte im Winter 20072008 im Riesentorlauf-Weltcup-Rennen in Cortina d'Ampezzo Platz zwei.

Im Winter 2016/2017 wurde Claudia Riegler im Snowboard-Parallel-Riesentorlauf in Cortina Dritte.

Zum Abschluss der Saison 20182019 gewann Roland Leitinger die italienische Meisterschaft im Riesentorlauf in Cortina d'Ampezzo.

Der Salzburger Snwoboarder Andreas Prommegger belegte bei einem Parallel Riesentorlauf in der Saison 2022/23 den zweiten Platz. Ebenso in der darauffolgenden Saison.

Cortina d'Ampezzo ist einer der fünf Austragungsorte der XXV. Olympischen Winterspiele 2026.

Quellen