Rosa Weiser

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Rosa, eigentlich Rosalia, Weiser, geborene Walketseder (* 14. November 1891 in St. Marienkirchen im Hausruck, OÖ; † 28. September 1969 in der Stadt Salzburg),[1] war Salzburger Landesleiterin der Österreichischen Frauenbewegung.

Leben

Rosalia Weiser war die Tochter des Maurers Johann Walketseder und seiner Frau Rosalia geb. Treitinger.[2] Der Kriegsveteran Ludwig Walketseder ist ihr Bruder. Nach dem Besuch der Volks- und Bürgerschule übersiedelte sie 1918 nach Salzburg, wo sie zunächst als Küchenhilfe arbeitete. Seit 1919 war sie verheiratet mit dem Spenglermeister Josef Weiser, bis 1919 Kubiček (* 10. April 1881 in Maxglan; † 16. Juli 1949 in Salzburg)[3], in dessen Betrieb sie tätig war. Aus der Ehe gingen die Kinder Josef[4] und Rosie (verh. Klaushofer) hervor[5].

Rosa Weiser übernahm bald nach dem Ersten Weltkrieg eine führende Funktion in der Katholischen Frauenbewegung.[4] Als Vertreterin des Erziehungswesens war sie vom 22. November 1934 bis zum 12. März 1938 Mitglied des ständischen Salzburger Landtages – dies als einzige Frau –, ab 1936 auch des Landesschulrates für Salzburg.

1945 war Rosa Weiser Gründungsmitglied der Salzburger ÖVP. In den Jahren 1950 bis 1963 war sie Landesleiterin der Österreichischen Frauenbewegung in Salzburg, von 1957 bis 1960 war sie stellvertretende Bundesleiterin. Auch als Leiterin des Kinderrettungswerkes Salzburg war sie nach dem Zweiten Weltkrieg tätig.

Ehrungen

Am 6. Juni 1962 gehörte Rosa Weiser zu jenen 42 verdienten Bewohnern der Stadt Salzburg, denen der Salzburger Gemeinderat als Zeichen des öffentlichen Dankes das taxfreie ][Bürgerrecht der Stadt Salzburg|Bürgerrecht]] verlieh.[6]

1963 wurde sie zur Ehrenlandesleiterin der Österreichischen Frauenbewegung in Salzburg ernannt.

Quellen

Einzelnachweise

  1. ↑ Trauungsbuch der Stadtpfarre Salzburg-St. Andrä, Band XV, S. 1.
  2. ↑ Taufbuch der Pfarre St. Marienkirchen am Hausruck, Duplikat für 1891 (im Oberösterreichischen Landesarchiv, Pfarrmatriken Hs Nr. 997: St. Marienkirchen/Hausr. 1871-1930)
  3. ↑ Taufbuch der Stadtpfarre Salzburg-Mülln, Band XI, S. 217.
  4. ↑ 4,0 4,1 Salzburger Nachrichten, 30. September 1969, S. 8: Todesfälle
  5. ↑ Salzburger Volkszeitung, 18. Juli 1949, S. 3 Parte für Josef Weiser
  6. ↑ Salzburger Nachrichten, 7. Juni 1962, S. 7: Bürgerrecht als Zeichen des Dankes
Zeitfolge
Vorgängerin

Leopoldine Krulik

Landesleiterin der Österreichischen Frauenbewegung
1950–1963
Nachfolgerin

Martha Weiser