Johann Baptist Vogl

Aus SALZBURGWIKI
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Johann Baptist Vogl (* 15. Juni 1912 in Hallein; † 23. April 2003 in Schloss Kahlsperg, Oberalm)[1] war Priester der Erzdiözese Salzburg, insbesondere langjähriger Pfarrer von Itzling.

Leben

Johann Vogl, Sohn des Guglhofbauern Anton Vogl in Burgfried,[1] wurde am 12. Juli 1936 in der Stadt Salzburg zum Priester geweiht. Er war Kooperator in Leogang (1937–1940), in Saalfelden (1940–1941). In Salzburg-Itzling war er zunächst Kooperator (1941–1948), dann Administrator (1948–1949), Pfarrprovisor (1949) und schließlich Pfarrer (1949–1990). Er war Kapitularkanoniker in Seekirchen. Ab 1990 war er in Ruhestand.[2]

In der Stadtpfarrkirche Itzling feierte er am 13. Juli 1986 sein Goldenes Priesterjubiläum und am 7. Juli 1996 sein Diamantenes Priesterjubiläum.[3]

In der NS-Zeit war Johann Vogl ab 16. Dezember 1940 mit einem Schulverbot belegt.[4] Er war Mitglied der Widerstandsgruppe "06", eines Salzburger Ablegers der vor allem in Wien tätigen Widerstandsgruppe "05". Im April 1975 hatte er auf Anregung von Dr. Hans Spatzenegger darüber folgenden Bericht verfasst:[5]

Quellen

  1. 1,0 1,1 Taufbuch der Pfarre Hallein, Bd. XXI S. 154
  2. RES (Regesta Ecclesiastica Salisburgensia): Vogl, Johann Baptist (1912-2003), gestützt auf: Handbuch der Erzdiözese Salzburg 2004/2005. Personalstand und Adressenverzeichnis. Eigenverlag des Erzbischöflichen Ordinariates Salzburg, Salzburg 2003
  3. Pfarre Itzling: Geschichte der Pfarre
  4. Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstands (Hrsg.), Widerstand und Verfolgung in Salzburg 1934-1945, Band 2, S. 264
  5. Archiv Dr. Hans Spatzenegger
Zeitfolge
Vorgänger

Peter Paul Bramböck

Pfarrer von Itzling
1949–1990
Nachfolger

Ernst Pöttler