Volksschule Eschenau
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Die Volksschule Eschenau war eine einklassige Kleinschule im Ortsteil Eschenau der Pinzgauer Gemeinde Taxenbach.
Geschichte
Erste Schulen sind in Eschenau bereits 1674 belegt. Seit 1750 ist der Unterricht durch den Pfarrvikar, seit 1764 durch den Mesner im Mesnerhaus nachweisbar.
1906 wurde in Hundsdorf 26 ein neues Schulhaus errichtet (Baukosten: 21.000 Kronen). 1920 wurde die Schule zweiklassig.
Am 4. Juli 2014 wurde die Volksschule Eschenau nach einer Abschiedsfeier aufgelassen.[1]
Schülerzahl:
- 1764: 30
- 1880: 55
- 1920: 67
- 1939: 88
Schulleiter
- 1764: M. Schafgütl
- 1773: Georg Kappauer
- (1800): Hölzl Thoma
- (1811): Pfarrvikar Leopold Michl
- (1815): Pfarrvikar Michael Nitsch
- 1821-1827: Pfarrvikar Andreas Schmuck
- 1827–1870: Joseph Erlinger
- 1871–1879: Vinzenz Blaickner
- 1879–1885: Josef Eckschlager
- 1885–18xx: Anton Jäger
- 18xx–18xx: August Zimmer
- 18xx–1901?: Josef Rotheneicher
- 1901?–1906: Karl Niedermayer
- 1907-1924: OL Nikolaus Schneeberger
- 1924–1945: OL Hermann Margreiter
- 1945–1949: Rosa Ziller
- 1950–1954: OL Walter Tetsch
- 1955–19xx: OL Alois Mühlthaler
- 199x-2000: Maria Somvi
- 2000-2014: Andrea Empl
Quelle
- Lahnsteiner, Josef: Unterpinzgau. Zell am See, Taxenbach, Rauris. Geschichtlich und heimatkundlich beschrieben. Hollersbach im Pinzgau (Eigenverlag) 1960, S. 292f.
- Rinnerthaler, Alfred: Der Konfessionsunterricht im Reichsgau Salzburg, Salzburg, Verlag Anton Pustet, 1991
