WikiAlpenforum Salzburger Orgellandschaft

Version vom 4. November 2018, 12:12 Uhr von Peter Krackowizer (Diskussion | Beiträge) (begonnen, die Veranstaltung zu beschreiben, + 1. Video)
Pressetermin im Gästehaus des Salzburger Priesterseminars der Erzdiözese Salzburg, von links: Günter Fuchs (Berlin), Tobias Kleinlercher (Sellrain, Tirol), Kevin Golde (München), Roman Schmeißner (Faistenau, Salzburg) und Burkhard Mücke (München); die beiden letzten waren die Organisatoren dieses Forums
Besuch im Schauraum des Autographentresors, der Schatzkammer der Internationalen Stiftung Mozarteum.

Das WikiAlpenforum Salzburger Orgellandschaft war eine Veranstaltung für Wikipedianer, die der Salzburger Orgelspezialist Dr. Roman Schmeißner in Rahmen der Veranstaltungsreihen des WikiAlpenforum[1] Anfang November 2018 in der Stadt Salzburg organisiert hatte.

Dr. Schmeißner ist jahrelanger Mitarbeiter im Salzburgwiki unter dem Nickname Schmeissnerro .

Das WikiAlpenforum Salzburger Orgellandschaft

Donnerstag, 1. November 2018

Die beiden Organisatoren des Forums, Burkhard Mücke aus München in Bayern (Deutschland) und Dr. Roman Schmeißner aus Faistenau, besuchten mit einigen bereits angereisten Teilnehmern das Augustiner Bräustübl in Mülln.

Freitag, 2. November 2018

Nach einem Pressetermin im Gästehaus des Salzburger Priesterseminars der Erzdiözese Salzburg, wo die Teilnehmer von auswärts übernachteten, ging es am späteren Vormittag zu einem Kaffeehausbesuch ins Café Bazar. Im Anschluss führte ein Rundgang auf den Sebastiansfriedhof zum Schaugrab von Mozarts Witwe Constanze und ihrem zweiten Mann Georg Nikolaus Nissen.

Um 15:00 Uhr besuchten die Teilnehmer das sogenannte Tanzmeisterhaus - Mozart-Wohnhaus am Makartplatz. Zufällig war Dr. Johannes Honsig-Erlenburg, Präsident der Internationalen Stiftung Mozarteum, anwesend und spielte im im historischen Tanzmeistersaal auf Mozarts Original-Hammerklavier einige Mozart-Takte. Im Anschluss führte Dr. Armin Brinzing, Leiter der Bibliotheca Mozartiana der Stiftung Mozarteum die Teilnehmer des WikiAlpenforums in den Schauraum des Autographentresors, der Schatzkammer der Stiftung Mozarteum. Hier erläuterte Dr. Brinzing einige interessante Schriftstücke und klärte über die Namensvielfalt von Mozart auf:

Gottlieb, Amadeus oder Amadè Mozart?

Getauft war Mozart auf den Namen Joannes Chrysostomus Wolfgangus Gottlieb Mozart, Mozarts Schwester Maria Anna Walburga Ignatia Mozart, genannt Nannerl, nannte ihren Bruder in ihren Briefen unterschiedlich, er selbst spielte gerne mit seinem Namen, je nachdem auf welcher Reise er sich befand. Bei seiner Paris-Reise 1777 nannte er sich Wolfgang Amadè und diese Schreibweise ist nun die von der Stiftung Mozarteum verwendete.

Im Anschluss dieser Besichtigung fand im Seminarraum des Priesterhauses eine Arbeitssitzung der Teilnehmer statt.

Um 18:00 Uhr trafen sich die Salzburgwiki- und die wikipedia.de-community im Gablerbräu zu einem Stammtisch.

Samstag, 3. November 2018

Aus Mozarts "Zauberflöte" auf zwei Salzburger Domorgeln
  • 9:00 Uhr Orgelvorführung: die sieben Orgeln im Salzburger Dom werden von Domorganist Heribert Metzger angespielt, die Funktion der Orgeln und deren Geschichte illustriert, Vortragender: Dr. Gerhard Walterskirchen
  • 12:00 Uhr Mittagessen im Zipfer Bierhaus
  • 13:45 Uhr „Kleine Salzburger Stadtführung“ mit Dr. Josef Wallnig; Treffpunkt: Florianibrunnen
  • 17:45–18:30 Uhr im Mozarteum: Wolfgang Brunner (Univ.-Doz. für Historische Tasteninstrumente) zu „Entwicklung des Wiener Hammerklaviers 1780–1830“. Kostproben von Studenten des Mozarteums. Dazu Audioaufnahmen zum Einpflegen in die Artikel.
  • 19:30 Uhr Abendessen im Pitterkeller oder in der Sky–Bar & Restaurant des Hotels Pitter (im gleichen Haus)

Sonntag, 4. November 2018

  • 08:00 Uhr–10:30 Uhr Edit-a-thon und WAF-Themenbörse im Seminarraum des Gästehauses im Priesterseminar
  • 10:30 Uhr: Treffen Eingang Priesterhaus und Losgehen zum Dom
  • 10:50 Uhr: Treffen Vorraum des Domes, rechts bei der Stiege zum Dommuseum.
  • 11:00 Uhr: Pater Petrus Eder, Leiter des Musikalienarchivs der Erzabtei St. Peter, führt das Claviorganaum vor, ein Instrument aus dem Jahr 1591, geschaffen von Josua Pock.[2]
  • Danach: Führung von Roman Schmeißner durch das DomQuartier, einem Museums-Rundgang von 1,3 km Länge indoor. Der Weg führt doch folgende Räume, Sammlungen und Gedenkstätten (Fotografieren ist teilweise erlaubt):
Dommuseum
Kunst- und Wunderkammer
Langer Gang (Bildergalerie der Benediktiner-Erzabtei St. Peter)
Museum St. Peter → Claviorganum
Franziskanerkirche
Prunkräume der Residenz
Residenzgalerie
Dombögen: Aussichtsterrasse auf dem Dach
Nordoratorium im Dom
Domorgelempore - ist derzeit gesperrt

Für einige der Punkte sind für die Bearbeiter der jeweiligen Themen Broschüren, Faltblätter und Buch-Scans vorbereitet

Ende ca. 13 Uhr.

Wer noch Zeit und Lust hat: Mittagessen und Schlussbesprechung.

Weblinks

Fußnoten