Scheitelstrecke der Großglockner Hochalpenstraße
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Als Scheitelstrecke der Großglockner Hochalpenstraße bezeichnet man jenen Teil der Großglockner Hochalpenstraße, der vom Fuscher Törl durch den Hochtortunnel bis zum Kreisverkehr Guttal verläuft.
Geschichte
Der Bau der Großglockner Hochalpenstraße war zunächst in zwei große Abschnitte unterteilt:
- in die Nordrampe
- und in die Südrampe
Erst nach Beilegung des Variantenstreits im Spätsommer 1933 kam dann der dritte große Abschnitt, die Scheitelstrecke, dazu.
Die Abschnitte der Scheitelstrecke
- Baulos Nord von Hochmais bis zum Fuscher Törl: Länge 8,4 km
- dabei entstand als Nebenprodukt die Edelweißstraße (1,6 km) auf die Edelweißspitze, den höchsten befahrbaren Punkt der gesamten Großglockner Hochalpenstraße;
- Baulos Mitte von vom Fuschertörl hinunter zur Fuscher Lacke und wieder bergwärts durch den Mittertörl- und Hochtortunnel: Länge 3,4 km, die beiden Tunnels 117 m bzw. 311 m lang;
- Baulos Süd vom Guttal hinauf zum Hochtortunnel: Länge 6,6 km, 647 Höhenmeter
Die Inbetriebnahme der einzelnen Baulose
- Baulos Nord: Dieser Abschnitt wurde offiziell am 23. September 1934 dem Verkehr übergeben. Doch schon einen Tag vorher, am 22. September, waren der Landeshauptmann Dr. Franz Rehrl am Steuer des Glocknerautos über die gesamte noch nicht fertig gestellte Scheitelstrecke gefahren (siehe Erstbefahrung der Großglockner Hochalpenstraße.
- Baulose Mitte und Süd: Diese beiden Abschnitte wurden dann anlässlich der offizielle Eröffnung der gesamten Großglockner Hochalpenstraße am 3. August 1935 dem Verkehr übergeben.
Quelle
- Wallack, Franz: Die Großglockner Hochalpenstraße - die Geschichte ihres Baues, zweite Ausgabe, anlässlich der 25-Jahr-Feier der Großglockner Hochalpenstraße, 1960, Springer Verlag, Wien