Ausbildungszentrum St. Josef

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St. Josef - Ansicht von der Hellbrunner Straße
St. Josef - Gartenansicht

Das Ausbildungszentrum St. Josef ist eine berufsbildende mittlere Privatschule mit Öffentlichkeitsrecht. Es befindet sich im Kloster St. Josef in Nonntal und wird vom Verein der Schwestern vom Guten Hirten für Bildung und Erziehung geführt .

Schuldaten

Schulerhalter Verein der Schwestern vom Guten Hirten für Bildung und Erziehung

Adresse Hellbrunner Straße 14, 5020 Salzburg

Kontakt Tel.: 0662 / 842 177 - 10 Fax.: 0662 / 842 177 - 32

E-mail: office@abz-stjosef.at Homepage: www.abz-stjosef.at[1]

Schulformen

Einjährige Wirtschaftsfachschule

"Modell St. Josef"

Die einjährige Wirtschaftsfachschule ist eine "integrative Schule", das heißt, dass hier auch leistungsschwächere Schülerinnen unterrichtet werden, ebenso solche aus schwierigen persönlichen Verhältnissen.

Schulmodell: COOL mit Formen der Marchtalpädagogik

Neben dem projektorientierten Unterricht wird seit dem Schuljahr 2007/08 an der einjährigen Wirtschaftsfachschule nach dem Konzept der "Coolen Schule" (Cooperatives Offenes Lernen) unterrichtet. Der Begriff "Cooperatives Offenes Lernen" beschreibt eher sehr allgemein "neue" Formen des Lernens und Lehrens, die auf verschiedene reformpädagogische Ansätze Bezug nehmen und neben der "Erziehung" zu mehr Selbstständigkeit und Eigenverantwortlichkeit (selbst-gesteuertes Lernen) vor allem die Entwicklung sozialer Kompetenz in den Vordergrund stellen.

Zweijährige Wirtschaftsfachschule

Die zweijährige Wirtschaftsfachschule vermittelt allgemein bildende und spezielle berufsbildende Kenntnisse und Fähigkeiten in den Bereichen Soziales, Tourismus, Wirtschaft und Verwaltung. Ein wesentlicher Schwerpunkt ist die Praxisorientierung. Diese wird durch die verpflichtende berufspraktische Woche sowie durch verschiedenste Projekte verstärkt. Das Kennen lernen anderer Kulturen soll zu Weltoffenheit und Toleranz führen. Auf diese Weise sollen die jungen Menschen auf ein demokratisches Denken und ein Leben in multikulturellen Gesellschaften vorbereitet werden. Durch die Anlehnung an die Marchtalpädagogik soll ein ruhiges und konfliktfreies Arbeitsklima geschaffen werden.

Schule für medizinische Verwaltung

In „St. Josef“ wurde mit Beginn des Schuljahres 2003/04 erstmalig in Österreich eine spezielle schulische Ausbildung für das Verwaltungspersonal in sozial - medizinischen Einrichtungen mit allgemeinbildenden, rechtlich-kaufmännischen und medizinischen Schwerpunkten geschaffen. Besonderheiten dieser 2-jährigen Ausbildung sind Kroatisch als 2. lebende Fremdsprache, eine Übungsarztpraxis, die Vorbereitung auf die staatliche Ordinationsgehilfenprüfung, der Erwerb des ECDL, des europäischen Computerführerscheins und das Diplom „Medizinisch kaufmännische Assistentin“ nach einer positiven Abschlussprüfung und einem einmonatigem Praktikum.


Leitung

Direktor Mag. Reinhold Freinbichler wird von Prof. Mag. Alexander Schallhammer als Administrator bei der Leitung der Schule unterstützt. Die Vorsitzende des Dienststellenausschusses ist Dipl.Päd. Gabriela Wiednig. Schulsprecherinnen im Schuljahr 07/08 sind an der Wirtschaftsfachschule Celine Caf und an der Schule für medizinische Verwaltung Eldina Mahmudovic.

Geschichte

Am 27. März 1884 erfolgte die Grundsteinlegung zur Kirche in Nonntal und am 17. Juni 1886 die Einweihung der durch Fürsterzbischof Eder.

Bis 1885 besuchten die schulpflichtigen Kinder die Schule im Stift Nonnberg. Von 1885 bis 1908 wurde im Haus von den Schwestern Privatunterricht erteilt.

Am 16. September 1908 wurde die Privat-Volksschule unter der Leitung einer Schwester eröffnet. Im Mai 1918 wird der Schule das Öffentlichkeitsrecht verliehen. Im Laufe der Zeit steigt die Zahl der Kinder und Jugendlichen auf 100 bis 120. Die dem Pflichtschulalter Entwachsenen werden durch Kurse und verschiedene praktische Arbeiten für alle hauswirtschaftlichen Tätigkeiten vorbereitet.

Am 23. September 1935 wird in St. Josef die erste Hauswirtschaftsschule gegründet. Während des Zweiten Weltkriegs wurde die Schule geschlossen und im Kloster ein Lazarett eingerichtet.

1. Jänner 1947: Auflösung des Heimkehrerspitals und Rückgabe des Hauses für die eigentliche Aufgabe - Wiedereröffnung der Hauswirtschaftsschule;

Verleihung ENIS - Diplom
Verleihung Fairness - Award
Verleihung Klimaschutz - Preis

2000/01 Prof. Mag. Reinhold Freinbichler übernimmt von StR. Monika Graf die Leitung der Wirtschaftsfachschule.

Beste Salzburger Schule beim Pro-Tourismus-Award mit einem 1. Platz und zwei 2. Plätzen

2001/02 Beginn des Schulversuches „Zweijährige Wirtschaftsfachschule“

2003/04 Eröffnung der Schule für medizinische Verwaltung

Gewinner des Tourismuswettbewerbes „Future Mountain“

2004/05 Beginn des Schulversuches „Einjährige Wirtschaftsfachschule Modell St. Josef“

Verleihung des Dekretes ENIS-Schule (european network of innovative schools)

Anerkennungspreis Museum Online durch BM:BWK

2005/06 1. und 3. Platz beim Fairness-Award des BM:BWK als innovativste Schule Österreichs

Verleihung des 1. Salzburger Kinderrechtspreises

Förderpreis der EU für das EUREGIO-Projekt „“

Anerkennungspreis „euroean spring day“

2006/07 Sieger des Klimaschutzpreises des Landes Salzburg

Überreichung des Dekretes „Klimabündnis Schule“

Preisträger des Wettbewerbes „Bridging the Generation Gap“ des BM:BWK

Preisträger des „Young Consumer Award“ des BMSK

Fotopreis beim Wettbewerb „Love Your Lungs“

2007/08 Beginn des Unterrichtsmodells „COOL“ (Coopertives Offenes Lernen) in der einjährigen Wirtschaftsfachschule

Preisträger beim 2. Salzburger Kinderrechtspreis

Auszeichnung "klima:aktiv" für Engagement im Klimaschutz

Preisträger beim "l@arnie award" für das EUREGIO - Projekt "Burgen und seine virtuelle Geschichte"

Sieger beim Kreativwettbewerb "Jugend interpretiert Kunst" der Salzburg Foundation.

Quelle

Chronik des Klosters St. Josef / Schulchronik / Homepage der Schule

Weblinks