Hans Heinrich Welser
Hans Heinrich Welser war ein bekannter Salzburger Radio-Reporter mit einer besonders markanten (tiefen) Stimme.
Karriere
Er war seit 1948 Redakteur beim Österreichischen Rundfunk (heute ORF). Seit März 1961 bis 1974 [1] leitete er das "Salzburger Verkehrsjournal", eine wöchentliche Sendung. Seit 1972 gestaltete er auch die Sendung Mehr Sicherheit im Verkehr in Zusammenarbeit dem Polizei, Gendarmerie und dem Kuratorium für Verkehrssicherheit (KfV). Beim ORF Salzburg war er bis 1984 tätig.
1952 lief eine "Rettungsaktion" für das Observatorium Sonnblick an, dem die Geldmittel auszugehen drohten. Als Hans Heinrich Welser von Radio Salzburg am 31. Dezember 1952 den Wetterwart auf dem Sonnblick im Rahmen einer Reportage anrief, war die neue Materialseilbahn von Kolm-Saigurn zum Gipfel bereits finanziert und fertig gebaut[2].
Seit 1960 war er Mitglied des Motor Presse Klubs Austria.
Am 19. Dezember 1990 nahm er an einer Podiumsdiskussion im ORF Landesstudio Salzburg anlässlich 60 Jahre Radio Salzburg teil. Anlässlich 70 Jahre Radio Salzburg für Salzburger gab es am 1. Oktober 1984 eine 30minütige Sendung dazu in Radio Salzburg, in der Welser über den Fernsehsender Gaisberg im Jahr 1956 berichtete. Bei der 32minütigen Sendung 60 Jahre Radio Salzburg Salzburg für Salzburger, die am 22. Dezember 1990 ausgestrahlt wurde, war Welser Sprecher bei mehreren Beiträgen. Ebenso in der Sendung Salzburger Radiochronik die 50er Jahre am 2. Jänner 1993
Privat
Hans Heinrich Welser wohnte in der Kaigasse in der Altstadt von Salzburg. Zu seinem ersten eigenen Auto, einen roten VW-Käfer, kam er durch seinen Journalisten-KollegenHelmut Krackowizer.
Auszeichnungen
- Am 1. Juli 1962 wurde Welser für seine Verkehrssendungen mit der "Goldenen Nadel des KfV" ausgezeichnet.
- 1982 wurde er mit dem Eduard-Hartmann-Preis ausgezeichnet[3].
Quellen
- dokufunk.org
- Schriftverkehr im Archiv Krackowizer
Fußnoten
- ↑ wahrscheinlich jedoch länger, nur der Brief, dem diese Daten entnommen sind, stammt aus dem Jahr 1974
- ↑ Quelle sbgv1.orf.at
- ↑ Quelle www.agrarjournalisten.at/auszeichnungen