Schach-Landesverband Salzburg
Der Schach-Landesverband Salzburg (SLV), ist ein Sport-Fachverband (rechtlich ein Verein).
== Der Salzburger Schach-Landesverband (SLV)==
Der Verein wurde am 24. August 1950 gegründet.
Mitglieder des SLV sind die 29 Schachvereine (Klubs) und Schachsektionen von Sportvereinen im Bundesland Salzburg und angrenzenden Regionen von Oberösterreich (Stand 2013).
Auch viele Spieler aus dem angrenzenden bayrischen Rupertiwinkel, sowie Gastspieler (bzw. sogenannte Legionäre) wirken im Verband mit.
Der Verband organisiert und koordiniert mit den Vereinen das Spielgeschehen, insbesondere die Mannschaftswettkämpfe, Einzel-Landesmeisterschaften und Entsendungen im Bundesland Salzburg.
Es gibt
- das klassische Turnierschach (Standardschach),
- das Schnellschach (Rapid-) und
- das Blitzschach
als Formen des Nah(kampf)schachs.
Für
4. das seltenere (Problem-) Kompositionsschach und
5. das Fernschach
werden meist ergänzend Computerprogramme und Internet eingesetzt (Formen des Hybridschachs).
Bei den Mannschaftswettkämpfen wird in Leistungsklassen und Regionen, von der 2. Klasse bis zur Bundesliga-A (vor 2003 als Staatsliga bezeichnet) gespielt.
Schach wird von der Landessportorganisation (LSO) und der Bundessportorganisation (BSO), wie auch international in mehr als 90 Staaten, als Sport anerkannt.
Die psychische Wettkampfkomponente unter zeitlichem Druck ist dabei sehr hoch anzusetzen.
Schach ist an sich interdisziplinär und beinhaltet sowohl sportliche, künstlerische, kulturelle, wie wissenschaftliche Attribute, neben der gesellschaftlichen und sozialen Komponente eines geselligen Klublebens.
International sind bereits 186 Föderationen/Staaten in der FIDE (Weltschachverband) vertreten (175 Föderationen finden sich in der Ratingliste (2016).[1]
Im Schach erfolgt die Spielstärkemessung einerseits
- in Leistungsklassen (Mannschaftsschach)
- in Graden (FIDE- [internationale] und ÖSB- [nationale])
- internationale: GM, IM, FM und CM
- nationale: NM und MK (ein FM ist zugleich auch NM)
- internationale: GM, IM, FM und CM
- und
- in Elo- bzw. FIDE-Rating, Wobei es auch da nationale und internationale FIDE-Ratingzahlen gibt (die ständig aktualisiert werden).
Mit Stand 1/2013 hat der SLV 1 716 registrierte, davon 769 aktive Meisterschaftsspieler mit nationaler Elozahl. Für die aktiv Registrierten werden auch Abgaben an den ÖSB entrichtet.
Spitzenschach: Insbesondere die Spielgemeinschaften und Klubs SIR (Salzburg-Süd-Inter-Royal), ASK, Mozart-1910, Schwarzach und Ranshofen sind (meistens) Bundesliga Vereine (BL-A und B).
Gespielt wurde Schach privat und in Spielzirkeln seit dem Mittelalter, auch zur Mozart-zeit und später in den Kaffeehäusern gelegentlich immer schon. Die Spielregeln sind auch einem hohen Teil der Bevölkerung bekannt.
Erst die erhöhte Mobilität, der zunehmende Wettkampfcharakter, formale Strukturen der Zeitkontrolle und Turnierformen, führten dann historisch aber erst zu juristischen und sportlichen Organisationsformen bis zum jetzigen Spitzen-Schachsport.
Schon vor über 100 Jahren wurde Schach aber immer schon auch in den Sportzeitungen gebracht.
Kurze Geschichte des Schachspiels in Salzburg und darüber hinaus
Frühe Zeiten
Die Schachspielszene, neben Würfel... im Codex Buranus aus dem Spätmittelalter, bzw. die Lieder der carmina burana um 1320 dürften nach der Forschung im großen Salzburger Metropolitanumkreis entstanden sein (in Seckau, Seggau oder Brixen).
Vielleicht ein gewisser mitteleuropäischer Reflex auf das Buch der Spiele (ohne Titel, bzw. libros de los juegos) von 1284 (1321 altspanische Zeit) von König Alfons X., El Sabio (dem Weisen) in Sevilla, im christlichen Spanien, in dem viele alte arabische Mansuben, aber auch schon einige europäische Neuerungen verarbeitet werden.
Oder die offene Frage, ob das Strategiespiel nicht weit früher schon über Italien, über die räuberischen Wikinger oder über Byzanz nach Mitteleuropa kam.
Proto-Schach und Schachfiguren
Schach-geometrische (später auch Mosaik) Formen finden sich zudem schon früh in Äypten und Kreta, oder z. B. wurde jüngst in Rom bei einer Kaserne von Kaiser Hadrian (Anf. 2. Jhd.) nahe der Aurelianischen Mauer in 9 Metern Tiefe eine Art Riesen-Schachmosaik mit weiß-dunkelgrauen Feldern ausgegraben. (Kämpften darauf die Gladiatoren?)[2]
Die Venafro-Schachfiguren (Italien) des abstrakten, arabischen Typs (aus Tierknochen) sollen nach massenspektrometrischer Untersuchung vom Ende des 10. Jahrhunderts stammen und sind damit wohl unter den ältesten Figuren in Europa. Überraschend war aber, dass der Fund 1932 eigentlich in einem Etruskergrab geschah, was sie wiederum verdächtig machte.
Da aus Schiffswracks bislang auch keine (?) Kristall- oder sehr alten Bein-Schachfiguren, bzw. Spielbretter bekannt sind, weist das wiederum doch auf eine sehr hohe Seltenheit dieser edlen Stücke in frühen Jahrhunderten hin.
Auch aus Nordindien sind keine alten Funde bekannt, was die Indienthese des Ursprungs keinesfalls bestärkt.
Viele Funde aus Bein und Holz gibt es aus dem Spätmittelalter bis in das 16. Jahrhundert um Novgorod an der Ostsee, der Komtur der Hanse und früheren Wikinger (Waräger)-Stadt.[3]
Frühe Araber hatten die Perser und auch Byzantiner als Erfinder angeführt. Der Moslem und persische Chronist und Dichter Firdausi setzt um 1000 die Problemlösung im Iran (und den Übergang des Rätselspiels) durch einen Gelehrten in die vorislamische, zaratostrische Zeit (in das 6. Jahrhundert n. Chr.).
Leider gibt es zur Bergkristallschleiferei in Salzburg keine/kaum zuordenbar bekannte Stücke. Stammen die Osnabrücker Figuren des Domschatzes (ca. 12. Jahrhundert) etwa vom Alpen-Bergkristall und wurden abstrakten Typs geschliffen?
Natürlich war (ist) in Salzburg das Schach-Buch (ein belehrendes Traktat) von Jacobus de Cessollis "über die Sitten der Menschen und den Pflichten der Vornehmen und Niederen, abgeleitet vom Schachspiel", aus dem Spätmittelalter vorhanden.
Der Bregenzer Jakob Mennel (ca. 1460-1525), späterer Hofhistoriker von Kaiser Maximilian I., kürzt schon 1507 als Jurist das riesige Konvolut des Traktates von Amannhausen radikal auf das schachlich Wesentliche zusammen. Wenngleich er in der Schachliteratur, doch etwas unterbewertet, nicht als der Innovative hervortritt.
Es ist das erste österreichische Schachbuch.
Neuzeitliches Schach
Im ersten Drittel des 16. Jahrhundert findet der Übergang vom alten zum neuen, beschleunigten Schach (nach welscher [=romanischer, meist: italienischer] Art) statt.
Ob damit (3. Auflage, 1536, mit Ergänzungen) das spanisch-italienische Schach gemeint war?
"Wills du das Spiel behalten, zieh den ersten (Bauern) vor dem Alten (Läufer).
"Den Venden (Bauer) vor der Frauen Klug, sollst du anziehen im ersten Zug."
"Hut gegen Hut tut stets gut."
Anmerkung: Diese guten Tips (erweiterte 3. Aufl. 1536) deuten bereits auf die Eröffnungen 1. c4 und 1.d4 und eine gesicherte Königsstellung (gar Rochade?) hin. Oder doch nur die Vorsicht beim Spiel?
Schach findet sich bei den vielen europäischen und deutschsprachigen Spielbüchern meistens immer an vorderster Stelle. Viele Schach-Schriften und Bücher werden aber, dem damaligen Trend der Zeit entsprechend, anonym, bzw. mit Pseudonym verfasst. Daher sind manche Autoren letztlich nicht absolut gesichert oder eruierbar.
Speziell Österreichische Schachbücher folgen mit Allgaier 1795 und Kindermann 1796 (siehe: M. Ehn und Prof. W. Sauberer´s Artikel dazu).
Der Salzburger Hof des bedeutenden Fürsterzbistums (bis 1803) war architektonisch sehr italienisch beeinflusst. Eigenartigerweise findet man aber in Salzburg sehr wenig konkrete Schach-Quellen. Spiele wurden einfach gespielt und früher wurde meist nichts aufgezeichnet.
Im Schatz-Durchhaus in der Getreidegasse wurden bei Bauarbeiten einige Holz-Schachfiguren aus dem 16./17. Jahrhundert gefunden.[4] Das Festungsmuseum zeigt ein altes Spielbrett. Auch zur Mozartzeit wird in Salzburg Schach gespielt[5]. Im Weiteren geht es aber nur um organisiertes Turnierschach, Klubschach, und wird somit ein Zeitsprung vollzogen.
1868 bis 1910: Vom Schach-Kaffeehaus zum modernen Turnier
Im Oktober 1868 wird in Salzburg ein Schachklub mit etlichen "tüchtigen Spielern" in Salzburger und Linzer Zeitungen erwähnt, der im Café Baldauf sein Lokal haben werde.
Zwischen Jänner 1869 und März 1879 sind in der Stadt Salzburg dann drei kleine Stadtturniere im Café Baldauf am Platzl, bei der Linzer Gasse und Nachfolger Cafe´s, dokumentiert.
Sieger 1873: der Fotograph Ludwig Hardtmuth (1826-1875).
Winter 1878-1879 Baumeister Josef Christoph (1842-1913).[6]
Dann folgt eine organisatorische oder Quellen-Lücke.
Das Schachspiel in der Stadt Salzburg verlagert sich nach dem Bahnbau 1860, dem der Westbahn 1875 und der aufkommenden wirtschaftlich-industriellen Entwicklung in ein im Frühjahr 1876 neu errichtetes Café Koller (später Krimmel) in der Neustadt an der Westbahnstraße 2, der heutigen Rainerstraße. Vielleicht war dieses nach dem damals berühmten Dragoner-Offizier Koller benannt? Das Nachfolger-Café des Baldauf (1868) am Platzl hieß aber ebenfalls ab 1881 Café Koller, was leicht zu Verwechslungen führen könnte.
In den Cafés treffen sich das Bürgertum, höhere Beamte, Gewerbetreibende, Künstler. Zeitungslesen, Billard und Spiele prägen diese Kultur. Ab 1903 wird das Café nach dem neuen Pächter „Krimmel“ genannt.
Die Arbeiterschaft und Landbevölkerung kämpfen in dieser Zeit noch um´s Überleben. Es wird zwar genauso gespielt, wenngleich mehr Kartenspiel. In Salzburg Watten, Schnapsen, Färbeln; aber auch Brettspiele, Würfeln, Kegeln, Stockschießen im Winter, Bölzlschießen (Scheibenschießen),... Nur gibt es dazu wenig Aufzeichnungen.
Schach wurde gelegentlich in Gasthäusen, Kantinen oder Arbeiterheimen, aber eher lose gespielt.
Ende 1909 gab es zB. in Wien einen eigenen Arbeiterschachklub, Ende 1910 wurde der Grazer Arbeiterschachklub gegründet (AZ u.a).
Auch in anderen Sportarten gibt es viele gute Hobbysportler, die aber doch keinem Meisterschaftsbetrieb beitreten wollen.
Wenngleich sich aus der Geschichte des Schachspiels zeigt, dass viele der stärksten Spieler aus einfachen Verhältnissen stammen, Schach auch relativ bildungsunabhängig ist, es auch einer sehr speziellen analytischen Begabung (und wie bei jedem Sport) vor allem intensiven Trainings und guter Nerven unter hohem Druck bedarf. Wie zB. auch Stefan Zweig in seiner Schachnovelle ausführt.
Vergleich: Bei den übrigen Sportvereinen gibt es die ersten Organisierten früh im 19. Jhd. bei den Turnern und Athlethen, Wettkämpfe bei den Ruderern, der noble Pferdesport. Dann folgt Leichtathletik. Um 1905 bilden sich zB. etliche Schiklubs im Pongau/Pinzgau, um Gäste ausbilden zu können. Landhockey folgt, und erst nach dem ersten Weltkrieg entwickelt sich langsam der organisierte Fußballsport. Das damals häufige Feldhandball hat sich zum harten Hallensport mutiert.
Es herrschte auch um diese Zeit noch die Sechstage-Arbeitswoche, mit dem Ziel einer 48-Stunden-Woche. Die Freizeit war demnach bei einer ca.-60-Stunden-Arbeitswoche dem normalen Volk noch sehr begrenzt. Zudem herrschten noch weitgehende Armut in großen Teilen der Bevölkerung und teils triste Wohnverhältnisse.
1910 bis 1939
Gründung der Salzburger Schachgesellschaft
Im Frühjahr 1910, im Jahr des Weltmeisterschafts-Kampfes zwischen dem Deutschen Dr. Emanuel Lasker und dem Österreicher Carl Schlechter, erfolgte die gründende Versammlung der Salzburger Schachgesellschaft am 30. April 1910 (Nichtuntersagungsbescheid am 27. März 1910) im Hotel Mirabell, nach anderer Quelle im Hotel Mozart.
Das Proponentenkommitee der Interessierten traf sich jedenfalls zuvor schon am 3. März 1910 im Café Krimmel.[7]
§ 1 der Vereinsstatuten: "Der Zweck der Gesellschaft ist, Schachfreunden (Herren und Damen) einen Vereinigungspunkt und Gelegenheit zur Übung und sachgemäßen Fortbildung im Schachspiele zu bieten und …".
Klubabend war jeden Donnerstag ab 16.00 Uhr. Wobei man die Hälfte der Mitglieder dort aber fast täglich im Café sah.
Der Meisterspieler, Staatsbahn-Ingenieur Josef Hrdina (1882-1914), sowie die Schach-Senioren Baumeister Joseph Christoph (* 1842, † 1913), Salzburger Gemeinderat von 1897 bis 1909, der Sieger des kleinen Stadtturniers von 1878/79, und der Bahninspektor Adolf Mehrer (1853-) sind die drei Initatoren und wurden am 21. Juni 1912 bei der Versammlung im Mozartstübchen des Stieglkeller Ehrenmitglieder der Salzburger Schachgesellschaft.
Sie erhielten Ehrendiplome, vom Salzburger Maler Prof. Franz Kulstrunk gestaltet.[8]
Der "Mehrer des Schach´s, als gewisse graue Eminenz, wurde erster Salzburger Obmann. Er kam aber schon ab 1912 beruflich nach Wien, Meister Josef Hrdina wurde von der Bahn nach Tirol versetzt, wo er dann Innsbrucker Klubmeister wurde.
Ab 1912 wurde Ernst Lechner, der spätere Präsident der Finanzlandesdirektion, Obmann der Salzburger Schachgesellschaft. Lechner hatte 1881 schon in Salzburg gemeinsam mit dem Literaten Hermann Bahr und Reininghaus (Brauerei) maturiert und war wohl Ende des 19. Jahrhunderts neben dem Senior BM Christoph einer der frühen Spieler des Cafés Krimmel – neben dem jungen Beamten Alois Laschensky, dessen Vater, dem Musiker beim Dommusikverein Christian Laschensky, dem Beamten Heinrich Ullrich oder dem Architekten Franz Drobny.
Einige Lehrer (Amannshauser, Barth, ...), Schuldirektoren, Beamte, auch Bahn- und Postbeamte, Gewerbetreibende, Dachdeckermeister Otto Kunstmann, … ein Adjunkt, Primarius, einige Offiziere, der Fotograf Carl P. Wagner, der aber bald nach Innsbruck ging. Morawetz, Kuhn, Juristen …, Landesrat Dr. Tischlinger, …finden sich berufsmäßig in der Mitgliederliste ab 1910 und den ersten Jahren aus anfangs 1910 31 Personen. Im folgenden Jahr 1911 37, das bis 1923 auf 120 Spieler anstieg.
Arbeiterschach und Vororte
Vielleicht stärkere Spieler aus dem Arbeiterstand hätten sich damals die teuren Standes-Cafés, hohe Klubgebühren, oder teure Schach-Literatur, aber gar nicht leisten können. Von denen wurde noch eher lose in Gasthäusern gespielt.
Anmerkung: Interessanterweise wurde Ende dieses Gründungsjahres 1910 auch der Grazer Arbeiterschachklub gegründet. Zuvor im Dez. 1909 bereits der Wiener Arbeiterschachklub (mit Spiellokalen anfangs in Favoriten und Ottakring).
Anfang Juni 1910 wird in Hallein der Arbeiter-Turn-und Sportverein "Freiheit Hallein", gegründet (nach Zusammenkünften ab 1908), der eine der Keimzellen der Arbeitersportbewegung in Salzburg wurde. 1919 Gründung des ATSV-Bischofshofen, wo um 1923 der B´hofer Schachspieler A. Maggi hervortritt. 1926 ATSV-Itzling. Im Rahmen dieser Sportvereine wurde auch gelegentlich in kleineren Zirkeln Schach gespielt. In Itzing wurde schon seit 1900 gelegentlich beim Gasthof zum Aignherr (zur Westbahn), im Rahmen des Itzlinger Schulvereines, von zumeist armen Eisenbahnern gegründet 1900, gespielt. Später wird 1935 der Schachklub Itzling offiziell gegründet. Auch da wird wieder dieser Gasthof erwähnt, neben dem Gärtnerwirt und Auerhahn.).
1. Wettkampf:
Am 12. Juni 1910 finden im Salzburger Gasthaus zur Rose Mannschafts-Vergleichskämpfe gegen das bayrische Traunstein und im Februar 1911 der Retourkampf gegen die Klubs Traunstein und [[Trostberg] statt. 50 Zuseher und Kiebitze sind dabei. Auch zwei Frauen nehmen bereits teil.
Die damals in München weilenden Berufsspieler, Großmeister Rudolf Spielmann, S. Schapiro, Hans Fahrni und S. Alapin werden dazu engagiert.
Salzburg siegt am 12. Juni 1910 auf den 18 Brettern 12:6, verliert im Retourkampf im Februar 1911 aber gegen die mit guten Münchnern verstärkten Chiemgauer 7,5:9,5.
Gegen diese benachbarten Bayern wird oftmals bis in die 1960er gekämpft, sie waren auch bahnmäßig günstig erreichbar.
Auch einige Mal wurde anfangs gegen Wels gekämpft, so lange es in Salzburg noch keine anderen Klubs gab.
Damals wurden auch gern Korrespondenz-(Beratungs)-Schachpartien zwischen Schachgesellschaften von Städten gespielt. So 1910/11 Salzburg gegen Innsbruck 2:2.
1911: Bayrischer Meister:
Der Initator der SGS, der Meisterspieler und Eisenbahner Ing. Josef Hrdina (1882-1914) erringt am 23.7.1911 sogar die bayrische Meisterwürde am 3. bayrischen Schachkongress (17.-23.7. 1911) in München. Wobei er für das bayrische Traunstein spielt und erhält den Münchener Prinzregenten Ehrenpreis.
Am 27.10.1913 gibt der Weltmeister, Weltenbürger und Philosoph Dr. Emanuel Lasker in Salzburg ein Simultan auf 25 Bretter (20 =4-1) und hält Vorträge im Kurhaus.
Nach dem 1. Weltkrieg kommen 1919 GM Richard Reti, in den 1920ern folgen die Spitzenspieler Vidmar, Grünfeld, der junge Tiroler Erich Eliskases. Es waren wohl die von Prof. Vidmar so postulierten goldenen Schachzeiten.
GM Richard Reti überrascht am 27.3.1927 mit einem Blind-Simultan-Spiel an 10 Brettern.
Die Schachgesellschaft hatte damals mit dem Hotelier und Politiker Karl Irresberger auch einen großen Förderer, der diese Gastspieler gratis nächtigen ließ.
Ab Oktober 1923 wird das Café Mozart in der SalzburgerGetreidegasse nach mehreren Wechseln (zuvor das Café Corso) ein Schachcafé mit zB. 1923 über 120 Mitgliedern und Sitz der Schachgesellschaft.
Aktuell wird dort noch von einigen täglich spätnachmittags, außer am Wochenende, oder bei zu starkem Touristenansturm, gespielt.
Stadtmeister und offizielle Landesmeister 1910-1939 (anfangs als Klubmeister, bzw. Sieger im Winterturnier der Salzburger Schachgesellschaft)
- 1910/1911: Heinrich Wolfrum (21: Teilnehmer; Rechnungsrat)
- 1911/1912: Carl P. Wagner (Fotograph)
- 1912/1913: Alois Laschenky (Beamter)
- 1913/1914: Alois Laschensky
- 1914/1915: Dr. Josef Frank (Magistratskonzipist, †5.1923)
- 1920/1921: Wilhelm Ullrich
- 1921/1922: Franz Motzko
- 1922/1923: Franz Motzko
- 1925: 1. offizieller Landesmeister: August Maggi (ATSV Bischofshofen)
- 1928: Erich Flir
- 1931: LM Karl Mayer
- 1932: Dipl.-Ing. Erich Flir
- 1933: LM R. Wallaschek
- 1935: LM Walter Kolneder
- 1936: Stadtmeister Karl Mayer
- 1937: LM Willhelm David
- 1939: LM Karl Mayer
Anmerkung: Die folgenden Salzburger Einzel-Landesmeister sind im online Archiv der SLV-Homepage abgebildet.
Motzko: Stärkster Spieler der Salzburger Schachgesellschaft Anfang der 1920er Jahre und international angesehen, war der aus Teschen zugewanderte Bauunternehmer, Schachtheoretiker, Korrespondenzschachspieler und Problemkomponist Franz Motzko (* 1868, † 1929); Motzko Variante im Offenen Spanier.
Nach dem 1. Weltkrieg: Landes-Vergleichskämpfe mit OÖ
1921: 1. Wettkampf gegen Oberösterreich
Am 23. Okt. 1921 gab es in Vöcklabruck den ersten Wettkampf gegen Oberösterreich auf 16 Bretter (Linzer Tagespost v. 25.10.1921)
1923 existiert eine kleine Schachgruppe, dem ATSV nahe, in Bischofshofen, mit den Eisenbahnern August Maggi und Jakobek, die auch am 9. Mai 1926 am zweiten Vergleichskampf Salzburg gegen OÖ in Vöcklabruck auf 14 Bretter teilnehmen. Alle anderen waren von der Schachgesellschaft.
1926: gibt es ein lokales 17-rundiges Turnier beim sogenannten "Athletik-Sportklub", das (der Zöllner?) und Mitglied der Schachgesellschaft, Kahler gewinnt. (Quelle: Mozart Chronik).
Es ist etwas unklar, ob der SAK 1914, oder doch die Vorwärts-Maxglaner (ATV), oder die Itzlinger Arbeiter "Athleten“ gemeint waren.
Da der ATSV-Itzling 1926 gegründet wurde, spricht das doch sehr für dieses Turnier bei dessen Gründungsfest, zumal ja die Itzlinger dann Mitte der 1930er als eigener Schachverein hervortreten.
Ein Gregor Wagner ist 1926 für die Organisation des Arbeiterschach in Salzburg zuständig. Ansonst ist dazu kaum etwas bekannt.
Quellen: Mozart Chronik, AZ, Salzburger Zeitungen,
Ehn, Michael: Das politische Spiel. Venedig. 1997,
Der Standard: Serie über das österreichische Arbeiterschach, 2001.
1926: Die Salzburger Auswahl beim 2. Wettkampf gegen OÖ am 9.6.1926:
August Maggi (ATSV Bischofshofen), Wilhelm Ullrich, Franz Motzko, Hopfinger, Alois Laschenky, der Student Erich Flir, Hofrat Dr. Baldi, Dr. Hlawatschek, Dr. Oskar Günther, der Eisenbahner Jakobek (Bischofshofen), Czaika, Dr. Trubik, Kulm,..(Major Kirchtaler hatte 1921 teilgenommen).
Zu Pfingsten 1926 gibt es in Salzburg den Wettkampf Wien gegen die Bundesländer, wo von Salzburg Maggi, Ullrich und Kuhn mitwirkten. Wien dominierte klar (Quelle: WSZ)
1929: Beim erneuten Schachwettkampf in Attnang gegen OÖ am 17.4.1929:
Erich Flir, Alois Laschensky, Wilhelm Ullrich, Linnerth, Pagler, Dr. Günther, Czaika, Hopfinger, Karl Mayr, Otto Kunstmann, Koberz, Brünner, Siegel, Kucher, Dr. Hlawatschek, Kaltner, Schwarz.
Die Salzburger siegen gegen den Linzer SV 9:8.
GM Grünfeld gibt am 21.5.1929 ein Simultan.
1931: Freundschaftskampf in Linz: 6:6.
Durchschnittlich waren 30 Spieler täglich im Mozart.
1933 u. 1935 Weltklassespieler E. Eliskases in Salzburg.
1926 und 1930er: Salzburger Stadtteile und Bezirke
Diese Klubs in den Salzburger Stadtteilen, bzw. Umlandgemeinden, Schachklub Lehen gegründet 1933, Maxglan gegründet 1934, Itzling 1935.
Einige Jahre zuvor wurde aber in Maxglan und vor allem im damals noch selbständigen Arbeiter-und Eisenbahnerort Itzling-Gnigl bereits in losen Spielzirkeln, bzw. im Rahmen des ATSV (Arbeiterturn- und Sportverein) gespielt.
Auch ein Schachzirkel, zumindest Anfang der 1930er, in St. Johann im Pongau im damaligen Café Moser, und später beim Taxenbacherwirt an der Wagrainerstraße, folgen, mit den späteren Pongauer Spielern Andraske, Rechberger, Leitner, Holleis, …
Im November 1909 wird sogar schon in Tamsweg im Lungau eine Schachvereinsgründung beim Gast-und Kaffeehaus Brandl mit vielen Spielern zeitungsmäßig erwähnt (Obmann Dr. Franz Schierl). Im Jan. 1912 findet bereits in Hallein mit 7 TN (oder Runden?) ein kleines lokales Turnier statt.
Künstler und Schachspiel:
Der weltbekannte Literat Stefan Zweig (* 1881, † 1942) spielte gelegentlich in den 1920ern im Café Bazar. Als konkretes Mitglied der Schachgesellschaft scheint er aber nicht auf. Stefan Zweig hatte auch "die seelische Superiorität des Besiegten" stark interessiert.
In: Die Welt von Gestern. Die Niederlage soll nicht nur ertragen, sondern gemeistert werden.
Der Eisenbahner-Literat Georg Eberl hatte die Sechsmeisterturniere im Kriegsjahr Juni 1942 mit Weltmeister A. Aljechin besucht und nach dem Krieg darüber literarisch berichtet. In späteren Zeiten spielen etwa der Maler Alfred Deggendorfer (1899-1975, bei Maxglan und Mozart) intensiver. An Musikern schon Leopold Mozart, der ab 1737 in Salzburg studiert hatte, sowie auch seine Tochter Anna-Maria (Nannerl), spätere von Berchtold zu Sonneburg... gelegentlich bei schlechtem Wetter.
Die Pianisten Friedrich Gulda, wenn er mal in Salzburg war und Alessandro Misciasci, wohl der Beste (und eifrigste) der Künstlerriege, oder der Bratschist Peter Langgartner, der ansonst die Viola Bastarda geigt.
Der frühere Bergsteiger und bekannte Alpinist Wolfgang Axt ist zudem als guter Pongauer Ligaspieler erwähnenswert.
1925: Erster Salzburger Landesmeister
Erster Salzburger Landesmeister, damals noch ohne offiziellem Landesverband, aber von der Schachgesellschaft so ausgeschrieben, weil es auch ausserhalb der Schachgesellschaft in der Stadt gute Spieler im Lande gab, wurde im November 1925 im Café Mozart- zur Überraschung der Stadt-Salzburger- der Bischofshofner Eisenbahner August Maggi (1885-1973). Als "homo novus" (neuer Mensch) in der Presse bezeichnet.
A. Maggi, der von der Grazer Schachgesellschaft her kam, spielt dann auch 1926 gegen den (geteilten) österreichischen Staatsmeister, den Wiener Siegfried R. Wolf, immerhin ein beachtliches remis (WSZ 1926).
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Frühe gute Spieler:
1910 bis in die 1940er sind die Beamten, Alois Laschensky (1880-1945), Sohn des Musikers vom Dommusikverein, Christian Laschensky, der auch schon Ende des 19. Jhd. gespielt haben dürfte) und Wilhelm Ullrich, der Unternehmer Franz Motzko (1868-1929), der Bischofshofener Eisenbahner August Maggi, Walter Kolneder und in den 1930ern Karl Mayr wohl die besten heimischen Spieler.
1933 wird der damalige Salzburger Landesmeister Richard Wallaschek (vom Welser Arbeiterschachklub) 4. bei der österreichischen Staatsmeisterschaft, im folgenden Jahr 1934 sogar Dritter.
Ab 1928 kam stud. Erich Flir, in späteren Jahren einer der Besten, als "Zugroaster" von Tirol nach Salzburg und wirkte weit über seinen 80er in der Liga.
Sein Vater Walter Flir (1881-1957) war Meisterspieler, als Jüngster einer der Mitbegründer des Innsbrucker ISK (1904), sogar Bayrischer Meister zu Kulmbach 1920 und Trainingspartner des späteren Weltklassespielers Erich Eliskases.
1929 und 1932 fanden anläßlich des 25-jährigen Jubiläums des Linzer Schachvereines, neben dem Wettkampf zwischen dem (späterem) GM Erich Eliskases gegen Rudolf Spielmann (dem letzten Ritter des Königsgambits), Vergleichskämpfe der Salzburger mit dem Linzer Schachverein auf 17 Bretter statt.
Quelle: Linzer Tagespost v. 17.4.1929, bzw. 9/1932, mit Auflistung der Spieler.
So wurde bei den Ansprachen 1929 die Not der damaligen Profi-Schachmeister beklagt und eine Schach-Notgemeinschaft gefordert.
Im Nov. 1935 erfolgte erneut ein Vergleichskampf der Salzburger gegen Wels.
1936: Erste Mannschaftsmeisterschaft:
In der Ersten Republik begann in Salzburg ab 1936 die Meisterschaft zwischen den damaligen drei Vereinen in der Stadt Salzburg. Organisiert durch eine Arbeitsgemeinschaft.
Ergebnis 1936:
1. SK Itzling (9,5)
2. Salzburger Schachgesellschaft (8,5)
3. SK Maxglan (6)
Die Itzlinger mit Kurt Berger, Leeb, Lehner, Reinegger, Weilguni,..siegten. Die SG stellte allerdings nur die zweite Garnitur auf. Der SK Lehen (1936) nahm noch nicht daran teil.
Dann begannen erst nach dem Krieg wieder ab 8.Oktober 1950 die Mannschaftskämpfe.
Im österr. Ständestaat (1934-1938) wurden nach den Februarereignissen 1934 die früheren (weitgehend sozialdemokratischen) Arbeiterturn-und Sportvereine (ASV, ATSV,..), die teils schon kleinere, eher inoffizielle Schachsektionen hatten, wie die Itzling-Gnigler und Maxlaner, im Jahr 1934 behördlich aufgelöst, pol. etwas umgefärbt, und anschließend bis 1936 teils neu, als eigene jur. Schachvereine gegründet.
1937: Wettkampf Salzburg gegen Steyr (OÖ) 9,5:5,5
Der Salzburger Landesverband
Anfangs schließt sich 1910 die neue Salzburger Schachgesellschaft (wie auch der Innsbrucker SK, gegründet Febr. 1904) dem Deutschen Schachbund an. Am 3. September 1921 dann dem neu gegründeten Österreichischen Schachverband.
Quelle: Wiener Sporttagblatt v. 9.9.1921.
Dieser ÖSV wurde, nach mehreren Versuchen in der früheren Monarchie um 1890, aber erst nach dem 1. Weltkrieg, am 12. Dezember 1920 gegründet (Österreichischer Schachverein). In der Zeit der Monarchie gab es nur einen gemeinsamen Heeres-Schachverein.
Wegen der zunehmenden politischen Spannungen in dieser Zeit waren auch nicht alle österreichischen Schachvereine im ÖSV dabei.
1925 spaltete sich zudem der österreichische Arbeiterschachbund (der zu Ostern 1924 in Wien gegründet worden war, und der auf dem Wiener Arbeiterschachklub, gegründet Ende 1909, basierte) mit seinen Schachkreisen ab.
Salzburg-Stadt und Bischofshofen wurden dem Kreis 5) zu oberösterreichen Arbeiterschach-Klubs zugeordnet (AZ, 6/1924).
Das kleine lokale Turnier 1926 in Salzburg und die Aktivitäten der Itzlinger sind dazu bekannt.
Der Arbeiterschachbund wollte nur den Amateurbetrieb und lehnte Spiele um Geld grundsätzlich ab. Es gab Beratungspartien und Spiele mit Vorgaben, um die unterschiedliche Klassenstärken etwas ausgleichen zu können und gewisse Chanchengleichheit herzustellen.
Damals ging es um Gegenentwürfe zu den sogenannten Bürgerlichen (Wohlhabenderen). Oft ging es aber auch nur um Machtfragen zwischen Funktionären.
1921 wurde jedenfalls von der Salzburger Schachgesellschaft neben dem ÖSV auch dem Bayrischen Schachbund bis 1924 (bzw. 1926, andere Quelle) beigetreten.
1921 in Regensburg und 1922/23 nahmen Salzburger Spieler an dessen Bewerben (Bayrische Meisterschaft 1922 in Innsbruck) teil.
Auch erfolgte wieder ein Austritt aus dem ÖSV. In der Salzburger Schachgesellschaft wurde in den nächsten Jahren mehrfach der Wechsel diskutiert, im Spielausschuss zwar beschlossen, dann doch nicht umgesetzt.
Es waren nur teils politische Überlegungen maßgeblich. Es hatte ja auch seine Vorteile, weil man so doch an den nahen bayrischen Bewerben (Einzelmeisterschaft) mitspielen konnte.
Erst 1927 wurde nach 1921 letztlich dem damals umstrukturierten österreichischen Verband (ÖSV) beigetreten.
In der ersten Republik gab es noch keinen Salzburger Landesverband.
Dieser wurde 1927 von der SG zwar angedacht, aber dann wurde diese Koordinationsfunktion Mitte der 1930er mittels einer Arbeitsgemeinschaft der drei Vereine, der Schachgesellschaft, SK Maxglan und SK Itzling erledigt.
Schach in den 1940ern
Ab Jänner 1939 fand die Einzel-Meisterschaft unter dem Großdeutschen Schachbund im Cafe´Posthof statt.
Im Juni 1942 und Juni 1943 organisierte dieser welt-bedeutende Sechsmeisterturniere in Salzburg, im Hotel Mirabell. Mit dem späteren Sieger, Weltmeister Alexander Aljechin und dem WM-Titel Aspiranten, dem Esten Paul Keres. Offenbar um im Krieg mit geringem Aufwand und Mitteln etwas Ablenkung und Normalität suggerieren zu können. Auch die anderen KdF Reichsschachturniere, die es bis 1944 gab, erfolgten unter dem Zeichen der geistigen und kulturellen Truppenbetreuung.
Die hohen Erwartungen von Keres wurden aber von Aljechin noch stark gedämpft.(Der Direkt-Score von Aljechin gegen den jügeren Keres, der aber doch erst in den 1950ern am stärksten war, von 1935 bis 1943 war 9:5).
Der junge Deutsche Klaus Junge aber schlug im Juni 1942 sogar den 50-jährigen WM Aljechin (1892-1946) in einer der jeweils beiden Partien, was die linientreue Presse als größte Sensation in der Geschichte des Schach´s feierte. Im Juni 1943 war Junge an der Front und nahm nicht mehr am 2. Turnier teil.
Parallell dazu wurde im Juni 1942 auch ein europäischer Schachbund unter ns. deutscher Führung mit dessen Verbündeten und einigen Unabhängigen gegründet, um die geplante Nachkriegsordnung schon zu gestalten. Der mit Kriegsende aber erlosch.
Der damals anwesende deutsche Meister Brinkmann aus dem Altreich, der über die Ziele des großdeutschen Schachbundes im Hotel Mirabell und seiner Tätigkeit in der HJ reverierte, gab ein Simultan, wobei er gar 14 Partien verlor, 8 remisierte und 15 gewann. Er entkam daher noch hauchdünn der Blamage.
Das Internationale Turnier Bad Gastein 1948
1948, vom 25. Mai bis 20. Jun. fand, eigentlich unglaublich, nur drei Jahre nach dem Krieg, im Kurort Bad Gastein bereits ein Internationales Schachturnier statt, das der schwedische IM Eric Lundin gewann, vor dem Franzosen Nicolas Rossolimo und dem Ungarn Pal Benkö. Dazu gibt es zB. eine österreichische Sonderbriefmarke, bzw. Stempel. Die Organisation erfolgte vom Wiener Ing. Gerhard Bruckner.
Das Gästeturnier (B-Turner) gewann der Badener Albert Lounek.
Quelle auch: online Chronik des Schachklubs Baden bei Wien.
1949 wurde in Salzburg Stadt ein lokales WM-Aljechin-Erinnerungsturnier abgehalten (wie auch später 1992 eines in Salzburg-Gnigl, veranstaltet von SC Inter Salzburg, zum 50jährigen Turniersieg von Aljechin, bzw. zu seinem 100. Geburtstag).
Sieger 1949: Dr. Hans Geiger, 2. Hopfinger 3. Dr. Walchshofer 4. Romanenko 5. Ing. Gerhard Bruckner.
Arbeiter- und Eisenbahnerschach:
Der frühere, weitgehend sozialdemokratische Itzlinger Schachklub der 1930er (im Rahmen des ATSV-Itzling, gegründet 1926, bzw. des Schachklubs Itzling, 1935), wurde Ende der 1940er wieder als anfangs (inoffizielle?) Schach-Sektion des ATSV erweckt.
Nach dem Zweiten Weltkrieg erfolgte 1946 die Wiedergründung des ATSV-Itzling (1926), neben Fußball, auch mit anderen Sportarten. 1946 pachtete der ATSV ein Grundstück an der Plainstraße (das heutige Anton Kronreif Sportzentrum), bei dessen Kantine später der Schachklub ASK in den 1970ern spielte.
1948: Umbenennung in Amateursportvereinigung (ASV).
Mit dem Spitzenspieler Georg v. Berner (Stadt-und Landesmeister 1950/51, der aber 1951 nach Kanada auswanderte) und hatte seine Spiellokale beim Gasthof Aignherr in Itzling und beim ehemaligen Hotel Bahnhof.
Mit den Spielern Klaus Albrecht, Stockinger, Weilguni, Kurt Berger, Brunauer, Brandauer, Spalt, Hagn, Borenitsch, Bitter, Stadler, Grabler,....
Im Frühjahr 1946 wurde nach dem Weltkrieg eine Eingabe an die Besatzungsmacht gerichtet, das Schach-Vereinsleben wieder aufnehmen zu dürfen. Am 18.11.1946 kommt es dann im Café Mozart wieder zu einer Generalversammlung.
Am 1. Juli 1947 wird nach dem Zweiten Weltkrieg, während der US-amerikanischen Besatzungszeit, vorerst die inoffizielle Landesgruppe Salzburg gegründet, mit dem Vorsitzenden Heinz Kraupner, und erfolgte der Beitritt zum neu geschaffenen ÖSB.
Der Materialstand war gleich null. Das Mozart war vorher noch ein Offizierscasino, das Café Posthof arg bombenbeschädigt. Dennoch findet bereits 1946/47 eine Stadtmeisterschaft statt, die Dr. Walchshofer gewinnt. Etliche Spieler sind umgekommen oder noch in Kriegsgefangenschaft. Einige displaced people, auch Volksdeutsche aus dem Osten, füllen wiederum die entstandenen Lücken.
Entwicklung ab den 1950ern
1951 führten die Amateure in Kärnten gegen Wolfsberg-Kohlegrube ein Freundschaftsspiel, Anfang der 1950er gegen Hallein.
Bis diese Schachgruppe/Sektion schließlich 1955 im neu gegründeten Schachklub ASK mündete.
Gründung des SLV 1950:
Der Salzburger Landesverband wird dann offiziell am 24.8.1950, anfangs mit sechs Mitgliedern (Vereinen, bzw. Sportsektionen) gegründet.
Erster Salzburger Schachklub 1910 - Mozart
Salzburger Schachgesellschaft-Posthof
ASV-Amateure-Itzling (1951 ATSV, dann ESV, aus diesen wurde dann im Dez. 1955 der ASK),
Schachverein Bischofshofen (1950)
Schachverein Holzwerke St. Johann im Pongau (1950)
Schach-Sektion des Sportklubs Zell am See
Schon im folgenden Jahr 1951 wurde in 2 Klassen mit 9 Mannschaften zu je 8 Brettern gespielt.
Bekannte Schachzirkel, aber noch nicht Vereine, gab es damals zudem schon in Hallein, Radstadt, Schwarzach, Saalfelden (Bericht von Präs. HR Ritter v. Hoch beim ersten Landestag im Febr. 1951).
Die Zeller hatten sich aber bald wieder verabschiedet und folgte später dafür der Werksport-und Kulturverein Kaprun aus dem Pinzgau. Im Pongau nahmen auch kurzfristig die Mühlbacher Knappen teil. (Quelle: Egger: Chronik Neumarkt)
Seit 7. Oktober 1950 läuft die Salzburger Mannschaftsmeisterschaft.
Viele Vereinsgründungen
1950 Am 11.1.1950 teilte sich die Salzburger Schachgesellschaft in die Spielstätten und Vereine Café Posthof und Café Mozart (Erster Salzburger Schachklub 1910-(später erfolgte der Zusatz: "Mozart").
1950: Die SK´s Bischofshofen , St. Johann und die Schachsektion des Sportklubs Zell a.See werden (nach Vorgängern) 1950 gegründet. Der Halleiner Schachklub Jan. 1954, es wird aber auch dort schon einige Jahre zuvor gespielt (Chronik des SK Hallein).
Schon 1950/51 gibt es vielfache Vergleichskämpfe insbesondere von Mozart gegen Venedig, Rom, Schachring-Zürich, auf 25 Bretter gegen Traunstein (mit Chiemgauern verstärkt), in Bad-Gastein gegen den Kärntner Meister ESV-Admira-Villach und Wels.
1953/1954 erfolgen Teilnahme von Mozart am europäischen Mitropa-und Westropa Cup mit guten Ergebnissen.
DI Erich Flir, Walter Wöll von Mozart und Georg Berner (Amateure Itzling) sind in den 1950er-1960ern wohl die besten Spieler.
In der Zeit von 1953 bis 1956 wurde Mozart 2x zweiter bei den österreichischen Vereinsstaatsmeisterschaften (Vorgänger der Staatsliga und dann Bundesliga, die ab 1953 eingeführt wurden).
Damals war Hietzing- Wien in Österreich die Nr. 1.
Mozart hatte Mitte der 1950er eine "Zweigstelle" in Wals, bis sich später der HSV Wals gründete.
1954/1955: Im Jan. 1954 wird der SK Hallein, im Dezember 1955 der ASK als Arbeiterschachklub von Kurt Berger u.a. gegründet, der aber quasi ein Nachfolger des früheren Itzlinger Klubs (1935), bzw. der ASV-Amateuere, ATSV, ESV-Sektion war, aber auch einige Spieler der früheren Lehener-und Maxglaner Vereine der 1930er umfasste.
Die ASKler sehen sich aber mehr als Nachfolger der Maxglaner und residieren nun nach dem früheren Sternbrau in Maxglan, Mittwochs im Violett (nach dem früheren Wastlwirt nun im Salzburg Austria Fußballer-Lokal).
Der ASK, nun der "Allgemeine Schachklub", hat heute ein sehr lebendiges Klubleben, zumal sich doch viele Spieler in das Internet und zum Notebook verzogen haben.
Im Pinzgau führte damals der Kultur-und Werksportklub Kaprun (1948), mit seinem Vorkämpfer Weikl.
1958 wird Karl Schatzl, der Oberkellner vom Cafe´Glockenspiel, der aber beim Verein Posthof spielt, Landesmeister (dazu gibt es zB. einen amüsanten Artikel vom Salzburger Literaten Walter Müller im SN-online-Archiv).
Am 19. Juli 1959 findet in Seekirchen ein schönes Schachfest mit 8er-Mannschaften und 30-Minuten Kurzzeit-Partien statt.
1959: Die Schachvereinigung OBERNDORF/LAUFEN,(Laufen gegründet 1948), nimmt an den Salzburger Bewerben teil. Auch der 1. SK Bad Ischl ab 1959.
Ab 1966 gab es, ausgehend vom Schachklub Freilassing, Grenzlandturniere.
1969/70 Die Landesliga wird eingeführt. Bis dahin wurde nur in einer ersten und 2. Klasse gespielt.
1973 folgten die neuen Bewerbe Landes-Blitzmeisterschaft und Landescup.
Quelle: ASK Chronik.
1973 USK Uttendorf (gegründet 1961) nimmt beim SLV erstmals teil.
1974: Der Salzburg-Pongauer Maler und Grafiker Stefan Schneider (1908-1980) wird FIDE Internationaler Meister (IM) im scharfsinnigen Problemkompositionsschach (damals noch ohne Computerunterstützung, mit etwa 300 Problemkompositionen).
In den 1970ern bis Anfang der 1980er prägen die vielen guten Mozartler wie ÖM Walter Klimitschek und die Ranshofner Staatsligaspieler IM Arne Dür (aus Tirol), J. Ager, oder ÖM Prameshuber das Salzburger Schach. Um nur einige zu nennen.
1975 Mozart wird 2. bei den österreichischen Vereins-Staatsmeisterschaften (Vorgänger der Staats-nun Bundesliga), nach Hietzing Wien und siegt im 1. österr. Schach-Cup.
1975/76: Der engagierte Werksportverein-ATSV Ranshofen war 1971 von OÖ zum Salzburger Verband gestoßen.
Obmann Wolfgang Hackbarth wollte der damals wohl sehr starken VÖEST-Linz ausweichen und witterte in Salzburg offenbar mehr Beute. Zudem war es auch leichter erreichbar. Er hatte großen Anteil an der Gründung der neuen Staatsliga 1975/76 (seit 2003 Bundesliga), die den früheren Vereinsstaatsmeisterschaften (seit 1953) nachgefolgt war.
Im Café Mozart wird in den 1970/1980ern vor allem täglich Blitzschach gespielt (zB. W. Löffler, Peterwagner, Flir´s, Hamberger, oder die "berüchtigten" Cafehaus-Blitzer, Peter Moser, Seb. Kopp,...) und Partien analysiert.
Auch der bekannte Pianist Friedrich Gulda fand sich manchmal zum Blitzspiel ein, oder das Playboy-und Penthousegirl Brigitta C., die sogar sehr beachtliche 1840 nat. Elo und den WMK Titel errang.
Damals kamen auch etliche Gewerbetreibende der Innenstadt ins Cafe Mozart zum Spiel und sponserten bei den Blitzturnieren schöne Preise. Durch die Ausdünnung des Gewerbes und die internationalen Ketten hat sich das nun etwas verflüchtigt.
Der ASK oder Süd hatten immer ein sehr gutes Klubleben.
Im Turnierschach entwickelt sich weltweit ab den 1970ern das Elosystem, eine Messung der Spielstärke, die nun in Variationen für andere Sportarten herangezogen wird.
GM Paul Keres kam 1970 erneut nach Salzburg. Der frühere Weltklassespieler GM Salo Flohr gab in den 1970ern 2 Simultanvorstellungen.
Zur Zeit von Verbandspräsident Karl Groiss und Landesspielleiter Erich Schneider (1938-1992), bzw. in der Zeit von Weltmeister Bobby Fischer, kam es in den 1970-1980er Jahren zu einigen neuen Vereinsgründungen und starker Aufwärtsentwicklung.
Der Landesverband flog 1978 nach Ägypten und folgend mit 50 Leuten zu einem Freundschaftskampf und Ausflug nach Moskau.
Der ESV-Bischofshofen (1967) mit dem jungen Josef Klinger (dem späteren Großmeister), das 4x um 1980 Landescup-Finalist, 1980/81 Westligameister und 2x zweiter war, SC Inter-Salzburg (1973), Salzburg Süd (1979),....
Bischofshofen (Saison 1980/81), Mozart(79/80 und 81/82), Inter(82/83, 84/85 u. 89/90), ASK (85/86), die Spielgemeinschaft SIR (2000/1, und 2001/2 (Meister Mitte), 2009/10 und 2012/13), wurden mehrfach Meister der Bundesliga B (frühere Westliga, bzw. Staatsliga B-West, bzw. Mitte).
1985 Der 18jährige Josef Klinger wird österr. Herren-Staatsmeister.
In den 80/90ern wirkte der USK Uttendorf sogar in der Westliga (spätere Bundesliga-B), mit seinen Spitzen Hahn und Feichtner.
Kombibewerbe: Die Vereine Mattighofen und Radstadt organisieren schöne Mannschafts-Blitz, bzw. Kurzzeit-Turniere. Seekirchen schon im Juli 1959 einen Fußball-Kegel-Schachbewerb.
Die drei Stadtvereine: ASK, Inter und Mozart in den 1970-8Oern Fußball-Schach Kombibewerbe. Bad Ischl: Schach-Schirennen, Schach und Schilanglauf: 1980 Radstadt gegen Salzburg-Süd in Radstadt, Mondsee: Schach am See, ASK: Schach-Kegeln,...
Also kam auch der Spaß und Körpersport manchmal nicht zu kurz.
Das Schachhaus: Vom Herbst 1984 bis 1996 gab es ein eigenes Schach-Haus des Verbandes in Lehen, in der Strubergasse, das im Oktober 1984 mit einem Simultan des "Zauberers von Riga", dem Kombinationskünstler Ex WM Michael Tal eingeweiht wurde. Betriebsmeisterschaften und Turniere wurden dort abgehalten. Zuletzt wurde allerdings mehr gewürfelt, bis es mangels Geld für Investitionen eingestellt wurde.
Salzburger Open: DI Gerhard Herndl gibt die Halleiner Schachzeitung, mit Robert Rettenbacher die Verbandszeitung SIS heraus und organisierte ab 1986 das Halleiner Schach-Open. Dieses setzte sich durchgehend im Werfen (-Tenneck) und Schwarzacher Open fort.
1992: Jörg Kraschl Jugendstaatsmeister U-18
1992, 2.-4.10. wird im Gnigler Kultur-und Vereinsheim ein vom Klub Inter Salzburg (Fischer/Hager/Endthaler) organisiertes 1. Intern. Salzburg Stadt-Schachopen mit 20.000 DM -Preisfonds (1 Stunde/40 Züge/int. Elowertung) im Rahmen der Mephisto-Grand-Prix Serie der ehemaligen Müchner Schachcomputerfirma abgehalten. 180 Teilnehmer
1.IM Valentin Arbakov (Russ) Elo 2345 8,5 Punkte, 2. GM Alexander Woitkiewicz (Pol) 2530 7,5 3. GM Romuald Mainka (D) 2550 7, 4. IM Bjarke Kristensen (Dän)2370 7, 5. IM Ralf Hess (D) 2345 7.
Quellen: Salzburg Krone und Staatsliga-Topchess. Hrsg.: Alexander Fauland und Hannes Krawagna.
Mit dem Manager DI Johann Fischer kam Inter Salzburg von 1990-1997 zu Sternstunden in der Staatsliga. So spielt 1993 der spätere Weltmeister Wladimir Kramnik (damals aber schon Nr. 1 der Weltrangliste) für Inter Salzburg drei Partien in der österreichischen Staatsliga bei der Schachgala im Hotel Europa mit 300 Zusehern und Mitwirkenden im Rahmenprogramm.
Die Staatsligabroschüre wird von SC Inter von 1990-1997 herausgegeben.
1993. SC Schwarzach wird gegründet und übernimmt einen Teil der Spieler des ESV-Bischofshofen. Der SC Schwarzach stößt später bis in die Bundesliga A vor und organisiert das bedeutende Schwarzacher Open.
1996: Inter Salzburg wurde dritter in der Staatsliga A.
1996: Wettstreit: Mensch gegen Maschine im MCA. Salzburger Auswahl gegen Mephisto-Computer.
1996/97: Das MMM–Turnier von Salzburg-Süd.
Vom 3. Oktober 1996 bis zum 20. März 1997 veranstaltete Salzburg-Süd unter Obmann Prof. Willi Sauberer das mit 20.000.- öS gut dotierte MMM-Turnier: 1000 Jahre Salzburger Münz-, Markt- und Mautrecht; ein Neun-Runden-Turnier der 10 eingeladenen Salzburger Spitzen.
1. FM Reinhard Hanel (2340) 7, 2. FM Franz Hager (2240) 6,5, 3. Klaus Jürgens (D)(2185) 6, 4. MK Herbert Gottsmann (2170) 5, 5. Christoph Dölzlmüller (2170) 4,5, 6.-8. Franz Waggerl (2230), Hermann Hamberger (2205), MK Arthur Hinteregger (2140)je 4, Nico de Jongh (NL) (2110) 3, Christoph Löffler (oZ) 2. Anmerkung: internat. Elo.
1997: Franz Waggerl ASKÖ-Bundesmeister
1999:Jubiläum-Schnellschachturnier: 20 Jahre Süd/25 Jahre Inter. 50.000.- öS Preisfonds.
Organisiert von Prof. Willi Sauberer, Turnierleiter: Arnold Endthaler.
1. GM Istvan Farago (Ungarn)
Die früheren Salzburger Stadtmeisterschaften wurden vom ASK gemeinsam mit deren Klubmeisterschaft organisiert und waren immer lokal recht gut besetzt.
Leider hat der ASK seinen Bewerb davon abgekoppelt, wodurch sich eine Schwächung des Turnier-Angebotes für junge und gute Spieler ergeben hat.
Ab Mitte der 1980er Jahre lösen die vielfachen Möglichkeiten an immer mehr entstehenden Open-Turnieren spielen zu können, die früher üblichen Länderkämpfe, (1978-1983 noch gegen OÖ, Kärnten und Stmk.), weitgehend ab.
Dafür organisierten AK/ÖGB mit dem Verband ab 1982 für über 10 Jahre im Schachhaus die Betriebs-Schachmeisterschaften, die öfters die ambitionierten Post Spieler gewannen. Auch die SGKK, AK, Baufirmen, Bank Austria, oder die Salzburg-Krone,... nahmen etwa mit guten Mannschaften daran teil.
2000/1und 2001/2002:
Inter-Salzburg/Süd (später SIR genannt) gewinnt 2x die Bundesliga B-Mitte.<br
2003 Eva Moser wird Großmeisterin bei den Frauen
2006:Die Tamswegerin Eva Moser wird österr. Staatsmeisterin der Allgemeinen Klasse, siegt im Turnier von Augsburg, wird IM der allgem. Klasse, und erzielt eine GM-Norm.
2016: Der neue SLV-Präsident MAS Rudolf Berti und Kassier Günter Vorreiter, organisieren in St. Johann i.P. mit dem bewährten Turnierleiter DI Gerhard Herndl hervorragend die österreichischen Staatsmeisterschaften.
2016 Emanuel Frank wird hervorragender 2. beim Open von Neumarkt (70 Teilnehmer).
Anmerkungen: Die Computer-und Internetisierung verödete zwar einige Klubleben, erhöhte aber wiederum den Wissensstand gigantisch.
Schach steht in der Freizeit-und Fitnessgesellschaft in hoher Konkurrenz mit vielen Spielen und Programmen, bietet aber dem hobbymäßigen Gelegenheitsspieler, wie auch wie dem geselligen Klubmenschen, oder sportlich engagierten Kämpfer, doch so einiges.
In der Verbandszeitung SIS, den Mozart Kurzchroniken, der beachtlichen Chronik des SC Neumarkt mit allen Daten zu den einzelnen Vereinsgründungen (Hrsg.: Dr. Martin Egger, 2015), der ASK-Klubzeitung und der 60-Jahre ASK-Chronik (v. R. Redtenbacher) sind im SLV- Internet-Archiv die weitere historische Entwicklung, die Verbands-Funktionäre, insbesondere die Einzel-und Mannschafts-Landesmeisterschaften, oder CUP-Bewerbe abgebildet.
Einige gute Salzburger Spieler
1. Stärkster Salzburger Spieler war bisher Josef Klinger (jun.) aus St. Johann im Pongau, der 1985 den IM Titel (Internationaler Meister) und 1988 sogar den Grad eines IGM (Internationaler Großmeister) errungen hat.
Seine besten Erfolge (2520 Elo 7/1990, 1982, im Alter von 15 Jahren österreichischer Jugendstaatsmeister (U-19), Dritter der Jugendweltmeisterschaft 1985, im Alter von 18 Jahren 1985 und abermals 1993 österreichischer Staatsmeister (bei nur 2 Teilnahmen, 2 Siege), mehrere große internationale Turniersiege, drei Mal in Zürich, Berlin, Biel, Bad Wörishofen, Werfen,...) errang er Mitte der 1980er- Anfang der 1990er Jahre, verlegte sich dann aber auf das Pokern.
2. Die geborene und dort aufgewachsene Tamswegerin IM Eva Moser, spätere Kärnterin, Grazerin, ist IM (Internationale Meisterin) der allgemeinen Klasse, mit ca. 2445 ELO (und seit 2003 WGM bei den Frauen).
2006 wird sie sogar österreichische Staatsmeister(in) der allgemeinen Klasse. Eva Moser hat allerdings noch nie beim Salzburger-LV gespielt.
3. Zudem hat Salzburg etliche FM, nationale Meister, CM und MKs hervorgebracht.
4. Frühere (historische) Spieler vor Einführung der Elozahlen können zeithistorisch vergleichend leider mangels damaliger ELO Wertung nicht angeführt werden.
Dass zB. A. Maggi 1926 gegen ÖM SR Wolf, oder der St. Johanner Andraske 1951 gegen den Wiener ÖM Leo Watzl remisiert haben, oder der Itzlinger G. Berner 1951 den Wiener ÖM Leinweber schlug, zeigt, dass auch die unbekannten historischen Salzburger Spieler schon respektvoll gewirkt hatten.
Wenngleich natürlich lange die Wiener Meisterschule in Österreich führend war.
Derzeit ist Graz das Zentrum des österreichischen Spitzenschachs, wo sich etwa 50% der Spitze und Semiprofis angesiedelt haben.
Computer, Internet und Softwareentwicklung haben Training, Analysemöglichkeit, Wissen und Tempo revolutionert und internationalisiert.
Weltweit ist infolge der Technik eine starke Verjüngung und Verbreiterung der Spitze, aber auch eine starke Internationalisierung des Schachs (insbesondere nach Ost und Fernost) feststellbar.
Menschliches Genie ist hingegen immer noch nicht programmierbar.
Aufgrund des sehr hohen Trainings-Zeitaufwandes und der doch geringen finanziellen Aussichten, bleibt Schach im Westen zumeist doch nur ein schönes und interessantes Hobby.
Die österreichischen GM Mathias Ragger (Top 50 der Welt), oder IM Eva Moser sind da sehr seltene Ausnahmetalente.
International und auch in Österreich hat das inzwischen sehr gute junge Frauen-Spitzenschach stark zugenommen, während das Hobby-Breitenschach der Männer im mittleren Alter hingegen doch stagniert. Hier machen sich der Fitnesstrend, beruflicher Druck, oder sonstige PC-Spiele, bzw. Internet bemerkbar.
Titelträger und historisch höchste Elozahlen
der im Salzburger Landesverband, der über das Bundesland Salzburg hinaus reicht, geborenen, bzw. wohnhaften Spieler, also ohne Legionäre.:
Anmerkung: GM, IM, FM und CM sind internationale FIDE-Titel, eigentlich Grade (des Weltschachverbandes), ähnlich zB. im Go, oder den Kampfsportarten Judo, Karate,.. mit Gürtel- und Dan-Graden.
NM und MK sind österreichisch-nationale Titel (durch ÖSB vergeben).
(Anmerkung: Ein FM ist zB. zugleich auch NM.
Für den FM wurden früher 30 Partien über einer Ratingzahl von 2300 verlangt, nun ab 2300. CM ab 2200).
FIDE-Rating
Elo sind ein mathematisches Ratingsystem (Fide Rating), eine Spielstärkemessung, die nun auch mit Modifikationen bei diversen anderen Sportarten verwendet wird.
Bei Neueinsteigern, Jugendlichen, oder wenig Partien ergeben sich höhere Schwankungsbreiten und Unschärfen.
Die internationale ELO lag früher (und teils jetzt noch) beim selben Spieler aber meist höher als die nationale Elo, weil nur Turnierspieler ab höheren Stärken erfasst waren. Durch Absenkung der Einstiegszahlen und Berechnungsänderungen erfolgten nun gewisse Annäherungen.
Kritik: Allerdings sind durch die nun oft zu niedrigen Einstiegszahlen bei der Jugend, die oft schon stärker spielt, als sie Rating hat, eine Deflationierung der nationalen und intern. Ratingzahlen bei vielen bisherigen Spielern merkbar. Diese spielen zumeist im selben Pott und importieren mangels Turnierteilnahmen nur wenig Elo von auswärts.
(Gegenüber einer steigenden Zahl (Inflationierung) bei den internationalen Semi-und Profis.)
FIDE Grade (mit historisch höchsten internationalen Elo):
GM: Josef Klinger (2520, 7/1990, inaktiv)
IM Eva Moser (zudem WGM), Elo ca. 2445. 1982 geboren und aufgewachsen in Tamsweg. Sie hat allerdings noch nie im Salzburger Landesverband gespielt.
FM: Dr. med. Reinhard Hanel (2380, 7/95), Dr. techn. Harald Herndl (2375 7/98, inakt.), Jörg Kraschl (2360, 1/96, 1992: Jugendstaatsmeister U-18, inktiv), Dr. jur. Franz Hager (2340, 7/1985, inakt.), Engelbert Schöppl (2325), Dipl. Ing. Johann Fischer (2315, 1989/90, inakt.), Alman Durakovic (2310, Liste 2015, BIH (Bosnien), wohnhaft Salzburg).
Die Interessen am Schach gehen somit quer durch alle Berufsrichtungen.
CM: Arthur Hinteregger (2241, Liste 2001, 3-maliger Landesmeister), Herbert Gottsmann, RA Mag. Robert Scheiblmaier (2226, Liste 2002), Johann Mayerhofer (2215, 2011).
Anmerkung: Hartmuth Schiner (2231), Liste 2015, Panajotov Radoslav (2267), Bulgarien- Klub Thalgau-Mondsee und Juro Ljubic (Cro, Schwarzach) würden zwar die Voraussetzungen erfüllen, aber bislang fehlender Antrag.
Nationale Grade des ÖSB
NM (Nationale Meister, früher ÖM):
Josef Ager (2330, Liste: 1998)
Dr. med. Walter Klimitschek (Staatsligaspieler in den 1970ern, inaktiv)
Heinz Peterwagner (2243, Liste 2003)
Wolfgang Hackbarth (Staatsligaspieler Mitte der 1970-1980er)
Ulrich Fössmeier (ist eigentlich Deutscher, 2310, ihm wurde vom ÖSB der M verliehen)
MK (Nationale Meisterkandidaten):
Juro Ljubic (CRO; 2291, Liste 2002. Von der ELO auch CM, aber fehlender Antrag); Siegfried Teufl (2258, Liste 2000), Christoph Löffler (2186), Gerhard Spiesberger, Dr jur. Harald Hicker (2174, Liste 2001, starker Spieler seit den 1960ern), Dr. Gerhard Mikenda (Bad Ischl, nun beim LVOÖ), Johann Fischbacher (LM 1978, inakt.), Wolfgang Schwaninger (der frühere Salzburger wurde in Wien MK, wie auch seine Gattin Ulrike (WMK), Lukas Prüll.
WMK: aktive:
Eva Wunderl (zudem geprüfte Schiedsrichterin),
Christa Hackbarth (beide ca. 1900 ELO).
Kompositionsschach:
IM Stefan Schneider (24.4.1908-12/1980). 1974 wurde der Pongauer Maler und Grafiker FIDE-Internationaler Meister im Problemkompositionsschach (damals noch ohne Computerunterstützung mit ca. 300 beachtlichen Problemen).
Prof. Johann Hollik (Salzburg-Süd), teilte 1990 den 1. Preis im Problemlöser-Wettbewerb der „Deutschen Schachzeitung".
Fernschach (ICCF Titel):
IM Max Aigmüller (+), 1995 Fernschach-Europameister.
IM Fritz Fleischanderl
(Beide hatten damals ihre Titel mit noch weit schwächerer Computerunterstützung erkämpft).
Anmerkungen:
Von den jüngeren Spitzen sind die Frank Brüder die aktivsten und zählen zum sehr guten Nachwuchs. Die 2150er Mathias Marchhart, Thomas Mroz, R. Azad, wie auch sonst viele gute Junge sind derzeit leider fast alle berufs-und studienbedingt, bzw. aus geänderten Freizeit-Prioritäten weitgehend inaktiv. Mit den Franks, Jakob, Prodinger, Kliegl, Loreth´s, Fanninger, usw.,...kommen einige gute Junge nach.
Nachbarschaft, Gäste und Legionäre:
Zudem haben aufgrund der Grenzlagen immer schon viele sehr gute bayrische-und deutsche Spieler in Salzburg mitgespielt: Seit den 1970ern schon, der bayrische Meister, IM Klaus Klundt (Deutscher Seniorenmeister), in den 90ern die GM Klaus Bischoff (Deutscher Meister 2013 und 2015), Stefan Kindermann, Gerald Hertneck, aktuell Hans-Joachim Hecht etwa, ...Dietrich König, Uli Fössmeier, Martin Stielfried, Andreas Lickleder. Aktuell der Freilassinger Bernhard Besner, Arnulf Westermeier..,oder auch schon langjährig, die Wiener FM Dr.Klaus Opl und Peter Roth, oder früher der steir. IM Georg Danner. Der ung. GM Peter Leko in seinen Jugendjahren bei Ranshofen. Der SC Neumarkt verstärkt sich mit Kärntnern und dem vielfachen Turniersieger FM Guido Kaspret, die Schwarzacher mit kroatischen GMs. Insbesondere Ranshofen und Ach Burghausen haben aufgrund der Grenzlage viele "Grenzgänger" in ihren Reihen.
Die aktuellen, bzw. aktiven Spitzenspieler, siehe: FIDE, Elolisten und Mannschaftsaufstellungen der SLV-Homepage.
News
Emanuel Frank wird 2. beim Neumarkter Open 2016 (bei 70 Teilnehmer)
WMK Eva Wunderl ist Spielerin in der Frauen-Bundesliga.
Jugendschach:
Magdalena Mörwald konnte für Salzburg bereits 6! goldene Jugend-Staatsmeistertitel erringen (zuletzt 2015 in der U12),
EU-Meisterin U-12,
Miriam Mörwald, Silber-Staatsmeisterschaft w-U14 (2016).
Jugendtitel auch für Flora Haidenberger.
Daniel Elsässer (Oberndorf), Silber bei der Jugendstaatsmeisterschaft 2016, U-10
Kata Vicze, ÖM W-U10: Silber STM 2016
Turniere
Jährlich finden im Sommer internationale Turniere im Bundesland statt:
- das Schwarzacher Open,
- das Wallersee Open in Neumarkt am Wallersee 15x von 2001-2016
- sowie die Seniorenstaatsmeisterschaften in Maria Alm am Steinernen Meer
Vereine (Sektionen) des Schach-Landesverbandes Salzburg
Stadt Salzburg und Umgebung
- Allgemeiner Schachklub Salzburg (ASK)
- 1. Salzburger Schachclub 1910, Mozart
- Schachklub Salzburg-Süd (Die Stadtvereine Süd-, Royal und seit 2016 Mondsee (statt früher Inter) spielen unter der Spielgemeinschaft SIR.
- Schachklub Royal Salzburg (SIR)
- SC Inter Salzburg (früher in der Spielgemeinschaft SIR). Der Klub wurde in einen reinen Ausbildungsverein umgewandelt ohne Teilnahme an Meisterschaften. Er schied damit 2015 auch aus der Spielgemeinschaft SIR aus, die dafür 2016 durch Mondsee wieder auf drei Vereine erweitert wurde.
- Schulschach AG Österreich (derzeit keine Mannschaft)
- Heeres-Sport-Verein Wals Sektion Schach (derzeit keine Mannschaft)
- Sportunion Bergheim, Sektion Schach
- Kroatischer Schachverein SK "Pjesak"(Spielgemeinschaft mit Schwarzach)
- (der Postsportverein/Sektion Schach spielt beim ASK)
Flachgau und Tennengau
- Halleiner Schachklub
- Schachklub Golling
- Schachfreunde Rif (derzeit keine Mannschaft)
- Schachvereinigung Oberndorf-Laufen
- Union-Schachclub Seekirchen
- Schachclub Neumarkt
- Schachfreunde Mattighofen
- Naturfreunde Raiffeisen Mondseeland, Sektion Schach
- Museumsverein Obertrum am See
- WSV-ATSV Ranshofen Schach
- SPORTUNION Raiba Hochburg-Ach),Sektion Schach (Anm: Burghausen)
(1. SK Bad Ischl 1966 (Vorgänger 1936) spielt nun beim Landesverband Oberösterreich.)
Pongau und Pinzgau
- Sportverein Schwarzach im Pongau, Sektion Schach
- Sportverein Konkordiahütte-Tenneck, Sektion Schach
- Schachclub ASKÖ Radstadt
- Sportclub Taxenbach, Sektion Schach
- Union Billard- und Schachclub Bruck, Sektion Schach
- Union Sportclub Uttendorf, Sektion Schach
- Heeres-Sportverein Saalfelden, Sektion Schach (Spielgemeinschaft mit Uttendorf)
- Schachklub Zell am See
- Pinzgauer Schachsenioren
Die Einzel- und Mannschafts-Landesmeister (auch vergangener Zeiten) finden sich unter "Archiv" auf der Homepage des SLV.
Aktuell: zB.: Jugend Einzel-Landesmeisterschaft 2015
Knaben und Mädchen U/8 bis U/18 in Bergheim - Mehrzweckhalle von 14. bis 15. Februar 2015
U/18 Burschen: 1. Frank Jeremias (Neumarkt, 1850) 5 (13,5) und Jakob Tobias (Royal, 1849) 5 (13,5), 3. Rienessel Lukas (Oberndorf/Laufen, 1395) 2,
U/18, U/16 und U/14 Mädchen gemeinsam: 1. Haidenberger Flora (Neumarkt, 1524) 3,5, 2. Kraft Lena (Beste U/16 - Neumarkt, 1444) 2,5, 3. Augustin Natascha (Royal, 1413) 0.
U/16 Burschen: 1. Loreth Viktor (Oberndorf/Laufen, 1762) 2, 2. Hebeth Kevin (Ranshofen, 1194) 0.
U/14 Burschen: 1. Kipman Felix (Hallein, 1102) 9, 2. Schneeweis Elias (Ranshofen, 1320) 8, 3. Falk Fabian (Ranshofen, 1076) 7, 50), 8. Augusta Tobias (Neumarkt, 856) 3 (5,50), 9. Königstorfer Jonas (Neumarkt, 932) 1½, 10. Köckerbauer Alexander (Ranshofen, 0) 1.
U/12 Burschen: 1. Fanninger Leon (Oberndorf/Laufen, 1332) 8½, 2. Lauer Falk (Ranshofen, 1426) 7 (48), 3. Loreth Thomas (Oberndorf/Laufen, 1209) 7 (45),
U/12 und U/10 Mädchen gemeinsam: 1. Küng Lea (Neumarkt, 1017) 5,5, 2. Eichler Melanie (Neumarkt, 867) 3, 3. Azad Katrina (Royal, 892) 2,5, 4. Stadler Eva (Beste U/10 - Ranshofen, 800) 1.
U/10 Burschen: 1. Elsässer Daniel (Oberndorf/Laufen, 1133) 6, 2. Kipman Filip (Hallein, 987) 5, 3. Ferner Tobias (Bergheim, 861) 4,
U/8 Burschen: 1. Burgstaller Bastian (Neumarkt) 3, 2. Küng Simon (Neumarkt) 1.
U/8 Mädchen: 1. Horn Sarah (Royal) 3, 2. Eichler Lara (Neumarkt) 1.
Weblinks
www.chess.at ÖSB, nationales ELO Rating
www.fide.com (Weltschachverband, internationales ELO-Rating)
www.chess-results.com/ Tunier- und Spielersuche
www.chessbase.de tägliche internationale Schachnachrichten
Quellen
- Homepage des SLV
- Schach Aktiv, das österreichische Schachmagazin (monatlich) und frühere Wiener Schachzeitung.
- Salzburger Sportjahrbuch des Landes
- wikipedia /Schach/ Bundesliga /Österreich (Ergebnisse seit 1975/ Detailergebnisse seit 1991)
- SIS (Salzburger Verbandszeitung), Halleiner Schachzeitung,
- Schachvereins Chroniken:
Rettenbacher, Robert: 50 Jahre-ASK Chronik. 2005.
Dies, Rudolf: 80 Jahre-Mozart. 1990, nach der Chronik von "Mattl" (Mathias) Röhrenbacher.
Dr. Egger, Martin (Hrsg): Festschrift: 30 Jahre Schachklub Neumarkt.168 Seiten. 2015.
Dr. Scheichl, Eduard Reithofer, Kurt Wallner, u.a.: 50 Jahre. Jubiläumsbuch des SK Hallein 2004. Ergänzung: 60 Jahre Chronik 2014.
Chronik des SK Oberndorf-Laufen
Eder, Herbert, u.a.: 40-Jahre Schachfreunde Mattighofen. 2001.
Grundner, Alois: Online Chronik und Blog des USK-Uttendorf.
inoff. Chronik SK Seekirchen (von Fink u.a.).
Myslik: Chronik des SK Hietzing.
Schachrubriken in: SN, Salzburger Tagblatt, SVZ-Schachwoche (1986-2014).
- Österreichische Schachrundschau. Organ des (ehemaligen) österreichischen Schachverbandes. In: Wiener Sonntagsblatt. 9.9.1921.
- Schach-Sonntag, auch "Der Sonntag". Mitteilungsecke des (ehemaligen) Linzer Abeiterschachklubs. Hrsg.: Gottfried Eibensteiner
- Süddeutsche Schachblätter 1907/1908
- Holländer, Hans u. Barbara : Schachpartie. Durch Zeiten und Welten. 369 Seiten, 350 Fotos. 2005. Zur allgemeinen Schach-Kulturgeschichte.
- Institut für Spielforschung u. Spielpädagogik der Hochschule Mozarteum Salzburg. Katalog: Spielbücher und Grafik des 16.-18. Jhd.(Manfred Zollinger, G.G. Bauer).
- Sauberer, Willi: Schach-Lang-Läufer (2013), LIT Verlag.
- Sauberer, Willi: 20 Jahre weiß und schwarz. Schachklub Salzburg-Süd 1979-1999. Salzburg 1999.
- Bruns, Edward: Das Schachspiel als Phänomen der Kulturgeschichte des 19. und 20. Jahrhunderts. 2003. LIT Verlag.
- 65 Jahre Schachnovelle. Marginalia. Randbemerkungen zur Geschichte und Kultur des Schachspiels, Bd 1, 2007 ( Hrsg.: Susanna Poldauf, A. Saremba).
- ↑ Quelle: FIDE.
- ↑ Quelle: Antike Welt, Nr 4, S 5. 2016. Zeitschrift für Archäologie und Kulturgeschichte.
- ↑ I. Lindner: The Art of chess pieces. Moskau 1994.
- ↑ SN 20. April 1996, Salzburg Museum
- ↑ Siehe: chessbase-Artikel
- ↑ Quelle: Chronik der SSG
- ↑ Quelle: Sportliche Rundschau Nr. 97, S 8, vom 30. April 1910.
- ↑ Quelle: SVBl. 26. Juni 1912.