Die Schmittenhöhe ist der Hausberg von Zell am See im Pinzgau, westlich der Stadt und des Sees gelegen. Sie ist 1.965 m ü. N. N. hoch und gehört geologisch zu den Kitzbühler Alpen.

Geschichte

Im Jahr 1873 baut Rudolf Riemann den ersten Weg auf die Schmittenhöhe, bereits im Jahr darauf wird das Alpenvereinhaus eröffnet. Berühmtheit erlangt der Berg, als am 9. August 1885 Kaiserin Elisabeth (Sisi) die Schmittenhöhe besucht. Ihr Mann Kaiser Franz Joseph I. folgt ihrem Beispiel am 1. Juli 1893.

1904/05 lässt Carl Haschke, Besitzer des Berghotels, die Elisabethkapelle im Andenken an Kaiserin Elisabeth, die 1898 in Genf ermordet wurde, erbauen. Am 10. Jahrestag ihrer Ermordung wird die Kapelle am 10. September 1908 eingeweiht.

Am 31. Dezember 1927 wird die Schmittenhöhebahn als erste Seilbahn in Salzburg und als fünfte in Österreich offiziell eröffnet. 1971 wird mit dem Bau der Areitbahn vom Zeller Stadtteil Schüttdorf aus ein zweiter Weg auf die Schmittenhöhe realisiert.

Daten und Fakten

Das Ski- und Wandergebiet Schmittenhöhe umfasst heute:

  • 75 km Pisten jeglicher Schwierigkeitsstufen (25 km blau, 25 km rot, 25 km schwarz)
  • 2 Großkabinenbahnen, 4 Umlaufseilbahnen, 9 Sesselbahnen, 13 Schlepplifte
  • 3 km geräumte Winterwanderwege auf 2000 m Höhe
  • Permanente Rennstrecke, Funpark, Halfpipe
  • Beschneite Pisten: 115 ha (mehr als 60% der Pisten)
  • 20 Bergrestaurants und Hütten

Bis zu zehn Stunden dauern die Wandertouren auf der Schmittenhöhe. Die Wanderziele heißen Rohrertörl, Klinglertörl und Bürgl-Hütte. Ein Ausblick auf mehr als 30 Dreitausender belohnt den Wanderer, darunter der Großglockner, das Kitzsteinhorn und der Großvenediger.

Quelle

  • Salzburger Saalachtal
  • Europasportregion
  • Schmittenhöhebahn AG

Weblinks

Schmittenhöhebahn AG