Ferdinand IV. von Toskana
Ferdinand IV. (* 10. Juni 1835 in Florenz, Itaien; † 17. Jänner 1908 in Salzburg) war der letzte Großherzog der Toskana.
Leben
Ferdinand IV. kam in Italien noch zu einer Zeit auf die Welt, als es zwar schon Einigungsbestrebungen in Italien gab, jedoch die Bevölkerung sich noch zurück hielt.
Als Ferdinand IV. nach der Einigung Italiens 1858 aus der Toskana fliehen musste, wies ihm Kaiser Franz Joseph in Salzburg einen Teil der Salzburger Residenz als Wohnsitz zu. Er lebte dann abwechselnd hier und in einer Villa am Bodensee. Zu jener Zeit entstand dann der Ausdruck Toskanatrakt und nicht schon zur Zeit von Ferdinand III. (1802 - 1805), wie manche fälschlicherweise annehmen möchten.
Nachkommen
Aus der ersten Ehe von Ferdinand IV. mit Prinzessin Anna von Sachsen († 1859), Tochter von König Johann I. von Sachsen entstammte die Tochter Maria Antonia (1858 - 1883). Sie war lungenkrank.
Aus der zweiten Ehe mit Alicia von Bourbon-Parma stammten dann:
- Leopold Ferdinand Salvator (1868 - 1935), wurde aus dem Hause Habsburg ausgeschlossen
- Luise (1870-1947) - verheiratet (später geschieden) mit Friedrich August III., König von Sachsen, wurde später aus dem Hause Habsburg ausgeschlossen
- Joseph Ferdinand (1872 - 1942), Generaloberst
- Peter Ferdinand (1874 - 1948)
- Heinrich Ferdinand (1878 - 1969)
- Anna (1879 - 1961)
- Margareta (1881 - 1965)
- Germana (1884 - 1955)
- Robert (1885 - 1895)
- Agnes (1891 - 1945)
Quellen
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