Johannes Honsig-Erlenburg

Dr. Johannes Honsig-Erlenburg (* 13. Oktober 1962 in Salzburg) ist Jurist und Präsident der Internationalen Stiftung Mozarteum.

Leben

Johannes Honsig-Erlenburg wuchs als Sohn einer Juristenfamilie auf. Der Vater, begeisterter Musikliebhaber, pflegte als Hobby im Garten des Hauses im Salzburger Stadtteil Aigen die Gemüsezucht, von Karotten und Kartoffeln bis zu Spargel und Artischocken. Weil er auch klassische Musik liebte, nahm er das Radio mit in den Gemüsegarten und ließ dort Bruckner- oder Mozartsymphonien erschallen. Die Musikbegeisterung der Eltern ging auf Johannes Honsig über: Er begann als Volksschulkind Klavier zu spielen. Als Gymnasiast studierte er am Mozarteum zuerst Klavier und Orgel. Bis 2005 war Johannes Honsig 25 Jahre lang Organist in der Aigner Kirche.

Nach der Matura am Akademischen Gymnasium studierte er an der Rechtswissenschaftlichen Fakultät der Universität Salzburg und schloss diese 1984 mit dem Doktortitel ab. Seit 1990 ist Johannes Honsig als Rechtsanwalt tätig, Schwerpunkte seiner Tätigkeit sind das Wirtschaftsrecht, insbesondere das Insolvenzrecht, Bankrecht, Privatstiftungsrecht, Europarecht und das Musik- und Künstlerrecht. 1996 übernahm Honsig die Wirtschaftskanzlei des Rechtsanwalts Dr. Erich Meusburger, 2000 schloss er sich mit Dr. Meinrad Küenburg zur Sozietät Honsig & Küenburg zusammen.

2002 wurde Johannes Honsig zum Vizepräsidenten der Stiftung Mozarteum unter Friedrich Gehmacher gewählt. Vier Jahre später machte ihn das Kuratorium am 30. November 2006 zum jüngsten Präsidenten der bis dahin 126-jährigen Geschichte der Stiftung.

Seit 2009 ist Honsig Mitglied des Kuratoriums der Salzburg Biennale und seit dem Skandal rund um die Führung der Osterfestspiele 2010 geschäftsführender Vorstand der Stiftung Herbert von Karajan, Osterfestspiele Salzburg.

Mit dem Herzensanliegen der Erneuerung der Propter-Homines-Orgel im Großen Saal des Mozarteums angetreten, konnte Johannes Honsig das eine Million Euro teure Instrument im Frühjahr 2010 der Öffentlichkeit vorstellen.

Quellen

  • Homepage der Sozietät
  • Salzburger Nachrichten
  • Mozarteum [1]

Weblinks