Bezirkshauptmannschaft St. Johann im Pongau: Unterschied zwischen den Versionen
K Textersetzung - „:[[“ durch „: [[“ |
|||
| Zeile 42: | Zeile 42: | ||
==Adresse== | ==Adresse== | ||
:[[Hauptstraße (St. Johann im Pongau)|Hauptstraße]] 1 | : [[Hauptstraße (St. Johann im Pongau)|Hauptstraße]] 1 | ||
:5600 St. Johann im Pongau | :5600 St. Johann im Pongau | ||
:Telefon: 06412-6101 | :Telefon: 06412-6101 | ||
Version vom 3. Dezember 2017, 08:34 Uhr








Die Bezirkshauptmannschaft St. Johann im Pongau ist die erste zuständige Behörde (erste Instanz) der allgemeinen staatlichen Verwaltung, sowohl in der mittelbaren Bundesverwaltung als auch in der unmittelbaren Landesverwaltung. Die BH-JO ist sachlich und örtlich zuständig für den Pongau.
Bezirkshauptmannschaft
- Hauptartikel: (Bezirkshauptmannschaft)
Die Bezirkshauptmannschaft war urspünglich in Werfen angesiedelt (von 1850 bis 1867) und kam erst 1867 nach St. Johann.
Bezirkshauptmann
Bezirkshauptmann für den Pongau ist Harald Wimmer. Er trat am 1. Mai 2009 die Nachfolge von Hofrat Dr. Guntram Maier an, der Ende 2008 in den Ruhestand gegangen war.
Die Liste der ehemaligen Bezirkshauptmänner umfasst folgende Namen:
- 1868 – 1873: Rudolf Haberl
- 1873 – 1877: Alexander Fischer
- 1877 – 1878: Franz Graf Merwelt
- 1878 – 1883: Ludwig Sauter
- 1883 – 1896: Otto von Hellrigl
- 1896 – 1896: Albert Proschko
- 1896 – 1902: Wilhelm Gattermayer
- 1902 – 1904: Maria Joseph Graf Plaz
- 1904 – 1907: Felix Freiherr von Hasslinger
- 1907 – 1912: Rudolf Graf Kottulinsky
- 1912 – 1917: Viktor Charwat
- 1917 – 1920: Dr. Gustav Reuter
- 1920 – 1928: Lothar Ritter von Pachmann
- 1928 – 1931: Rudolf Dworzak
- 1931 – 1938: Dr. Franz Seywald
- 1938 – 1939: Dr. Karl Esser
- 1939 – 1941: Dr. Emil Schneider
- 1941 – 1945: Dr. Rudolf Simel
- 1945 – 1945: Hubert Weninger
- 1945 – 1970: Dr. Matthäus Kainzbauer
- 1971 – 1975: Dr. Friedrich Michalek
- 1975 – 1988: Dr. Josef Jury
- 1989 – 2008: Dr. Guntram Maier
Adresse
- Hauptstraße 1
- 5600 St. Johann im Pongau
- Telefon: 06412-6101
- E-Mail: bh-st-johann@salzburg.gv.at
Öffnungszeiten
- Montag bis Freitag
- 08:00 bis 12:00 Uhr
- Nachmittags (Dienstag – Donnerstag) nach telefonischer Vereinbarung
Das Gebäude
Die Bezirkshauptmannschaft wurde in den Jahren 1999 bis 2001 saniert bzw. teilweise neu errichtet. Während der Bauzeit war die Behörde in einem anderen Gebäude untergebracht.
"Kunst am Bau"-Projekte
Bonsai
In der Mitte der eine Schleife bildenden Parkplatzzufahrt wurde ein drei Meter hoher Blumentopf aus Terrakotta aufgestellt und mit einem Kirschbaum bepflanzt. Durch den übergroßen Blumentopf wirkt der Baum wesentlich kleiner, als er tatsächlich ist. Es scheint sich eher um eine Zimmerpflanze zu handeln als um einen Baum, der jahreszeitlich sein Äußeres ändert.
Das gestempelte Gebäude
Mit witterungsbeständiger Spezialfarbe wurde das Stempelmotiv der Bezirkshauptmannschaft in einer Größe von zirka 2,5 Metern auf die mit schwarzen Steinplatten verkleidete Wand im straßenseitigen Zugangsbereich aufgetragen. Das Bild weist auf die Funktion des Gebäudes hin. Es soll auch den Kontrast zwischen „amtlichem Stempel“ und „privatem Blumentopf“ (Bonsai im Zufahrtsbereich) versinnbildlichen: Einerseits die öffentliche Behörde, andererseits die Arbeitsstelle von Privatpersonen.
Spiegelblicke
Bilder von Kindern und Jugendlichen aus verschiedenen Gemeinden des Bezirkes, die nicht direkt fotografiert wurden, sondern in einen Spiegel mit Facettenschliff blickten und so abgelichtet wurden. Durch den Facettenschliff entstand eine Kante, die ein zweites Gesicht neben dem Spiegelbild zum Vorschein bringt.
Licht und Materie
Elf keramische, mandelförmige Objekte aus weißem Ton, die stark durchbrochen sind. Sie sollen an die Durchlässigkeit und Lichtfülle des Gebäudes anknüpfen. Je nach Lichteinfall wiederholen sich die Formen als Schatten an der Wand.
Struktur/Gelb
Sandgestrahlte Muster auf gelben Glasscheiben stellen eine Verbindung zu Licht und Sonne her.
Fünf platonische Körper
Fünf farbige Plexiglaskörper, die die Elemente Feuer, Wasser, Erde, Luft und Äther versinnbildlichen. Die Glaskörper sind freischwebend auf Drahtseilen montiert.
Betweiber
Die Abbildung der Betweiber wurde in Putzkratztechnik in drei Putzlagen hergestellt. Der Betrachter fügt sich beim Erkennen des Motivs in die Reihe der Betenden ein.
Quelle
- Land Salzburg
Weblinks