Weißsee Gletscherbahn: Unterschied zwischen den Versionen
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Die bestehende Gesellschaft sollte erheblich verändert, das bisherige Eigenkapital (1,2 Mill. Euro), auf 580.000 Euro reduziert werden. Das Land Salzburg, die Gemeinde Uttendorf und der Tourismusverband leisten, so die Vorstellung der Interessenten, gemeinsam und jährlich einen Zuschuss von 218.000 Euro. Der Österreichische Alpenverein - er betreibt das Alpincenter Rudolfshütte - schießt zum Betrieb der Bahn pro Jahr 72.800 Euro zu. | Die bestehende Gesellschaft sollte erheblich verändert, das bisherige Eigenkapital (1,2 Mill. Euro), auf 580.000 Euro reduziert werden. Das Land Salzburg, die Gemeinde Uttendorf und der Tourismusverband leisten, so die Vorstellung der Interessenten, gemeinsam und jährlich einen Zuschuss von 218.000 Euro. Der Österreichische Alpenverein - er betreibt das Alpincenter Rudolfshütte - schießt zum Betrieb der Bahn pro Jahr 72.800 Euro zu. | ||
Anfang Mai 2003 war von den Gläubigern ein Zwangsausgleich akzeptiert worden. Die Quote wurde von 20 auf 28 Prozent erhöht, einem Weiterbetrieb sollte damit ab Mitte Juni nichts mehr im Wege stehen. Nach jahrelangem hin und her gab es für diejenigen, die auf einen dauerhaften Weiterbestand der Gletscher-Kabinenseilbahn hofften, nun wieder Grund zur Freude. 56 Gläubiger mit Forderungen von mehr als 2,5 Mio. Euro hatten für den Zwangsausgleich gestimmt, " | Anfang Mai 2003 war von den Gläubigern ein Zwangsausgleich akzeptiert worden. Die Quote wurde von 20 auf 28 Prozent erhöht, einem Weiterbetrieb sollte damit ab Mitte Juni nichts mehr im Wege stehen. Nach jahrelangem hin und her gab es für diejenigen, die auf einen dauerhaften Weiterbestand der Gletscher-Kabinenseilbahn hofften, nun wieder Grund zur Freude. 56 Gläubiger mit Forderungen von mehr als 2,5 Mio. Euro hatten für den Zwangsausgleich gestimmt, "nur" 18 waren dagegen. Besondere Rücksicht sei bei der Entscheidung auf die Region Oberpinzgau genommen worden. | ||
Erleichterung herrschte nun auch wieder beim Österreichischen Alpenverein, dessen Alpinzentrum Rudolfshütte nun weiterhin via Weißseebahn erreichbar war. Künftig sollten auch im Winter wieder die Räder laufen. Eiskletterer und Tourengeher aus vielen Teilen Europas, Trainingskurse des Alpenvereins, Teams der Bergrettung und Künstler nutzten die Region um Weißsee und Stubacher Sonnblick seit Jahren für Schulungen und Workshops. Der " | Erleichterung herrschte nun auch wieder beim Österreichischen Alpenverein, dessen Alpinzentrum Rudolfshütte nun weiterhin via Weißseebahn erreichbar war. Künftig sollten auch im Winter wieder die Räder laufen. Eiskletterer und Tourengeher aus vielen Teilen Europas, Trainingskurse des Alpenvereins, Teams der Bergrettung und Künstler nutzten die Region um Weißsee und Stubacher Sonnblick seit Jahren für Schulungen und Workshops. Der "Neustart" sollte Mitte Juni 2003 erfolgen. Mehr als 50 Prozent der Arbeitsplätze konnten damit ebenfalls gerettet werden<ref>Quelle [http://www.seilbahn.net/newsline/uttendorf7.htm www.seilbahn.net]</ref>. | ||
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