Speicherteich: Unterschied zwischen den Versionen
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90 Prozent der Speicherteiche stellen ein erhebliches Gefährdungspotential in den Alpen dar. Dieses Faktum wurde in einem Seminar für Betriebsleiter der österreichischen Seilbahnen im Frühjahr 2011 in [[Zauchensee]] festgehalten. | 90 Prozent der Speicherteiche stellen ein erhebliches Gefährdungspotential in den Alpen dar. Dieses Faktum wurde in einem Seminar für Betriebsleiter der österreichischen Seilbahnen im Frühjahr 2011 in [[Zauchensee (Ort)|Zauchensee]] festgehalten. | ||
* Unterhalb dieser künstlich angelegten Wasserspeicher liegen Pisten, Skilifte und Siedlungen. Wie beim [[Ramingsteiner Dammbruch]] deutlich wurde, könnten bei einem Dammbruch eines Speicherteiches große Flächen vermurt und ausgeschwemmt werden. | * Unterhalb dieser künstlich angelegten Wasserspeicher liegen Pisten, Skilifte und Siedlungen. Wie beim [[Ramingsteiner Dammbruch]] deutlich wurde, könnten bei einem Dammbruch eines Speicherteiches große Flächen vermurt und ausgeschwemmt werden. | ||
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* Die [[Schmittenhöhebahn AG]] kalkulierte für 2009 vier Millionen Euro an reinen Beschneiungskosten, für den Winter 2009/10: eine Million Euro für 190 Hektar Skiflächen und insgesamt in eineinhalb Jahren 2009-2010 14 Millionen Euro für Beschneiungsanlagen und einen Speicherteich. Am [[13. September]] [[2010]] nahmen Schmittenhöhenbahn-AG-Chef [[Erich Egger]] und der Bürgermeister von [[Zell am See]], [[Hermann Kaufmann]], die Öffnung des Einlasses des neuen Speicherteiches auf der [[Schmittenhöhe]] vor. Dieser Teich, der größte im [[Pinzgau]], fasst 174.000 Kubikmeter Wasser - zum Vergleich der Jahresverbrauch der [[Stadt Salzburg]] 2009: 12 Millionen Kubikmeter (knapp für 69 Jahre der Wasserbedarf). Er hat eine Fläche von vier Hektar. Die Erstbefüllung des Speicherteiches dauerte fünf Tage. | * Die [[Schmittenhöhebahn AG]] kalkulierte für 2009 vier Millionen Euro an reinen Beschneiungskosten, für den Winter 2009/10: eine Million Euro für 190 Hektar Skiflächen und insgesamt in eineinhalb Jahren 2009-2010 14 Millionen Euro für Beschneiungsanlagen und einen Speicherteich. Am [[13. September]] [[2010]] nahmen Schmittenhöhenbahn-AG-Chef [[Erich Egger]] und der Bürgermeister von [[Zell am See]], [[Hermann Kaufmann]], die Öffnung des Einlasses des neuen Speicherteiches auf der [[Schmittenhöhe]] vor. Dieser Teich, der größte im [[Pinzgau]], fasst 174.000 Kubikmeter Wasser - zum Vergleich der Jahresverbrauch der [[Stadt Salzburg]] 2009: 12 Millionen Kubikmeter (knapp für 69 Jahre der Wasserbedarf). Er hat eine Fläche von vier Hektar. Die Erstbefüllung des Speicherteiches dauerte fünf Tage. | ||
* Auf den größten Speicherteich im Bundesland Salzburg kann [[Zauchensee]] zurückgreifen. Er hat eine Kapazität von 400 000 Kubikmeter Wasser. Das entspricht zwei Millionen gefüllter Badewannen. Mit dem Inhalt des Speicherteichs kann eine Million Kubikmeter Schnee produziert und 250 Hektar beschneit werden. | * Auf den größten Speicherteich im Bundesland Salzburg kann [[Zauchensee (Ort)|Zauchensee]] zurückgreifen. Er hat eine Kapazität von 400 000 Kubikmeter Wasser. Das entspricht zwei Millionen gefüllter Badewannen. Mit dem Inhalt des Speicherteichs kann eine Million Kubikmeter Schnee produziert und 250 Hektar beschneit werden. | ||
* Der [[Speicherteich Wetterkreuz]] dient als Wasserreservoir für [[Beschneiungsanlage]]n der [[Bergbahnen Saalbach Hinterglemm GmbH]] südwestlich des [[Bernkogel (Saalbach)|Bernkogels]] im [[Glemmtal]] im [[Pinzgau]] und fasst 161 000 Kubikmeter Wasser. | * Der [[Speicherteich Wetterkreuz]] dient als Wasserreservoir für [[Beschneiungsanlage]]n der [[Bergbahnen Saalbach Hinterglemm GmbH]] südwestlich des [[Bernkogel (Saalbach)|Bernkogels]] im [[Glemmtal]] im [[Pinzgau]] und fasst 161 000 Kubikmeter Wasser. | ||