Edmund Hochegger senior: Unterschied zwischen den Versionen
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Version vom 29. Juni 2020, 13:26 Uhr
Oberlehrer Edmund Hochegger (* 1. August 1857 in Kirchdorf an der Krems, OÖ.; † 30. März[1] 1913 in Salzburg) war Oberlehrer an den Volksschulen in St. Gilgen, Salzburg-St. Andrä und Neumarkt.
Leben
Seine Studienzeit verbrachte er bei seinem Onkel, der lange Zeit das "Institut Hochegger" in der Kaigasse in der Altstadt von Salzburg leitete. 1877 legte er die Reifeprüfung für den Lehrberuf an Volksschulen ab. Seine erste Anstellung bekam er an der Volksschule Wals.
Ein hartnäckiges Halsleiden ließ ihn bei Primar Dr. Minnich Rat holen, der ihm riet, das Lehrfach aufzugeben. Er wechselte in das von Nordwinden geschützte St. Gilgen, wo er 1885 Schulleiter der Volksschule wurde. Dort wurde er fast gänzlich von seinem Leiden geheilt.
Die Schule in St. Gilgen vergrößerte sich, ein neues Schulhaus wurde erbaut, dessen Übernahme und Ersteinrichtung ihm als Oberlehrer viele saure Stunden kostete.
1896 kam Hochegger nach Salzburg, wo er 13 Jahre an der Volksschule St. Andrä wirkte.
Dann kam er an die 1909 eröffnete Jubiläums-Knaben-Volksschule in Neumarkt am Wallersee, wo er der erste Oberlehrer war.
Edmund Hochegger senior war mit Marie, geb. Gärber, verheiratet, Edmund Hochegger junior war sein Sohn, Maria hieß seine Tochter.
Sein Begräbnis am Salzburger Kommunalfriedhof fand am 2. April 1913 statt.[2]
Zu seinem Begräbnis erschien die Lehrerschaft aus der Stadt Salzburg und Umgebung, viele Vorstände der Unterrichtsbehörden und -anstalten sowie auch viele pensionierte Schuldirektoren und Lehrer, um den allseits beliebten Kollegen sein letztes Geleit zu geben. Den langen Trauerzug eröffneten Schüler verschiedener Volksschulen, danach folgten die Domsänger und der zelebrierende Geistliche Kooperator Kellinger, der kranzbedeckte Sarg, die Witwe mit ihren Kindern, Bürgermeister der Stadt Salzburg kaiserlicher Rat Max Ott, Kapitular des Collegiatstifts Mattsee Danner, Regierungsrat Vogl, Bürgerschuldirektor Greiderer von Saalfelden, die Direktoren Thiem und Schorn und dann die große Schar der Lehrerkollegen.[3]
Quellen
- Lepperdinger, Dr. Friedrich: Sankt Georgen, Holzhausen, Jauchsdorf. Ein soziologischer Streifzug durch die heimatlichen Dörfer. Gemeinde St. Georgen 2011.
- Ziller, Leopold: Vom Fischerdorf zum Fremdenverkehrsort. Geschichte von St. Gilgen am Aber-(Wolfgang-)See. 2. Teil (1800-1938). Gemeinde St. Gilgen 1988.
- ANNO, Salzburger Volksblatt, Ausgabe vom 6. April 1913, Seite 6, Nachruf
Einzelnachweise
- ↑ Quelle ANNO, Salzburger Volksblatt, Ausgabe vom 1. April 1913, Seite 16
- ↑ Quelle ANNO, Salzburger Volksblatt, Ausgabe vom 1. April 1913, Seite 8
- ↑ Quelle ANNO, Salzburger Volksblatt, 4. April 1913, Seite 5
| Vorgänger |
Schulleiter der Volksschule Neumarkt 1909-1913 |
Nachfolger |
| Vorgänger |
Schulleiter der Volksschule St. Andrä 1896-1909 |
Nachfolger |
| Vorgänger |
Schulleiter der Volksschule St. Gilgen 1885-1896 |
Nachfolger Otto Schweda prov. |