L 108 Gaisberg Landesstraße: Unterschied zwischen den Versionen

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Die '''Gaisbergstraße (L 108)''' ist eine Bergstraße, gelegen überwiegend im [[Flachgau]] jedoch teilweise auch auf dem Gebiet der Stadt [[Salzburg]], die den [[Gaisberg (Berg)|Gaisberg]] hinauf bis zur [[Gaisbergspitze]] führt.  
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Die '''Gaisbergstraße (L 108)''' ist eine Bergstraße auf dem Gebiet der Stadt [[Salzburg]], die den [[Gaisberg (Berg)|Gaisberg]] hinauf bis zum [[Gaisberg-Plateau]] führt.  
  
== Lage und Verlauf ==
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== Beschichte ==
Die Gaisberg Landesstraße ist 8,652 km lang, führt spiralförmig um den Gaisberg herum oder hinauf und überwindet einen Höhenunterschied von 672 m. Die Gaisberg Landesstraße zweigt von der [[Wolfgangsee Straße (Landesstraße)]] bei [[Guggenthal]] ab; stetig bergauf führend gelangt man über [[Gersbergalm]], [[Judenbergalm]] (ehemaliges [[Hotel Kobenzl]]), [[Rauchenbichleralpe|Rauchenbichl]]-[[Rauchenbichlkehre|Kehre]] (auf ~ 899 [[m ü. A.]]), [[Zistelalm]] (auf ~ 985 m ü. A.) und [[Nockstein]]-[[Nocksteinkehre|Kehre]] (auf 1 140  m ü. A.) bis auf das [[Gaisberg-Plateau]] (auf 1 274 m ü. A., Parkplatz-Niveau) hinauf. Hier endet die Straße in einer Wendeschleife. Die letzten Höhenmeter hinauf zur [[Gaisbergspitze]] (auf 1 287 m ü. A.) kann man nur zu Fuß gehen.
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Die Gaisberg Landesstraße ist 8,652 km lang und überwindet einen Höhenunterschied von 672 m. Die Gaisberg Landesstraße zweigt von der [[Wolfgangsee Straße (Landesstraße)]] in [[Guggenthal]] (Gemeinde [[Koppl]] ab. Bis kurz vor dem Parkplatz unter der der [[Gersbergalm]] läuft sie auf Koppler Gemeindegebiet, ab dort bis zum Gaisberg-Plateau im Salzburger Stadtgebiet.
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Vom Bereich der Gersberg verläuft sie zunächst auf zwei längeren mehr oder weniger Geraden (die anfangs noch mehrere Kurven hatten, die jedoch später begradigt wurden) vorbei an der [[Judenbergalm]] (ehemaliges [[Hotel Kobenzl]]) zur [[Rauchenbichleralpe|Rauchenbichl]]-[[Rauchenbichlkehre|Kehre]] (auf ~ 899 [[m ü. A.]]). Nach dieser Spitzkehre geht es weiter zur [[Zistelalm]] (auf ~ 985 m ü. A.) und von dort in einer weiteren langen Geraden mit leichter Rechtskurve zur zweiten Spitzkehre der Straße, zur [[Nockstein]]-[[Nocksteinkehre|Kehre]] (auf 1 140  m ü. A.). Von dort folgt der letzte gerade Teil der Straße bis auf das Gaisberg-Plateau (auf 1 274 m ü. A., Parkplatz-Niveau) hinauf. Hier endet die Straße in einer Wendeschleife. Die letzten Höhenmeter hinauf zur [[Gaisbergspitze]] (auf 1 287 m ü. A.) kann man nur zu Fuß gehen.
 
   
 
   
 
== Geschichte ==
 
== Geschichte ==
[[Datei:Gaisberg Landesstraße bei Mitteregg (Haltestelle) Panorama.jpg|thumb|Gaisberg Landesstraße bei [[Mitteregg (Haltestelle)]] Panorama Ansicht: Süd nach Nord]]
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[[Datei:Gaisberg Landesstraße bei Mitteregg (Haltestelle) Panorama.jpg|thumb|Gaisberg Landesstraße bei [[Mitteregg (Haltestelle)|Mitteregg-Haltestelle]] Panorama Ansicht.]]
[[Datei:Gaisberg Landesstraße bei Nockstein-Kehre.jpg|thumb|Gaisberg Landesstraße bei der [[Nocksteinkehre]] auf 1 140 [[m ü. A.]]]]
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[[Datei:Gaisberg Landesstraße bei Nockstein-Kehre.jpg|thumb|Gaisberg Landesstraße bei der [[Nocksteinkehre]] auf 1 140 [[m ü. A.]].]]
[[Datei:Gaisberg Landesstraße unterhalb Gaisberg-Plateau.jpg|thumb|Gaisberg Landesstraße unterhalb [[Gaisbergspitze|Gaisberg Plateau]]]]
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[[Datei:Gaisberg Landesstraße unterhalb Gaisberg-Plateau.jpg|thumb|Gaisberg Landesstraße unterhalb des Gaisberg Plateaus.]]
[[Datei:Gaisbergstraße bei der Abzweigung des Georg Weikl Weges.jpg|thumb|Gaisbergstraße kurz nach dem Beginn bei der Abzweigung des Georg Weikl Weges in [[Guggenthal]]]]
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[[Datei:Gaisbergstraße bei der Abzweigung des Georg Weikl Weges.jpg|thumb|Gaisbergstraße kurz nach dem Beginn bei der Abzweigung des [[Georg-Weikl-Weg (Koppl)|Georg-Weikl-Weges]] in Guggenthal.]]
 
Der Bau dieser Straße war gleichzeitig auch das Ende der Zahnradbahn, der [[Gaisbergbahn]]. Salzburger Zeitungen berichteten erstmals am [[10. Februar]] [[1928]] von der Idee von [[Landeshauptmann]] Dr. [[Franz Rehrl]], auf den Gaisberg eine Kombination von Straße und Seilschwebebahn errichten zu wollen. Die Idee einer Seilbahn tauchte im Jahr 2010 nochmals als [[Projekt Seilbahn auf den Gaisberg]] auf.
 
Der Bau dieser Straße war gleichzeitig auch das Ende der Zahnradbahn, der [[Gaisbergbahn]]. Salzburger Zeitungen berichteten erstmals am [[10. Februar]] [[1928]] von der Idee von [[Landeshauptmann]] Dr. [[Franz Rehrl]], auf den Gaisberg eine Kombination von Straße und Seilschwebebahn errichten zu wollen. Die Idee einer Seilbahn tauchte im Jahr 2010 nochmals als [[Projekt Seilbahn auf den Gaisberg]] auf.
  
Doch die Kostenberechnungen ließen dann nur das Straßenprojekt zu und noch im Februar 1928 begann die Wiener Tiefbaufirma Redlich & Berger mit dem Baulos I (von insgesamt drei). Baulos I war von Guggenthal bis zur [[Judenbergalm|Judenbergalpe]], Baulos II von der Judenbergalpe zur [[Rauchenbichleralpe]] und das letzte Baulos ging dann zur Gaisbergspitze.  Baulos III wurde von der Firma Vianova, heute Strabag, errichtet.  
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Doch die Kostenberechnungen ließen dann nur das Straßenprojekt zu und noch im Februar 1928 begann die Wiener Tiefbaufirma Redlich & Berger mit dem Baulos I (von insgesamt drei). Baulos I war von Guggenthal bis zur [[Judenbergalm|Judenbergalpe]], Baulos II von der Judenbergalpe zur [[Rauchenbichleralpe]] und das letzte Baulos ging dann zur Gaisbergspitze.  Baulos III wurde von der Firma Vianova, heute Strabag, errichtet. Etwa 700 Arbeiter waren mit der Errichtung dieser Straße beschäftigt.  
  
Etwa 700 Arbeiter waren mit der Errichtung dieser Straße beschäftigt.  
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Die Gaisbergstraße wurde am [[16. Mai]] [[1929]] von Dr. Rehrl als erste Straße in Österreich eröffnet, die ausschließlich touristischen Zwecken diente. Dr. Rehrl hatte nämlich erkannt, dass die wirtschaftlich triste Situation von Österreich nach dem [[Erster  Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] unter anderem nur durch Zufluss von Devisen zu meistern sein wird. Um Touristen anzulocken, plante er aus dieser Überlegung heraus neben der Gaisberg-Autostraße auch die [[Großglockner  Hochalpenstraße]] und die [[Salzburger Festspiele]].
  
Die Gaisbergstraße wurde am [[16. Mai]] [[1929]] von Dr. Rehrl als erste Straße in Österreich eröffnet, die ausschließlich touristischen Zwecken diente. Dr. Rehrl hatte nämlich erkannt, dass die wirtschaftlich triste Situation von Österreich nach dem [[Erster  Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] unter anderem nur durch Zufluss von Devisen  zu meistern sein wird. Um Touristen anzulocken, plante er aus dieser Überlegung heraus neben der Gaisberg-Autostraße auch die [[Großglockner  Hochalpenstraße]] und die [[Salzburger Festspiele]].
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Die Straße war mautpflichtig. [[1934]] kostete die Fahrt für den Autofahrer vier [[Schilling]], jeder Mitreisende musste nochmals zwei Schilling bezahlen.
  
Die Straße war mautpflichtig - [[1934]] kostete die Fahrt für den Autofahrer vier [[Schilling]], jeder Mitreisende musste nochmals zwei Schilling bezahlen. Schon bald begann die [[Albus]] Ausflugsfahrten auf die Gaisbergspitze anzubieten. Erst nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]], am [[15. Juni]] [[1950]] begann dann, wiederum die Albus, mit einem regelmäßigen, nicht von der Zahl der Fahrgäste (bisher mindestens 12) abhängigen Linienverkehr auf den [[Gaisberg (Berg)|Gaisberg]].  
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Die Salzburger Firma [[Albus]] hatte eigene Busse für die Befahrung in Dienst gestellt, bei denen man das Verdeck bei Schönwetter nach hinter wegklappen konnte.<ref>Quelle [http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=sbw&datum=19290517&query=text:%22Albus%22&ref=anno-search&seite=1 ANNO], [[Salzburger Wacht]], Ausgabe vom 17. Mai 1929, Seite 1</ref> und bot von Anfang an Ausflugsfahrten auf die Gaisbergspitze an. Der [[Zweiter Weltkrieg|Zweite Weltkrieg]] unterbrach diese Fahrten, die dann erst wieder am [[15. Juni]] [[1950]] mit Albus begannen, mit einem regelmäßigen, nicht von der Zahl der Fahrgäste (bisher mindestens zwölf) abhängigen Linienverkehr auf den Gaisberg.  
  
Am [[18. Juli]] [[1951]] wurde sie wegen schweren Baumängel gesperrt und konnte erst wieder am [[11. Jänner]] [[1952]] für den Verkehr freigegeben werden.
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Am [[18. Juli]] [[1951]] wurde die Straße wegen schweren Baumängel gesperrt und konnte erst wieder am [[11. Jänner]] [[1952]] für den Verkehr freigegeben werden.
  
 
Von 1929 bis [[1969]] fanden auf dieser Straße auch die legendären [[Gaisbergrennen (historisch)|Gaisbergrennen]] statt, seit [[2003]] ein [[Gaisbergrennen (modern)|Gaisbergrennen]] mit nostalgischem Bezug.
 
Von 1929 bis [[1969]] fanden auf dieser Straße auch die legendären [[Gaisbergrennen (historisch)|Gaisbergrennen]] statt, seit [[2003]] ein [[Gaisbergrennen (modern)|Gaisbergrennen]] mit nostalgischem Bezug.
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* [[Hotel Restaurant Zistelalm]]
 
* [[Hotel Restaurant Zistelalm]]
 
* [[Gasthaus Kohlmayr’s Gaisbergspitz]]
 
* [[Gasthaus Kohlmayr’s Gaisbergspitz]]
* [[Wirtschaft am Spitz]]
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* [[Goasn Alm]]
  
 
== Freizeit ==
 
== Freizeit ==
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* [[SAGIS]] für Höhenangaben
 
* [[SAGIS]] für Höhenangaben
  
== Einzelnachweise ==
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==== Einzelnachweise ====
 
<references/>
 
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Version vom 25. November 2019, 11:48 Uhr

Begriffsklärung
Dieser Artikel behandelt die Straße auf den Gaisberg. Für die Straße im Salzburger Stadtteil Parsch siehe Gaisbergstraße.
Bild
Gaisbergstraße.JPG
L 108 Gaisberg Landesstraße
Ziffer: L 108
Länge: 8,652 km
Startpunkt: Wolfgangsee Straße (Landesstraße), Guggenthal
Endpunkt: Gaisbergspitze

Die Gaisbergstraße (L 108) ist eine Bergstraße auf dem Gebiet der Stadt Salzburg, die den Gaisberg hinauf bis zum Gaisberg-Plateau führt.

Beschichte

Die Gaisberg Landesstraße ist 8,652 km lang und überwindet einen Höhenunterschied von 672 m. Die Gaisberg Landesstraße zweigt von der Wolfgangsee Straße (Landesstraße) in Guggenthal (Gemeinde Koppl ab. Bis kurz vor dem Parkplatz unter der der Gersbergalm läuft sie auf Koppler Gemeindegebiet, ab dort bis zum Gaisberg-Plateau im Salzburger Stadtgebiet.

Vom Bereich der Gersberg verläuft sie zunächst auf zwei längeren mehr oder weniger Geraden (die anfangs noch mehrere Kurven hatten, die jedoch später begradigt wurden) vorbei an der Judenbergalm (ehemaliges Hotel Kobenzl) zur Rauchenbichl-Kehre (auf ~ 899 m ü. A.). Nach dieser Spitzkehre geht es weiter zur Zistelalm (auf ~ 985 m ü. A.) und von dort in einer weiteren langen Geraden mit leichter Rechtskurve zur zweiten Spitzkehre der Straße, zur Nockstein-Kehre (auf 1 140 m ü. A.). Von dort folgt der letzte gerade Teil der Straße bis auf das Gaisberg-Plateau (auf 1 274 m ü. A., Parkplatz-Niveau) hinauf. Hier endet die Straße in einer Wendeschleife. Die letzten Höhenmeter hinauf zur Gaisbergspitze (auf 1 287 m ü. A.) kann man nur zu Fuß gehen.

Geschichte

Datei:Gaisberg Landesstraße unterhalb Gaisberg-Plateau.jpg
Gaisberg Landesstraße unterhalb des Gaisberg Plateaus.
Gaisbergstraße kurz nach dem Beginn bei der Abzweigung des Georg-Weikl-Weges in Guggenthal.

Der Bau dieser Straße war gleichzeitig auch das Ende der Zahnradbahn, der Gaisbergbahn. Salzburger Zeitungen berichteten erstmals am 10. Februar 1928 von der Idee von Landeshauptmann Dr. Franz Rehrl, auf den Gaisberg eine Kombination von Straße und Seilschwebebahn errichten zu wollen. Die Idee einer Seilbahn tauchte im Jahr 2010 nochmals als Projekt Seilbahn auf den Gaisberg auf.

Doch die Kostenberechnungen ließen dann nur das Straßenprojekt zu und noch im Februar 1928 begann die Wiener Tiefbaufirma Redlich & Berger mit dem Baulos I (von insgesamt drei). Baulos I war von Guggenthal bis zur Judenbergalpe, Baulos II von der Judenbergalpe zur Rauchenbichleralpe und das letzte Baulos ging dann zur Gaisbergspitze. Baulos III wurde von der Firma Vianova, heute Strabag, errichtet. Etwa 700 Arbeiter waren mit der Errichtung dieser Straße beschäftigt.

Die Gaisbergstraße wurde am 16. Mai 1929 von Dr. Rehrl als erste Straße in Österreich eröffnet, die ausschließlich touristischen Zwecken diente. Dr. Rehrl hatte nämlich erkannt, dass die wirtschaftlich triste Situation von Österreich nach dem Ersten Weltkrieg unter anderem nur durch Zufluss von Devisen zu meistern sein wird. Um Touristen anzulocken, plante er aus dieser Überlegung heraus neben der Gaisberg-Autostraße auch die Großglockner Hochalpenstraße und die Salzburger Festspiele.

Die Straße war mautpflichtig. 1934 kostete die Fahrt für den Autofahrer vier Schilling, jeder Mitreisende musste nochmals zwei Schilling bezahlen.

Die Salzburger Firma Albus hatte eigene Busse für die Befahrung in Dienst gestellt, bei denen man das Verdeck bei Schönwetter nach hinter wegklappen konnte.[1] und bot von Anfang an Ausflugsfahrten auf die Gaisbergspitze an. Der Zweite Weltkrieg unterbrach diese Fahrten, die dann erst wieder am 15. Juni 1950 mit Albus begannen, mit einem regelmäßigen, nicht von der Zahl der Fahrgäste (bisher mindestens zwölf) abhängigen Linienverkehr auf den Gaisberg.

Am 18. Juli 1951 wurde die Straße wegen schweren Baumängel gesperrt und konnte erst wieder am 11. Jänner 1952 für den Verkehr freigegeben werden.

Von 1929 bis 1969 fanden auf dieser Straße auch die legendären Gaisbergrennen statt, seit 2003 ein Gaisbergrennen mit nostalgischem Bezug.

Gaststätten und Hotels

Freizeit

Gaisberg und Gaisberg Landesstraße sind für Radfahrer, Mountainbiker und E-Biker eine sehr beliebte Strecke.

2015: Bürgerliste fordert Maut

Seit etwa dem Jahr 2000 tauchen regelmäßig Proteste auf, wenn an schönen Tagen die Straße von unzähligen Besucher regelrecht erstürmt wird. Parkverbote werden ebenso ignoriert wie angeordnete vorübergehende Sperren heftig von den Gastronomiebetrieben am Berg bekämpft werden. Anfang November 2015 gab es wieder einen solchen Ausflugstag. Die zahlreichen Autos, die dort zu Staus führten und im Parkverbot standen, veranlassten den Salzburger Gemeinderat Bernhard Carl (Bürgerliste), die Forderung der Bürgerliste nach einer Gaisberg-Maut zu erneuern[2].

Bilder

 L 108 Gaisberg Landesstraße – Sammlung von weiteren Bildern, Videos und Audiodateien im SALZBURGWIKI

Weblinks für Mountainebike-Routenvorschläge

Vorschläge für Mountainbike-Touren auf den Berg:

Weblinks Geschichte

Quellen

Einzelnachweise

  1. Quelle ANNO, Salzburger Wacht, Ausgabe vom 17. Mai 1929, Seite 1
  2. "Salzburger Nachrichten", 2. November 2015