Schloss Mirabell: Unterschied zwischen den Versionen
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[[1811]] bezog Kronprinz [[Ludwig I. von Bayern]] als Generalgouverneur des [[Salzachkreis]]es das Schloss als seine Sommerresidenz. Hier kam dann am [[1. Juni]] [[1815]] einer seiner Söhne, Prinz Otto von Bayern, der spätere König von Griechenland, zur Welt. | [[1811]] bezog Kronprinz [[Ludwig I. von Bayern]] als Generalgouverneur des [[Salzachkreis]]es das Schloss als seine Sommerresidenz. Hier kam dann am [[1. Juni]] [[1815]] einer seiner Söhne, Prinz Otto von Bayern, der spätere König von Griechenland, zur Welt. | ||
[[1818]] beim [[Stadtbrand Salzburg (rechtes Salzachufer)]] stark beschädigt, wurde das Schloss danach nicht in seiner alten feingliedrigen Form renoviert. Der Wiener Hofbaurat [[Peter Nobile]] erstellte ein Konzept für den Wiederaufbau. Den Auftrag zur Umsetzung der Pläne erhielt der Salzburger Kreisingenieur [[Johann Wolfgang Hagenauer]], der dazu genau Vorgaben von Kaiser [[Franz I.]] anlässlich seines Aufenthalts in Salzburg im Jahr 1821 bekam. Der Wiederaufbau erfolgte in einem nüchternen klassizistischen Stil, wobei der mächtige Turm in der Mitte der Ostfassade, in dem das [[Observatorium Universität Salzburg|Observatorium]] des [[Simon von Stampfer]] eingerichtet war, abgetragen und nicht mehr aufgebaut wurde. | [[1818]] beim [[Stadtbrand Salzburg (rechtes Salzachufer)]] stark beschädigt, wurde das Schloss danach nicht in seiner alten feingliedrigen Form renoviert. Der Wiener Hofbaurat [[Peter Nobile]] erstellte ein Konzept für den Wiederaufbau. Den Auftrag zur Umsetzung der Pläne erhielt der Salzburger Kreisingenieur [[Johann Wolfgang Hagenauer]], der dazu genau Vorgaben von Kaiser [[Franz I.]] anlässlich seines Aufenthalts in Salzburg im Jahr 1821 bekam. Der Wiederaufbau erfolgte in einem nüchternen klassizistischen Stil, wobei der mächtige Turm in der Mitte der Ostfassade, in dem das [[Observatorium Universität Salzburg|Observatorium]] des [[Simon von Stampfer]] eingerichtet war, abgetragen und nicht mehr aufgebaut wurde. Beim Wiederaufbau fehlten dann neben anderen Schmuckelementen auch 28 Figuren, die sich vor dem Brand entlang des unteren Dachfirstes befunden hatten und - soweit nicht beschädigt - im Garten des heutigen [[Schloss Mönchstein|Schlosses Mönchstein]] aufgestellt wurden.<ref>Quelle Dr. [[Reinhard Medicus]] in [[Diskussion:Mirabellgarten]] Eintrag vom 26. August 2018</ref> | ||
Am [[1. Februar]] [[1870]] gelangt das Schloss Mirabell nebst anderen ärarischen Grundstücken in den Besitz der [[Stadt Salzburg (Gebietskörperschaft)|Stadtgemeinde Salzburg]] <ref>[http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=svb&datum=19261118&seite=6&zoom=33&query=%22mirabellschloss%22%2B%22jubil%C3%A4um%22&ref=anno-search anno.onb.ac.at, Salzburger Volksblatt, 18. November 1926, Seite 6]</ref> | Am [[1. Februar]] [[1870]] gelangt das Schloss Mirabell nebst anderen ärarischen Grundstücken in den Besitz der [[Stadt Salzburg (Gebietskörperschaft)|Stadtgemeinde Salzburg]] <ref>[http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=svb&datum=19261118&seite=6&zoom=33&query=%22mirabellschloss%22%2B%22jubil%C3%A4um%22&ref=anno-search anno.onb.ac.at, Salzburger Volksblatt, 18. November 1926, Seite 6]</ref> | ||