Liechtensteinscher Kanonikalhof: Unterschied zwischen den Versionen
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| − | Lavanter Hof genannt. [[1617]] kaufte ihn der salzburgische [[Stadtrat|Rat]] [[Thomas Perger von Emslieb]]. Er wiederum verkaufte das Gebäude [[1619]] als Kanonikalhaus an das [[Domkapitel]]. | ||
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Version vom 17. Juli 2018, 12:45 Uhr
Der Liechtstein'scher Kanonikalhof ist ein denkmalgeschütztes ehemaliges Domherrenhaus in der Salzburger Altstadt.
Standort
Das Haus mit der heutigen Adresse Kaigasse 12 steht im Kaiviertel an der Ecke Kaigasse - Kapitelgasse. In den Innenhof gelangt man von beiden Gassen.
Geschichte
Dieser Hof wurde von Georg III. Stobäus von Palmburg erbaut, der von 1584 bis 1618 Bischof von Lavant war. Deshalb wurde das Gebäude auch der Lavanter Hof genannt. 1617 kaufte ihn der salzburgische Rat Thomas Perger von Emslieb. Er wiederum verkaufte das Gebäude 1619 als Kanonikalhaus an das Domkapitel. Im 17. Jahrhundert wurde es mit dem danebenliegenden Gebäude der Domdechantei über einen gemeinsamen Innenhof verbunden. An diesem Gesamtgebäude befindet sich an der Außenfassade unter dem Erker das Wappen des Domdechanten Wilhelm Reichsfreiherr von Fürstenberg (1675–1699). An der Hauskante kann man ein angeheftetes Steinwappen des Fürsterzbischofs Wolf Dietrich von Raitenau in Ohrmuschelrahmung mit bekrönendem Cherubsköpfchen und darunter Inschrifttafel mit Renovierungsdatum von 1851 sehen.
Nach dem letzten Domherrn, Joseph Wenzl Fürst Liechtenstein (Domherr von 1788 bis 1804), dem der Lavanter Hof gehörte, hat das Gebäude den Namen "Liechtensteinhof" erhalten.
Heute befinden sich Einrichtungen der Universität Salzburg in diesem Gebäude.
Quelle
Weblink
- Lage auf dem digitalen Stadtplan von Salzburg