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Die Stadt darf Temposünder strafen, die Gemeinden auf dem Land dürfen es nicht aus eigenem Antrieb. Eigene Radarkästen wird es auch in Zukunft nicht geben, weil sich dazu auf Landesebene Widerstand regt. Aber: Vor vier Wochen flatterte ein Schreiben von Innenministerin Johanna Mikl-Leitner (ÖVP) in die Gemeindestuben. Mit der Polizei könne jede Gemeinde ein Sicherheitskonzept erarbeiten und deponieren, wo Radarkästen nötig seien. Gemeindebundpräsident [[Helmut Mödlhammer]] (ÖVP) sagt: "''Das hat bei Schulen, Kindergärten oder bei Unfallstellen Sinn. Die Gemeinden müssen die Geräte aber kaufen oder leasen. Die Polizei bedient sie dann.''" Und so ein Radargerät ist mit bis zu 80.000 Euro an Anschaffungskosten auch kein Schnäppchen.
 
Die Stadt darf Temposünder strafen, die Gemeinden auf dem Land dürfen es nicht aus eigenem Antrieb. Eigene Radarkästen wird es auch in Zukunft nicht geben, weil sich dazu auf Landesebene Widerstand regt. Aber: Vor vier Wochen flatterte ein Schreiben von Innenministerin Johanna Mikl-Leitner (ÖVP) in die Gemeindestuben. Mit der Polizei könne jede Gemeinde ein Sicherheitskonzept erarbeiten und deponieren, wo Radarkästen nötig seien. Gemeindebundpräsident [[Helmut Mödlhammer]] (ÖVP) sagt: "''Das hat bei Schulen, Kindergärten oder bei Unfallstellen Sinn. Die Gemeinden müssen die Geräte aber kaufen oder leasen. Die Polizei bedient sie dann.''" Und so ein Radargerät ist mit bis zu 80.000 Euro an Anschaffungskosten auch kein Schnäppchen.
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== 2018: Geschwindigkeitsübertretungen ==
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=== 23. Juli 2018 ===
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Kurz vor 18 Uhr testete ein 18-Jähriger Mann seinen 430 PS starken Wagen in [[St. Veit im Pongau]] auf der [[Pinzgauer Straße]] (B 311) im Ortsgebiet und wurde mit  191 km/h geblitzt. Weitere Messungen: Kurz nach 16 Uhr wurde ebenfalls im Gemeindegebiet von St. Veit ein Pkw mit 116 km/h in der 50er-Zone geblitzt. Zwei Stunden später erwischten die Beamten den nächsten Raser: Dieser war auf der B 311 in St. Veit im Pongau mit 152 km/h statt der erlaubten 100 km/h unterwegs.<ref>Quelle [http://www.salzburg24.at/23-jaehriger-brettert-mit-430-ps-boliden-durch-st-veit-im-pongau/5312564 www.salzburg24.at], abgefragt am 24. Juli 2018</ref>
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== 2017: Geschwindigkeitsübertretungen ==
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=== 22. Juni 2017 ===
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Doppelt so schnell, wie erlaubt (mit 98 km/h) und nur mit einem T-Shirt und einer kurzen Hose bekleidet raste am Donnerstagabend, den [[22. Juni]] [[2017]] ein 25-Jähriger mit seinem Motorrad durch das Ortsgebiet [[Zell am See]]-[[Schüttdorf]] ([[Pinzgau]]). Nur kurze Zeit vorher wurde ein einheimischer 42-jähriger Motorradlenker nach einer Fahrt mit 93 km/h durch das Ortsgebiet in [[Bruck an der Glocknerstraße]] (Pinzgau) angehalten. Er hatte in einer Kurve trotz Gegenverkehrs gefährlich überholt.<ref>Quelle [http://www.salzburg24.at/zwei-tennengauer-rasen-mit-175-kmh-ueber-a10/4722726  www.salzburg24.at], abgefragt am 24. Juli 2018</ref>
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== 2016: Geschwindigkeitsübertretungen ==
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=== 14. Mai 2016 ===
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Mit 175 statt der erlaubten 100 km/h rasten am [[14. Mai]] [[2016]] zwei Salzburger über die [[Tauernautobahn]] im Gemeindegebiet von [[Hallein]] im [[Tennengau]].<ref>Quelle [http://www.salzburg24.at/biker-rasen-durch-zell-am-see-und-bruck/5028003 www.salzburg24.at], abgefragt am 24. Juli 2018</ref>
  
 
== 2015: Geschwindigkeitsübertretungen ==
 
== 2015: Geschwindigkeitsübertretungen ==
 
=== 18. August 2015 ===
 
=== 18. August 2015 ===
 
==== St. Veit: Mit doppelter Geschwindigkeit unterwegs ====
 
==== St. Veit: Mit doppelter Geschwindigkeit unterwegs ====
Auf der [[Pinzgauer Straße]] (B 311) bei [[St. Veit im Pongau]] war ein 61-Jähriger aus [[Bad Hofgastein]] in einer 70-km/h-Beschränkung mit 141 km/h unterwegs, berichtete die Polizei. Er musste den Führerschein sofort abgeben.
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Auf der Pinzgauer Straße (B 311) in St. Veit im Pongau war ein 61-Jähriger aus [[Bad Hofgastein]] in einer 70-km/h-Beschränkung mit 141 km/h unterwegs, berichtete die Polizei. Er musste den Führerschein sofort abgeben.
  
 
==== Mit über 150 km/h durch das Lammertal ====
 
==== Mit über 150 km/h durch das Lammertal ====
 
Gleich mehrmals schlugen die Beamten auf der [[Lammertal Straße]] zu. Zwei Motorradfahrer donnerten mit 153 km/h durch die 80-km/h-Beschränkung. Ein österreichischer Pkw-Lenker fuhr 156 km/h anstatt der erlaubten 100. Die Lenker wurden angezeigt.
 
Gleich mehrmals schlugen die Beamten auf der [[Lammertal Straße]] zu. Zwei Motorradfahrer donnerten mit 153 km/h durch die 80-km/h-Beschränkung. Ein österreichischer Pkw-Lenker fuhr 156 km/h anstatt der erlaubten 100. Die Lenker wurden angezeigt.
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== 2013: Geschwindigkeitsübertretungen ==
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=== 21. Juli 2013 ===
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Polizeibeamte der Landesverkehrsabteilung führten im Gemeindegebiet von [[Thalgau]] Geschwindigkeitsmessungen durch (100 km/h erlaubt). Dabei wurden zwei Oberösterreicher (26 bzw. 30 Jahre alt) auf ihren Motorrädern mit jeweils 175 km/h gemessen.<ref>Quelle [http://www.salzburg24.at/thalgau-oberoesterreicher-rasen-mit-175-kmh-in-radarfalle/3646337 www.salzburg24.at], abgefragt am 24. Juli 2018</ref>
  
 
== Quellen ==
 
== Quellen ==

Version vom 24. Juli 2018, 09:14 Uhr

Geschwindigkeitsübertretung ist ein Verkehrsdelikt, das, je nach Maß der Überschreitung der vorgeschriebenen Geschwindigkeit, ein unterschiedliches Strafmaß nach sich zieht.

Allgemeines

Geschwindigkeitsbeschränkungen werden aus den unterschiedlichsten Gründen verordnet und aus ebenso vielen Gründen von Verkehrsteilnehmern missachtet. Regelmäßig führen derartige Beschränkungen zu öffentlichen Diskussionen. Von der Einschränkung der persönlichen Freiheit ist dann die Rede, von sinnlosen Maßnahmen und natürlich von der Abzocke[1].

Tempo 80

Besonders aufgeflammt war die Diskussion Geschwindigkeitsbegrenzung - Geschwindigkeitsübertretung im Zusammenhang mit der Testphase von Tempo 80 auf einem Teil der Westautobahn-Umfahrung der Stadt Salzburg. In der Testphase wurden 27 772 Raser geblitzt. Täglich langten beim Strafamt Salzburg im Schnitt 343 Anzeigen ein. Ein ausländischer Lenker brachte es sogar auf 196 Stundenkilometer. Aber fast 36 Prozent (9 967 Lenker) werden nicht zur Rechenschaft gezogen und bleiben ungeschoren, weil sie in ihrem Heimatland nicht belangt werden können. Die Anzeigen werden etwa 400.000 Euro an Strafgeldern bringen.

96 Prozent der Geblitzten waren maximal um 30 km/h zu schnell gewesen, 56 Lenker überschritten das Tempolimit um mehr als 50 km/h und müssen ihren Führerschein abgeben.

Änderung der Toleranzgrenze im Ortsgebiet mit 1. Juni 2014

Zahlreiche Verkehrsteilnehmer spekulieren immer wieder mit angeblich ungenau geeichten Tachometern (was früher einmal sicherlich möglich gewesen war) und einer sogenannten Toleranzgrenze der Exekutive bei Radarmessungen.

Mit 1. Juni 2014 hat das Land Salzburg die Toleranz bei Geschwindigkeitsübertretungen im Ortsgebiet um fünf Stundenkilometer gesenkt. Wurde bei einem 30 km/h-Limit bisher erst ab 41 km/h gestraft, fängt der Bußgeldkatalog jetzt bei 36 km/h an. Das Gleiche gilt bei einem Limit von 50 km/h. Vorher durfte man ungestraft bis 61 km/h beschleunigen, jetzt drohen Strafen ab 56 Stundenkilometern. Wobei eine gerätebedingte Messtoleranz von fünf Stundenkilometern hinzukommt, die vorher noch abgezogen wird.

Der Effekt ist jedenfalls enorm. Das zeigt jetzt eine Auswertung der mobilen Radargruppe in der Stadt Salzburg. Die Magistratsmitarbeiter haben in der letzten Maiwoche 2014 in der Bachstraße in Salzburg-Gnigl noch 381 Temposünder in der dortigen 30 km/h-Beschränkung erwischt. Eine Woche später - mit strengerer Toleranzgrenze - waren es 1 458 Überschreitungen, also beinahe eine Vervierfachung.

Vizebürgermeister Harald Preuner (ÖVP) ist für Raserei

Vizebürgermeister Harald Preuner (ÖVP) meint, es sei "... nicht im Sinne des Erfinders, dass wir systematisch die Autofahrer abkassieren. Wir müssen jetzt entweder das Personal verdoppeln, um die Anzeigen abarbeiten zu können oder wir können nicht mehr so viel kontrollieren und müssen einzelne Radarkästen wieder ausschalten..."

Die Anzeigen müssten nämlich in einer gewissen Frist bearbeitet werden, ansonsten drohe den Beamten ein Amtsmissbrauch, sagt Preuner. Dass man durch eine solche Maßnahme das Stadtbudget aufbessere, könne nicht die Idee dahinter sein.

Verkehrslandesrat Hans Mayr (Team Stronach) ist für diese Maßnahme

Keinesfalls sei das eine Abzocke, kontert Verkehrslandesrat Hans Mayr (Team Stronach). Es gehe darum, die schwächsten Verkehrsteilnehmer zu schützen. Und zwei Drittel aller Unfälle mit Personenschaden ereigneten sich in Orts- oder Stadtgebieten. "Ich möchte sehen, was eine Mutter dazu sagt, deren Kind durch so einen Unfall im Ortsgebiet zu Schaden kommt. Die wird das anders beurteilen. Dafür muss man sich eben sensibilisieren", sagt Mayr in Richtung Preuner. Er könne die Stadt in ihrer Argumentation hier nicht verstehen. "Ich bin überzeugt, es gibt hier einen Gewöhnungseffekt. Die Anzeigen werden wieder stark zurückgehen. Die Leute werden langsamer fahren. Bisher war das typisch österreichisch - ein bisschen was geht schon noch. Jetzt muss man eben eine Spur langsamer fahren", sagt Mayr. Wenn die Stadt nicht fähig sei, diese neuen Tempolimits zu administrieren, dann mache das eben das Land, sagt Mayr.

Einfache Lösung: sich an die Geschwindigkeitsbeschränkungen halten

Bei der Landesverkehrsabteilung heißt es, wer sich vorher an die Geschwindigkeitsbegrenzung gehalten habe, für den ändere sich jetzt auch nichts.

2013 brachten Temposünder 1,63 Millionen Euro an Strafgeldern

Allein 2013 spülten die Einnahmen durch Temposünder 1,63 Millionen Euro in den Säckel der Landeshauptstadt. 57 519 Mal blitzte entweder einer der vier aktiven Radarkästen im Stadtgebiet oder das mobile Radargerät. Wobei die Anzeigen in den 30 km/h-Zonen mit Abstand am häufigsten sind. Bei einer Übertretung sind mindestens 30 Euro fällig. Wer das Tempolimit um mehr als 41 km/h überschreitet, der muss seinen Führerschein abgeben. Im Vorjahr passierte das 23 Lenkern - einer davon bolzte in der Nacht mit 125 km/h durch die Imbergstraße.

Die Stadt darf Temposünder strafen, die Gemeinden auf dem Land dürfen es nicht aus eigenem Antrieb. Eigene Radarkästen wird es auch in Zukunft nicht geben, weil sich dazu auf Landesebene Widerstand regt. Aber: Vor vier Wochen flatterte ein Schreiben von Innenministerin Johanna Mikl-Leitner (ÖVP) in die Gemeindestuben. Mit der Polizei könne jede Gemeinde ein Sicherheitskonzept erarbeiten und deponieren, wo Radarkästen nötig seien. Gemeindebundpräsident Helmut Mödlhammer (ÖVP) sagt: "Das hat bei Schulen, Kindergärten oder bei Unfallstellen Sinn. Die Gemeinden müssen die Geräte aber kaufen oder leasen. Die Polizei bedient sie dann." Und so ein Radargerät ist mit bis zu 80.000 Euro an Anschaffungskosten auch kein Schnäppchen.

2018: Geschwindigkeitsübertretungen

23. Juli 2018

Kurz vor 18 Uhr testete ein 18-Jähriger Mann seinen 430 PS starken Wagen in St. Veit im Pongau auf der Pinzgauer Straße (B 311) im Ortsgebiet und wurde mit 191 km/h geblitzt. Weitere Messungen: Kurz nach 16 Uhr wurde ebenfalls im Gemeindegebiet von St. Veit ein Pkw mit 116 km/h in der 50er-Zone geblitzt. Zwei Stunden später erwischten die Beamten den nächsten Raser: Dieser war auf der B 311 in St. Veit im Pongau mit 152 km/h statt der erlaubten 100 km/h unterwegs.[2]

2017: Geschwindigkeitsübertretungen

22. Juni 2017

Doppelt so schnell, wie erlaubt (mit 98 km/h) und nur mit einem T-Shirt und einer kurzen Hose bekleidet raste am Donnerstagabend, den 22. Juni 2017 ein 25-Jähriger mit seinem Motorrad durch das Ortsgebiet Zell am See-Schüttdorf (Pinzgau). Nur kurze Zeit vorher wurde ein einheimischer 42-jähriger Motorradlenker nach einer Fahrt mit 93 km/h durch das Ortsgebiet in Bruck an der Glocknerstraße (Pinzgau) angehalten. Er hatte in einer Kurve trotz Gegenverkehrs gefährlich überholt.[3]

2016: Geschwindigkeitsübertretungen

14. Mai 2016

Mit 175 statt der erlaubten 100 km/h rasten am 14. Mai 2016 zwei Salzburger über die Tauernautobahn im Gemeindegebiet von Hallein im Tennengau.[4]

2015: Geschwindigkeitsübertretungen

18. August 2015

St. Veit: Mit doppelter Geschwindigkeit unterwegs

Auf der Pinzgauer Straße (B 311) in St. Veit im Pongau war ein 61-Jähriger aus Bad Hofgastein in einer 70-km/h-Beschränkung mit 141 km/h unterwegs, berichtete die Polizei. Er musste den Führerschein sofort abgeben.

Mit über 150 km/h durch das Lammertal

Gleich mehrmals schlugen die Beamten auf der Lammertal Straße zu. Zwei Motorradfahrer donnerten mit 153 km/h durch die 80-km/h-Beschränkung. Ein österreichischer Pkw-Lenker fuhr 156 km/h anstatt der erlaubten 100. Die Lenker wurden angezeigt.

2013: Geschwindigkeitsübertretungen

21. Juli 2013

Polizeibeamte der Landesverkehrsabteilung führten im Gemeindegebiet von Thalgau Geschwindigkeitsmessungen durch (100 km/h erlaubt). Dabei wurden zwei Oberösterreicher (26 bzw. 30 Jahre alt) auf ihren Motorrädern mit jeweils 175 km/h gemessen.[5]

Quellen

Fußnoten

  1. das bedeutet aber etwas anderes: jemandem etwas mit List und Hinterhältigkeit beziehungsweise in betrügerischer Weise abnehmen, überhöhte Preise verlangen, Quelle: de.wiktionary.org
  2. Quelle www.salzburg24.at, abgefragt am 24. Juli 2018
  3. Quelle www.salzburg24.at, abgefragt am 24. Juli 2018
  4. Quelle www.salzburg24.at, abgefragt am 24. Juli 2018
  5. Quelle www.salzburg24.at, abgefragt am 24. Juli 2018