L 108 Gaisberg Landesstraße: Unterschied zwischen den Versionen
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Die Gaisberg Landesstraße ist 8,652 km lang; sie führt spiralförmig um den Gaisberg herum oder hinauf und überwindet dabei einen Höhenunterschied von 672 m. Sie beginnt bei [[Guggenthal]], führt über die [[Gersberg]]alm, [[Judenbergalm]] (ehemaliges [[Hotel Kobenzl]]), Rauchenbichl-Kehre (auf 950 [[m ü. A.]]), [[Mitteregg]], [[Zistelalm]] (auf 1001 [[m ü. A.]]), Nockstein-Kehre (auf 1150 [[m ü. A.]]) bis auf das Gipfelplateau des Gaisberg (auf 1265 [[m ü. A.]]). Die letzten Höhenmeter hinauf zur Gaisbergspitze (auf 1287 [[m ü. A.]]) kann man nur zu Fuß gehen. | Die Gaisberg Landesstraße ist 8,652 km lang; sie führt spiralförmig um den Gaisberg herum oder hinauf und überwindet dabei einen Höhenunterschied von 672 m. Sie beginnt bei [[Guggenthal]], führt über die [[Gersberg]]alm, [[Judenbergalm]] (ehemaliges [[Hotel Kobenzl]]), Rauchenbichl-Kehre (auf 950 [[m ü. A.]]), [[Mitteregg]], [[Zistelalm]] (auf 1001 [[m ü. A.]]), Nockstein-Kehre (auf 1150 [[m ü. A.]]) bis auf das Gipfelplateau des Gaisberg (auf 1265 [[m ü. A.]]). Die letzten Höhenmeter hinauf zur Gaisbergspitze (auf 1287 [[m ü. A.]]) kann man nur zu Fuß gehen. | ||
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Der Bau dieser Straße war gleichzeitig auch das Ende der Zahnradbahn, der [[Gaisbergbahn]]. Salzburger Zeitungen berichteten erstmals am [[10. Februar]] [[1928]] von der Idee von [[Landeshauptmann]] [[Franz Rehrl|Dr. Franz Rehrl]], auf den Gaisberg eine Kombination von Straße und Seilschwebebahn errichten zu wollen. | Der Bau dieser Straße war gleichzeitig auch das Ende der Zahnradbahn, der [[Gaisbergbahn]]. Salzburger Zeitungen berichteten erstmals am [[10. Februar]] [[1928]] von der Idee von [[Landeshauptmann]] [[Franz Rehrl|Dr. Franz Rehrl]], auf den Gaisberg eine Kombination von Straße und Seilschwebebahn errichten zu wollen. | ||
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| + | * [http://www.bergfex.at/sommer/salzburg/touren/mountainbike/73664,gaisberg-gipfel-panorama-ueber-vorderfager-oberwinkl-zistelalm-nockstein-kehre www.bergfex.at /mountainbike/gaisberg-gipfel/ueber-vorderfager-oberwinkl] | ||
== Weblinks == | == Weblinks == | ||
| − | * [http://alex.onb.ac.at/cgi- | + | * [http://alex.onb.ac.at/cgi-conte nt/alex?aid=lgs&datum=19290004&seite=00000047 Verordnung vom 11. Mai 1929 über die Mauttarife] |
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| + | Datei:xxxxx.jpg | xxxxx Ansicht: Süd nach Nord | ||
| + | Datei:xxxxx_Schild.jpg | xxxxxx Straßenschild | ||
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| − | ==Quellen== | + | == Quellen == |
* Buch [[Salzburger Automobil- und Motorradgeschichte]] | * Buch [[Salzburger Automobil- und Motorradgeschichte]] | ||
* Buch [[75 Jahre Gaisbergrennen 1929 - 2004]] | * Buch [[75 Jahre Gaisbergrennen 1929 - 2004]] | ||
Version vom 3. November 2015, 00:55 Uhr
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| L 108 Gaisberg Landesstraße | |
| Ziffer: | L 108 |
| Länge: | 8,652 km |
| davon in Sbg: | XXX km |
| Startpunkt: | Guggenthal |
| Endpunkt: | Gaisbergspitze |
Die Gaisbergstraße (L 108) ist eine Bergstraße im Flachgau (teilweise aber auch im Stadtgemeindegebiet von Salzburg), die auf den Gaisberg hinauf bis zur Gaisbergspitze führt.
Lage und Verlauf
Die Gaisberg Landesstraße ist 8,652 km lang; sie führt spiralförmig um den Gaisberg herum oder hinauf und überwindet dabei einen Höhenunterschied von 672 m. Sie beginnt bei Guggenthal, führt über die Gersbergalm, Judenbergalm (ehemaliges Hotel Kobenzl), Rauchenbichl-Kehre (auf 950 m ü. A.), Mitteregg, Zistelalm (auf 1001 m ü. A.), Nockstein-Kehre (auf 1150 m ü. A.) bis auf das Gipfelplateau des Gaisberg (auf 1265 m ü. A.). Die letzten Höhenmeter hinauf zur Gaisbergspitze (auf 1287 m ü. A.) kann man nur zu Fuß gehen.
Geschichte
Der Bau dieser Straße war gleichzeitig auch das Ende der Zahnradbahn, der Gaisbergbahn. Salzburger Zeitungen berichteten erstmals am 10. Februar 1928 von der Idee von Landeshauptmann Dr. Franz Rehrl, auf den Gaisberg eine Kombination von Straße und Seilschwebebahn errichten zu wollen.
Doch die Kostenberechnungen ließen dann nur das Straßenprojekt zu und noch im Februar 1928 begann die Wiener Tiefbaufirma Redlich & Berger mit dem Baulos I (von insgesamt drei). Baulos I war von Guggenthal bis zur Judenbergalpe, Baulos II von der Judenbergalpe zur Rauchenbichleralpe und das letzte Baulos ging dann zur Gaisbergspitze. Baulos III wurde von der Firma Vianova, heute Strabag, errichtet.
Etwa 700 Arbeiter waren mit der Errichtung dieser Straße beschäftigt.
Die Gaisbergstraße wurde am 16. Mai 1929 von Dr. Rehrl als erste Straße in Österreich eröffnet, die ausschließlich touristischen Zwecken diente. Dr. Rehrl hatte nämlich erkannt, dass die wirtschaftlich triste Situation von Österreich nach dem Ersten Weltkrieg unter anderem nur durch Zufluss von Devisen zu meistern sein wird. Um Touristen anzulocken, plante er aus dieser Überlegung heraus neben der Gaisberg-Autostraße auch die Großglockner Hochalpenstraße und die Salzburger Festspiele.
Die Straße war mautpflichtig - 1934 kostete die Fahrt für den Autofahrer vier Schilling, jeder Mitreisende musste nochmals zwei Schilling bezahlen. Schon bald begann die Albus Ausflugsfahrten auf die Gaisbergspitze anzubieten. Erst nach dem Zweiten Weltkrieg, am 15. Juni 1950 begann dann, wiederum die Albus, mit einem regelmäßigen, nicht von der Zahl der Fahrgäste (bisher mindestens 12) abhängigen Linienverkehr auf den Gaisberg.
Von 1929 bis 1969 fanden auf dieser Straße auch die legendären Gaisbergrennen statt, seit 2003 ein Gaisbergrennen mit nostalgischem Bezug.
Am 18. Juli 1951 wurde sie wegen schweren Baumängel gesperrt und konnte erst wieder am 11. Jänner 1952 für den Verkehr freigegeben werden.
Gaststätten und Hotels
- Hotel Gersbergalm
- Hotel Kobenzl
- Gasthof Mitteregg
- Hotel Restaurant Zistelalm
- Gasthaus Gaisbergspitze
- Wirtschaft am Spitz
Freizeit
Die Gaisberg Landesstraße ist heute für Radfahrer, Mountainbiker und E-Biker eine sehr beliebte Strecke.
Weblinks