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==Leben==
 
==Leben==
Schon als 18-jähriger begeisterte sich Rudi Thalhammer für das Motorrad und den Motorsport. [[1953]], er hatte gerade seinen Führerschein gemacht, nahm er auch schon an der Tiroler Alpenfahrt am Zirler Berg teil. Seine Wertungsfahrten bestritt er mit einer BMW 250, dann mit einer Ariel 500 und später auf einer Viktoria Werksmaschine.  
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Schon als 18-jähriger begeisterte sich Rudi Thalhammer für das Motorrad und den [[Motorsport]]. [[1953]], er hatte gerade seinen Führerschein gemacht, nahm er auch schon an der Tiroler Alpenfahrt am Zirler Berg teil. Seine Wertungsfahrten bestritt er mit einer BMW 250, dann mit einer Ariel 500 und später auf einer Viktoria Werksmaschine.  
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Mit seiner NSU-Sportmax nahm er [[1957]] auf dem ''Sachsenring'' (damals Deutsche Demokratische Republik, heute Bundesrepublik Deutschland) an seinem ersten internationalen Rennen teil, in dem er aber ausfiel. Dann folgte [[1959]] die erste Teilnahme and der englischen T.T. (Tourist Trophy) auf der ''Isle of Man'', dem ältesten und schwersten Motorradrennen der Welt. Auf derer NSU-Sportmax erzielte er als "Newcomer" einen sehr guten sechsten Platz in der 250 ccm Klasse.  
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Mit seiner NSU-Sportmax nahm er [[1957]] auf dem ''Sachsenring'' (damals Deutsche Demokratische Republik, heute Bundesrepublik Deutschland) an seinem ersten internationalen Rennen teil, in dem er aber ausfiel. Dann folgte [[1959]] die erste Teilnahme an der englischen T.T. (Tourist Trophy) auf der ''Isle of Man'', dem ältesten und schwersten Motorradrennen der Welt. Auf der NSU-Sportmax erzielte er als "Newcomer" einen sehr guten sechsten Platz in der 250 ccm Klasse.  
    
Seinen ersten internationalen Sieg hatte er einem Zufall zu verdanken. Im 250-ccm-Klasse-Rennen beim ''Eifelrennen'' auf dem Nürburgring, Bundesrepublik Deutschland [[1959]] sollte Hans Fischer auf MZ (ein tschechisches Fabrikat), im Rennen immer noch an zweiter Stelle, als Sieger ins Ziel kommen. So war es "ausgemacht". Aber er bekam in der letzten Runde Ärger mit seiner Kupplung. Walter Brehme, sein in Führung liegender Stallgefährte wusste natürlich nichts davon und wollte der Stallorder gemäß den hinter sich wähenden Fischer in der letzten Links-Kurve vor dem Ziel vorbei ziehen lassen. Doch wider Erwarten war das aber aufgrund der Fischer´schen Probleme dann Rudi Thalhammer.  
 
Seinen ersten internationalen Sieg hatte er einem Zufall zu verdanken. Im 250-ccm-Klasse-Rennen beim ''Eifelrennen'' auf dem Nürburgring, Bundesrepublik Deutschland [[1959]] sollte Hans Fischer auf MZ (ein tschechisches Fabrikat), im Rennen immer noch an zweiter Stelle, als Sieger ins Ziel kommen. So war es "ausgemacht". Aber er bekam in der letzten Runde Ärger mit seiner Kupplung. Walter Brehme, sein in Führung liegender Stallgefährte wusste natürlich nichts davon und wollte der Stallorder gemäß den hinter sich wähenden Fischer in der letzten Links-Kurve vor dem Ziel vorbei ziehen lassen. Doch wider Erwarten war das aber aufgrund der Fischer´schen Probleme dann Rudi Thalhammer.  
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Die 350-ccm-WM-Läufe [[1961]] in Hockenheim, Bundesrepublik Deutschland, und im schwedischen Kristianstad brachten ihm einen dritten und vierten Platz und am Ende des Jahres teilte er sich den sechsten Platz in der WM mit dem Iren Ralph Rensen.
 
Die 350-ccm-WM-Läufe [[1961]] in Hockenheim, Bundesrepublik Deutschland, und im schwedischen Kristianstad brachten ihm einen dritten und vierten Platz und am Ende des Jahres teilte er sich den sechsten Platz in der WM mit dem Iren Ralph Rensen.
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Mit großen Erwartungen ging er in die Rennsaison [[1962]]. Ein Kopf-an-Kopf-Zieleinlauf mit Mike Duff beim Eifelrennen  brachte ihm den zweiten Platz. Jäh aus seinen Hoffnungen gerissen wurde Thalhammer durch seinen sehr schweren Unfall während des freien Trainings zur englischen TT auf der Isle of Man. Auf der noch noch nicht gesperrten Rennstrecke fuhr ein Castrol-Servicefahrzeug. Thalhammer, der die Strecke noch nicht so gut kannte, krachte mit voller Geschwindigkeit kommend, frontal in das Fahrzeug. Es war damit für ihn nicht nur die Saison beendet, sondern letztendlich auch die Karriere des damals gerade 27-Jährigen unterbrochen.  
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Mit großen Erwartungen ging er in die Rennsaison [[1962]]. Ein Kopf-an-Kopf-Zieleinlauf mit Mike Duff beim Eifelrennen  brachte ihm den zweiten Platz. Jäh aus seinen Hoffnungen gerissen wurde Thalhammer durch seinen sehr schweren Unfall während des freien Trainings zur englischen TT auf der Isle of Man. Auf der noch nicht gesperrten Rennstrecke fuhr ein Castrol-Servicefahrzeug. Thalhammer, der die Strecke noch nicht so gut kannte, krachte mit voller Geschwindigkeit kommend, frontal in das Fahrzeug. Es war damit für ihn nicht nur die Saison beendet, sondern letztendlich auch die Karriere des damals gerade 27-Jährigen unterbrochen.  
    
In Österreich war Rudi Thalhammer bei vielen Straßen- und Bergrennen anzutreffen. So natürlich auch beim [[Gaisbergrennen (historisch)|Gaisbergrennen]] und beim [[1. Mai Rennen]].
 
In Österreich war Rudi Thalhammer bei vielen Straßen- und Bergrennen anzutreffen. So natürlich auch beim [[Gaisbergrennen (historisch)|Gaisbergrennen]] und beim [[1. Mai Rennen]].