Johann Manseer: Unterschied zwischen den Versionen

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Johann Manseer wurde als Sohn der ledigen Näherin Gertraud Manseer aus Salzburg in Ach an der Salzach, wo sich seine Mutter damals aufhielt, geboren.<ref name="TfB">Taufbuch der [[Pfarre]] Maria an der Salzach, [https://data.matricula-online.eu/de/oesterreich/oberoesterreich/maria-ach-an-der-salzach/101%252F03/?pg=136 Bd.&nbsp;III S.&nbsp;132]</ref>
Johann Manseer wurde als Sohn der ledigen Näherin Gertraud Manseer aus Salzburg in Ach an der Salzach, wo sich seine Mutter damals aufhielt, geboren.<ref name="TfB">Taufbuch der [[Pfarre]] Maria an der Salzach, [https://data.matricula-online.eu/de/oesterreich/oberoesterreich/maria-ach-an-der-salzach/101%252F03/?pg=136 Bd.&nbsp;III S.&nbsp;132]</ref>
   
   
Im Herbst [[1866]] wurde der geprüfte Lehrgehilfe Johann Manseer als Schulgehilfe an der [[Volksschule Kuchl|Pfarrschule Kuchl]] angestellt.<ref>[[Salzburger Landeszeitung|Salzburger Landes-Zeitung]], 15. Dezember 1866, [ https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=sza&datum=18661215&query=%22Joh.+Manseer%22&ref=anno-search&seite=3 S.&nbsp;3]</ref> Im Jahr [[1872]] war er bereits Unterlehrer an der [[Volksschule [[Goldegg]], als ihm die Unterlehrerstelle an der [[Volksschule Anif]] verliehen wurde.<ref>[[Salzburger Landeszeitung|Salzburger Landes-Zeitung]], 23. April 1872, [https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=sza&datum=18720423&query=%22Johann+Manseer%22&ref=anno-search&seite=1 S.&nbsp;1]</ref>
Im Herbst [[1866]] wurde der geprüfte Lehrgehilfe Johann Manseer als Schulgehilfe an der [[Volksschule Kuchl|Pfarrschule Kuchl]] angestellt.<ref>[[Salzburger Landeszeitung|Salzburger Landes-Zeitung]], 15. Dezember 1866, [https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=sza&datum=18661215&query=%22Joh.+Manseer%22&ref=anno-search&seite=3 S.&nbsp;3]</ref> Im Jahr [[1872]] war er bereits Unterlehrer an der [[Volksschule Goldegg]], als ihm die Unterlehrerstelle an der [[Volksschule Anif]] verliehen wurde.<ref>Salzburger Landes-Zeitung, 23. April 1872, [https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=sza&datum=18720423&query=%22Johann+Manseer%22&ref=anno-search&seite=1 S.&nbsp;1]</ref>
   
   
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* von [[1894]] bis 1899 Schulleiter der [[Volksschule Bad Vigaun|Volksschule Vigaun]] sowie
* von [[1894]] bis 1899 Schulleiter der [[Volksschule Bad Vigaun|Volksschule Vigaun]] sowie
* von [[1899]] bis [[1913]] Schulleiter der [[Volksschule Embach]] sowie Messner und Organist der [[Pfarre Embach]].
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Er hatte am [[18. April]] [[1882]] – damals Schulleiter in der [[Pongau]]er Gemeinde [[Hüttschlag]] – im [[Salzburger Dom]] 35-jährig die 29-jährige Ranshofener Schneidermeisterstochter Cäcilia Baumann geheiratet.<ref> Trauungsbuch der [[Dompfarre]] [https://data.matricula-online.eu/de/oesterreich/salzburg/salzburg-dompfarre/TRBXI/?pg=102 Bd.&nbsp;XI S.&nbsp;100]</ref>
Er hatte am [[18. April]] [[1882]] – damals Schulleiter in der [[Pongau]]er Gemeinde [[Hüttschlag]] – im [[Salzburger Dom]] 35-jährig die 29-jährige Ranshofener Schneidermeisterstochter Cäcilia Baumann geheiratet.<ref> Trauungsbuch der [[Dompfarre]], [https://data.matricula-online.eu/de/oesterreich/salzburg/salzburg-dompfarre/TRBXI/?pg=102 Bd.&nbsp;XI S.&nbsp;100]</ref>
   
   
Im September 1913 verließ Oberlehrer Johann Manseer [[Embach (Gemeinde)|Embach]], wo er – wie ihm nachgerühmt wurde – 13½ Jahre mit großem Fleiß und Opferwilligkeit gewirkt hatte. Er wurde im Rahmen einer bescheidenen, aber herzlichen Abschiedsfeier beim Krämerwirt verabschiedet. Er übersiedelte nach Ranshofen (also in die Heimat seiner Frau), um dort seine Ruhejahre zu verbringen.<ref>[[Salzburger Chronik]], 10. September 1913, [https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=sch&datum=19130910&query=%22Johann+Manseer%22&ref=anno-search&seite=3 S.&nbsp;3]</ref>
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Aktuelle Version vom 17. Februar 2026, 18:43 Uhr

Johann Nepomuk Manseer (* 2. Mai 1847 in Ach [Gemeinde Hochburg-Ach⁣], Bezirk Braunau am Inn, ;[1]27. Februar 1932 in der Stadt Salzburg[2]) war ein Salzburger Volksschul⁣lehrer und Schulleiter, Mesner sowie Organist.

Leben

Johann Manseer wurde als Sohn der ledigen Näherin Gertraud Manseer aus Salzburg in Ach an der Salzach, wo sich seine Mutter damals aufhielt, geboren.[1]

Im Herbst 1866 wurde der geprüfte Lehrgehilfe Johann Manseer als Schulgehilfe an der Pfarrschule Kuchl angestellt.[3] Im Jahr 1872 war er bereits Unterlehrer an der Volksschule Goldegg, als ihm die Unterlehrerstelle an der Volksschule Anif verliehen wurde.[4]

Nach teilweise abweichender Darstellung war er[5]

Er hatte am 18. April 1882 – damals Schulleiter in der Pongauer Gemeinde Hüttschlag – im Salzburger Dom 35-jährig die 29-jährige Ranshofener Schneidermeisterstochter Cäcilia Baumann geheiratet.[6]

Im September 1913 verließ Oberlehrer Johann Manseer Embach, wo er – wie ihm nachgerühmt wurde – 13½ Jahre mit großem Fleiß und Opferwilligkeit gewirkt hatte. Er wurde im Rahmen einer bescheidenen, aber herzlichen Abschiedsfeier beim Krämerwirt verabschiedet. Er übersiedelte nach Ranshofen (also in die Heimat seiner Frau), um dort seine Ruhejahre zu verbringen.[7]

Im November 1929 verlegte Johann Manseer seinen Wohnsitz in die Stadt Salzburg.[8] Hier starb er mit 84 Jahren an einer Lungenentzündung.[2]

Quellen

  1. 1,0 1,1 Taufbuch der Pfarre Maria an der Salzach, Bd. III S. 132
  2. 2,0 2,1 Sterbebuch der Stadtpfarre Salzburg-St. Blasius, Bd. V S. 131
  3. Salzburger Landes-Zeitung, 15. Dezember 1866, S. 3
  4. Salzburger Landes-Zeitung, 23. April 1872, S. 1
  5. Gemäß dem jeweiligen Artikel über die betreffende Volksschule.
  6. Trauungsbuch der Dompfarre, Bd. XI S. 100
  7. Salzburger Chronik, 10. September 1913, S. 3
  8. Neue Warte am Inn, 22. November 1929, S. 3
Zeitfolge
Vorgänger

Michael Fischinger

Schulleiter der Volksschule Embach
1899–1913
Nachfolger

Josef Tracher

Zeitfolge
Vorgänger

Josef Kurz

Schulleiter der Volksschule Vigaun
1894–1899
Nachfolger

Josef Kern

Zeitfolge
Vorgänger

Friedrich Wieser

Schulleiter der Volksschule Werfenweng
1892–1894
Nachfolger

Franz Hofmeister

Zeitfolge
Vorgänger

Josef Dittrich

Schulleiter der Volksschule Gasthof
1882–1886
Nachfolger

Johann Huber

Zeitfolge
Vorgänger

Simon Heckenblaikner

Schulleiter der Volksschule Hüttschlag
1876–1883
Nachfolger

Ignaz Samuelis

Zeitfolge
Vorgänger

Ferdinand Haslwandtner

Schulleiter der Volksschule Forstau
1875–1876
Nachfolger

Adolf Samuelis

Zeitfolge
Vorgänger

Mathias Eckschlager

Schulleiter der Volksschule Untertauern
1868–1874
Nachfolger

Peter Gogl