Gaisberg-Wertungsfahrt 1949: Unterschied zwischen den Versionen

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Die [[Gaisberg-Wertungsfahrt]] war nach zwölf Jahren wieder eine Wertungsfahrt auf den [[Gaisberg (Berg)|Gaisberg]]. Die Bezeichnung „Wertungsfahrt“ wurde gewählt, weil diese Art einer Sportveranstaltung versicherungstechnisch wesentlich günstiger als eine offen als Rennen deklarierte Veranstaltung. Gefahren wurde jedoch nicht nach Gleichmäßigkeit, sondern im Renntempo. Der ehemalige Motorrradrennfahrer [[Helmut Krackowizer]] sagte einmal, „am gleichmäßigsten fährt man mit Vollgas“<ref>[[Peter Krackowizer|Krackowizer, Peter]]: [[Motorrad Professor Helmut Krackowizer Erinnerungen zum 100. Geburtstag]]“, Seite 139</ref>.
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Die [[Gaisberg-Wertungsfahrt]] war nach zwölf Jahren wieder eine Wertungsfahrt auf den [[Gaisberg (Berg)|Gaisberg]]. Die Bezeichnung "Wertungsfahrt“ wurde gewählt, weil diese Art einer Sportveranstaltung versicherungstechnisch wesentlich günstiger als eine offen als Rennen deklarierte Veranstaltung. Gefahren wurde jedoch nicht nach Gleichmäßigkeit, sondern im Renntempo. Der ehemalige Motorrradrennfahrer [[Helmut Krackowizer]] sagte einmal, "am gleichmäßigsten fährt man mit Vollgas“<ref>[[Peter Krackowizer|Krackowizer, Peter]]: "[[Motorrad Professor Helmut Krackowizer Erinnerungen zum 100. Geburtstag]]“, Seite 139</ref>.
  
Bei dieser ersten Gaisberg-Wertungsfahrt war [[Josef Hofmann (Motorradrennfahrer)|Sepp Hofmann]] auf BMW 500 bei den Solomaschinen der Schnellste, während der „kommende Mann“ [[Helmut Volzwinkler]] auf seiner ''Norton'' 350 cm³ des im Spätherbst [[1946]] tödlich verunglückten Salzburger [[Josef Jung|Pepi Jung]] mit der zweitbesten Zeit aufhorchen ließ. Tagesschnellster war jedoch der Automobilist Wallmann in einem BMW 328 vor [[Georg Fallenegger]], ebenfalls in einem BMW 328.
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Bei dieser ersten Gaisberg-Wertungsfahrt war [[Josef Hofmann (Motorradrennfahrer)|Sepp Hofmann]] auf BMW 500 bei den Solomaschinen der Schnellste, während der "kommende Mann“ [[Helmut Volzwinkler]] auf seiner ''Norton'' 350 cm³ des im Spätherbst [[1946]] tödlich verunglückten Salzburger [[Josef Jung|Pepi Jung]] mit der zweitbesten Zeit aufhorchen ließ. Tagesschnellster war jedoch der Automobilist Wallmann in einem BMW 328 vor [[Georg Fallenegger]], ebenfalls in einem BMW 328.
  
 
== Quellen ==
 
== Quellen ==

Version vom 20. Februar 2023, 20:52 Uhr

Die erste Gaisberg-Wertungsfahrt nach Ende des Zweiten Weltkriegs fand am 8. August 1949 statt und war vom SAMTC veranstaltet worden.

Über die Veranstaltung

Die Gaisberg-Wertungsfahrt war nach zwölf Jahren wieder eine Wertungsfahrt auf den Gaisberg. Die Bezeichnung "Wertungsfahrt“ wurde gewählt, weil diese Art einer Sportveranstaltung versicherungstechnisch wesentlich günstiger als eine offen als Rennen deklarierte Veranstaltung. Gefahren wurde jedoch nicht nach Gleichmäßigkeit, sondern im Renntempo. Der ehemalige Motorrradrennfahrer Helmut Krackowizer sagte einmal, "am gleichmäßigsten fährt man mit Vollgas“[1].

Bei dieser ersten Gaisberg-Wertungsfahrt war Sepp Hofmann auf BMW 500 bei den Solomaschinen der Schnellste, während der "kommende Mann“ Helmut Volzwinkler auf seiner Norton 350 cm³ des im Spätherbst 1946 tödlich verunglückten Salzburger Pepi Jung mit der zweitbesten Zeit aufhorchen ließ. Tagesschnellster war jedoch der Automobilist Wallmann in einem BMW 328 vor Georg Fallenegger, ebenfalls in einem BMW 328.

Quellen

Vorkriegsrennen

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Gaisberg-Wertungsfahrten

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