Alpincenter Glocknerhaus: Unterschied zwischen den Versionen
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==Erreichbarkeit== | ==Erreichbarkeit== | ||
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==Weblinks== | ==Weblinks== | ||
| − | {{homepage| | + | {{homepage|https://www.glocknerhaus.net/}} |
| + | * Lage auf [https://maps.bev.gv.at/#/center/12.7746,47.0682/zoom/15.2 AMap] (aktualisierter Datenlink 28. April 2023) | ||
| + | * [https://www.facebook.com/photo/?fbid=1606963923544219&set=gm.2476530712702411&idorvanity=1201087990246696 www.facebook.com], historische Aufnahme vermutlich vor 1932 | ||
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==Quellen== | ==Quellen== | ||
| − | * | + | * [[Großglockner Panorama (Magazin)|Großglockner Magazin]], Ausgabe Frühjahr 2006, von der [[Großglockner Hochalpenstraßen AG]] |
| − | * [ | + | * [https://www.tourenwelt.info/huettenliste/huette.php?huette=3251 www.tourenwelt.info/huettenliste] |
| + | * [https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=knz&datum=19290825&seite=13&zoom=33&query=%22Ing.%22%2B%22Heinrich%22%2B%22Pierl%22%2B%22vom%22%2B%22Alpenverein%22&ref=anno-search ANNO], "Kärntner Zeitung", Ausgabe vom 25. August 1929 | ||
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Aktuelle Version vom 29. Mai 2025, 09:54 Uhr
Das Alpincenter Glocknerhaus auf der "Elisabethruhe" am Bretterboden, befindet sich in 2 132 m ü. A. an der Gletscherstraße, einer Stichstraße der Großglockner Hochalpenstraße auf Kärntner Gebiet.
Geschichte
Der Name "Elisabethruhe" stammt vom Besuch des Kaiserpaares Franz Joseph I. und Elisabeth im Jahr 1856. Während der 28-jährige Monarch noch weiter zur später nach ihm benannten Kaiser-Franz-Josefs-Höhe aufstieg, von der er die Pasterze sehen konnte, begnügte sich Kaiserin Elisabeth mit einem Ritt von Heiligenblut über gut 800 Höhenmeter hinauf bis zum Bretterboden, den man nach ihrem Besuch dann "Elisabethruhe" nannte. Später wurde dann auch ein Felsen in der Nähe nach ihr benannt, der Elisabethfelsen, der 1856 allerdings noch einige Meter tief unter dem Gletschereis lag, heute aber gut einen Kilometer von der Gletscherzunge entfernt ist.
Die Sektion Klagenfurt des Deutschen und Oesterreichischen Alpenvereins wurde 1872 gegründet. Bereits bei ihrer ersten Generalversammlung 1873 beschloss man den Bau des Glocknerhauses. Am 16. Juni 1875 wurde mit dem Bau begonnen, der am 17. August 1876 eröffnet werden konnte. Er bot Platz für 40 Personen. 1882 verfasste Stadtingenieur Oberbaurat Raimund Pierl die Pläne für eine Erweiterung des Hauses, die 1885 und 1886 umgesetzt wurden. In den Jahren 1926 und 1927 kam es zu Sanierungen, 1955 bis 1964 erfolgte dann eine weitere Ausbauphase. Pierl war auch bei der Planung der alten Glocknerhausstraße involviert und er legte bereits Pläne für einen Straßenbau über das Hochtor vor, die dann aber erst Oberbaurat Franz Wallack ab 1930 verwirklichte.
1876 zählte zu den ersten Gästen des Glocknerhauses Markgraf Alfred Pallavicini, dem angeblich "stärksten Mann Wiens". Er schaffte mit vier Bergführern trotz völlig unzureichender Ausrüstung die Durchsteigung der nach ihm benannten Pallavicinirinne an den Nordabstürzen des Großglockners. Zehn Jahre später verunglückte er tödlich mit seiner Seilschaft an der abschreckenden Glocknerwand, als eine abbrechende Wächte die Seilschaft mit sich riss.
Erreichbarkeit
Das Glocknerhaus war zunächst nur über die Alte Glocknerhausstraße, Kaiserin-Elisabeth-Straße genannt, erreichbar, die dann später ab Guttal in den Trassenverlauf der Gletscherstraße integriert wurde.
Bilder
historische Aufnahmen – Sammlung von weiteren Bildern, Videos und Audiodateien im SALZBURGWIKI
Weblinks
- Lage auf AMap (aktualisierter Datenlink 28. April 2023)
- www.facebook.com, historische Aufnahme vermutlich vor 1932
Quellen
- Großglockner Magazin, Ausgabe Frühjahr 2006, von der Großglockner Hochalpenstraßen AG
- www.tourenwelt.info/huettenliste
- ANNO, "Kärntner Zeitung", Ausgabe vom 25. August 1929
- Austrian Map, Teil der Österreichischen Karte des Bundesamts für Eich- und Vermessungswesen (BEV), im Internet unter maps.bev.gv.at abrufbar.