Helena von Meyendorff: Unterschied zwischen den Versionen

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Helena von Meyendorff war die Tochter des Kunst- und Kirchenmalers [[Nikolaï Feofilovitch von Meyendorff|Nikolaï von Meyendorff]] (* [[1888]]; † [[1969]]) und seiner Frau Nina (* [[18. August]] [[1896]]; † [[13. August]] [[1971]])<ref>Quelle [https://www.geni.com/people/Nina-Bsse-Meyendorff/6000000033686547637 www.geni.com/people/Nina-Bsse-Meyendorff], abgefragt am 6. Jänner 2019</ref>
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Ihr Großvater, Baron Theophil von Meyendorff,<ref>Quelle [https://gw.geneanet.org/mercurelesage?lang=en&pz=michel+pierre+andre&nz=berthet&p=theophil+igorovitch+dit+bogdan&n=von+meyendorff+von+uexkull gw.geneanet.org], abgefragt am 6. Jänner 2019</ref> war der Generaladjudant des letzten russischen Zaren Nikolaus II. Sein Vater hatte noch gegen [[Napoleon]] gekämpft. Als der letzte Zar in der Nacht auf den 17. Juli [[1918]] mit seiner Familie ermordet wurde, als Verwandte in Teppiche eingerollt, mit Benzin übergossen und angezündet wurden, entschloss sich die Familie von Meyendorff, aus [[Russland]] fliehen. Ihre  Besitzungen in St. Petersburg und Moskau fielen an die Sowjets.
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Über Istanbul ([[Türkei]]) und das damalige [[Jugoslawien]] gelangte die Familie nach Salzburg, wo sie [[1945]] zunächst im [[Russenlager in Parsch]] unterkamen, später ließen sie sich dann in der Stadt Salzburg nieder.
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Helenas Vater, [[Nikolaï Feofilovitch von Meyendorff]], hatte nach der Flucht ein Studium der Kunst in Paris, [[Frankreich]], begonnen, und malte Kirchen aus. 
  
 
== Leben ==
 
== Leben ==
Ihr Großvater, Baron Theophil von Meyendorff, war der Generaladjudant des letzten russischen Zaren Nikolaus II. Dessen Vater kämpfte noch gegen [[Napoleon]]. Als der letzte Zar [[1918]] ermordet wurde, musste die Familie aus Russland fliehen. Ihr Großvater wurde in der Nacht auf den 17. Juni 1918 mit seiner Familie in Jekaterinenburg ermordet. {{PAGENAME}} erzählt, dass Verwandte in Teppiche eingerollt,  mit Benzin übergossen und angezündet. Ihre  Besitzungen in St. Petersburg und Moskau fielen an die Sowjets. Über Istanbul, Türkei und dem damaligen Jugoslawien floh die Familie nach [[Salzburg]], wo sie sich [[1945]] niederließ. Ihr Vater, Nikolaus von Meyendorff, begann nach der Flucht mit dem Studium der Kunst in Paris, [[Frankreich]], und malte Kirchen aus. In Salzburg gibt es von ihm die Mosaiken im [[Mönchsbergaufzug]] und in der Kirche in [[Bürmoos]]. Er war auch für König Alexander von Jugoslawien<ref>siehe [http://de.wikipedia.org/wiki/Alexander_von_Jugoslawien Wikipedia Deutschland Alexander von Jugoslawien]<ref> tätig. Ihre Eltern, Nina und Nikolaus, starben in den [[1970er]] Jahren in Salzburg.
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Helena von Meyendorff war über 50 Jahre lang Chorleiterin der russisch-orthodoxen Kirche Salzburg, hatte ihre eigene Import-Export-Firma und managte den Tenor Nicolai Gedda.
  
{{PAGENAME}} war über 50 Jahre lang Chorleiterin der [[Russisch-Orthodoxe Kirche Salzburg|russisch-orthodexen Kirche Salzburg]], hatte ihre eigene Import-Export-Firma und managte Tenor Nicolai Gedda<ref>siehe [http://de.wikipedia.org/wiki/Nicolai_Gedda Wikipedia Deutschland Nicolai Gedda]</ref>. [[2008]] erhielt {{PAGENAME}} den russischen Orden der Zarin Katharina II. für ihre Verdienste rund um wohltätige Aktionen und ihr Heimatland. In Salzburg gründetet sie das [[Zentrum Russischer Kultur]].  
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[[2008]] erhielt Helena von Meyendorff den russischen Orden der Zarin Katharina II. für ihre Verdienste rund um wohltätige Aktionen um ihr Heimatland. In Salzburg gründete sie das [[Zentrum Russischer Kultur]].
  
In der Wohnung {{PAGENAME}} in Salzburg-[[Lehen]] berichten Orden und Auszeichnungen, die an den Wänden hängen, von ihrem Ruf als heimliche Botschafterin Russlands in Salzburg. So reist sie denn auch jedes Jahr auf Einladung der russischen Regierung nach Moskau. Sie hilft den Russen, die ihren schlechten Ruf verlieren möchten, dabei, was sie besser machen können.
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In der Wohnung Helena von Meyendorffs in Salzburg-[[Lehen (Stadt Salzburg)|Lehen]] berichteten Orden und Auszeichnungen, die an den Wänden hängen, von ihrem Ruf als heimliche Botschafterin Russlands in Salzburg. So reiste sie denn auch jedes Jahr auf Einladung der russischen Regierung nach Moskau. Sie half den Russen, die ihren schlechten Ruf verlieren wollten, dabei, indem sie ihnen riet, was sie besser machen konnten.
  
Seit 1991 organisiert sie für schlechter gestellte, russische Kinder in den Sommermonaten Urlaube in Salzburg. 2008 rief sie eine zweite Aktion ins Leben. Sie veranstaltet einen Wettbewerb in Sibirien, bei dem die 30 besten Musiker nach Salzburg eingeladen werden.
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Seit 1991 organisierte sie für schlechter gestellte russische Kinder in den Sommermonaten Urlaube in Salzburg.
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2008 rief sie eine zweite Aktion ins Leben: Sie veranstaltete in Sibirien einen Wettbewerb, bei dem die 30 besten Musiker nach Salzburg eingeladen wurden.
  
== Quelle ==
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== Quellen ==
{{Quelle SN|31. Dezember 2010}}
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* [[Salzburger Nachrichten]] vom 31. Dezember 2010 in damals [http://search.salzburg.com/articles/15657970 ''"Die heimliche russische Botschafterin"''] (bei einer Kontrolle am 6. Jänner 2018 nicht mehr vorhanden)
== Fußnote ==
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* [https://www.danica-salzburg.at/projekte/salzburger-russen-2013/ www.danica-salzburg.at] "Salzburger Russen"
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* Grabstein am [[Kommunalfriedhof]]
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* [https://www.geni.com/people/Elena-Bsse-Meyendorff/6000000033686936661  www.geni.com] Elena Baronesse Meyendorff
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== Einzelnachweise ==
 
<references/>
 
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[[Kategorie:Person|Meyendorff, Elena von]]
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[[Kategorie:Zuagroaste|Meyendorff, Elena von]]
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[[Kategorie:Person (Geschichte)]]
[[Kategorie:Privatperson|Meyendorff, Elena von]]
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[[Kategorie:Person (Musik)]]
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[[Kategorie:Zuagroaste]]
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[[Kategorie:Geboren 1923]]

Aktuelle Version vom 17. Dezember 2025, 10:19 Uhr

Baronesse Helena (Elena) von Meyendorff (* 15. April 1923 in Pančevo im Südbanat, Vojvodina, Serbien; † 5. März 2014 in Salzburg) war die Gründerin des Zentrums Russischer Kultur in Salzburg, langjährige Chorleiterin der russisch-orthodoxen Kirche Salzburg.

Familie

Helena von Meyendorff war die Tochter des Kunst- und Kirchenmalers Nikolaï von Meyendorff (* 1888; † 1969) und seiner Frau Nina (* 18. August 1896; † 13. August 1971)[1]

Ihr Großvater, Baron Theophil von Meyendorff,[2] war der Generaladjudant des letzten russischen Zaren Nikolaus II. Sein Vater hatte noch gegen Napoleon gekämpft. Als der letzte Zar in der Nacht auf den 17. Juli 1918 mit seiner Familie ermordet wurde, als Verwandte in Teppiche eingerollt, mit Benzin übergossen und angezündet wurden, entschloss sich die Familie von Meyendorff, aus Russland fliehen. Ihre Besitzungen in St. Petersburg und Moskau fielen an die Sowjets.

Über Istanbul (Türkei) und das damalige Jugoslawien gelangte die Familie nach Salzburg, wo sie 1945 zunächst im Russenlager in Parsch unterkamen, später ließen sie sich dann in der Stadt Salzburg nieder.

Helenas Vater, Nikolaï Feofilovitch von Meyendorff, hatte nach der Flucht ein Studium der Kunst in Paris, Frankreich, begonnen, und malte Kirchen aus.

Leben

Helena von Meyendorff war über 50 Jahre lang Chorleiterin der russisch-orthodoxen Kirche Salzburg, hatte ihre eigene Import-Export-Firma und managte den Tenor Nicolai Gedda.

2008 erhielt Helena von Meyendorff den russischen Orden der Zarin Katharina II. für ihre Verdienste rund um wohltätige Aktionen um ihr Heimatland. In Salzburg gründete sie das Zentrum Russischer Kultur.

In der Wohnung Helena von Meyendorffs in Salzburg-Lehen berichteten Orden und Auszeichnungen, die an den Wänden hängen, von ihrem Ruf als heimliche Botschafterin Russlands in Salzburg. So reiste sie denn auch jedes Jahr auf Einladung der russischen Regierung nach Moskau. Sie half den Russen, die ihren schlechten Ruf verlieren wollten, dabei, indem sie ihnen riet, was sie besser machen konnten.

Seit 1991 organisierte sie für schlechter gestellte russische Kinder in den Sommermonaten Urlaube in Salzburg.

2008 rief sie eine zweite Aktion ins Leben: Sie veranstaltete in Sibirien einen Wettbewerb, bei dem die 30 besten Musiker nach Salzburg eingeladen wurden.

Quellen

Einzelnachweise

  1. Quelle www.geni.com/people/Nina-Bsse-Meyendorff, abgefragt am 6. Jänner 2019
  2. Quelle gw.geneanet.org, abgefragt am 6. Jänner 2019