Burg Finstergrün: Unterschied zwischen den Versionen

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Version vom 20. Oktober 2008, 20:26 Uhr

Die Burg Finstergrün liegt im südöstlichen Teil vom Lungau bei Ramingstein.

Geschichte

Die Burg wurde 1138 erstmals urkundlich erwähnt. Im Mittelalter trug sie noch andere Namen wie "Hous ze Ramungestein" oder "Veste Ramingstein". Der Name Finstergrün taucht dann erst im 17. Jahrhundert auf, wobei sie als "uralt Schlössel Finstergrün" bezeichnet wurde. Zu dieser Zeit war die Burg bereits stark verfallen.

1841 verwüstete ein furchtbarer Waldbrand Ramingstein. Er richtete nicht nur im Ort schwere Schäden an, sondern es verbrannten auch alle Holzteile der Feste Finstergrün, die dadurch zur Ruine wurde.

1899 kaufte der ungarische Graf Sandor Szápáry und seine Frau Margit Gräfin Szápáry, die verfallene und ausgebrannte Ruine. 1901 entstand ein Neubau im Stile des 13. Jahrhunderts unter Verwendung derselben Materialien wie damals, die an die Reste der alten Burg angebaut wurden. Der Turm wurde 1903 fertig gestellt.

Nach dem überraschenden Tod von Graf Szápáry im Jahre 1904 setzte seine Gattin, Margit Gräfin Szápáry, den Bau der Burg fort. Etwa 1908 hatte dann die Burganlage ihr heutiges Aussehen erhalten. Das Innere der Burg wurde jedoch niemals fertig gestellt.

In den späten 1920er und frühen 1930er Jahren wurde die Burg als Nobelhotel geführt. Man kam hier her, um gesehen zu werden, um zu fischen oder um zu jagen. Auch Besucher der Salzburger Festspiele waren Gäste der Burg. 1939 wurde die Burg Lazarett für rekonvaleszente Soldaten und dann Erholungsheim für Jugendgruppen und Schulen. Dann diente sie den Pfadfindern von 1946 bis 1949 als Heim und ab 1949 wurden Teile der Burg vom Evangelischen Jugendwerk in Österreich für Kinder- und Jugendfreizeiten, aber auch für Seminare für Erwachsene und Veranstaltungen angemietet.

1972 erwarb schließlich die Evangelische Jugend Österreich die Burg. 1986 brannte das Turmdach ab, das aber wieder erneuert wurde.

Weblinks

Quellen