Kurgarten: Unterschied zwischen den Versionen
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| − | Als man diesen starken Festungsring [[1821]] als Wehrbauwerk aufließ, wurden die weitläufigen Anlagen als Steinbruch freigegeben und zur Uferbeschlachtung der begradigten und regulierten [[Salzach]] verwendet. | + | Als man diesen starken Festungsring [[1821]] als Wehrbauwerk aufließ, wurden die weitläufigen Anlagen als Steinbruch freigegeben und zur [[Salzachregulierung|Uferbeschlachtung]] der begradigten und regulierten [[Salzach]] verwendet. |
| − | Der Erdkern des [[St. Vital Bollwerk]]s ist teilweise als [[Rosenhügel]] erhalten und als solcher den Salzburgern gut bekannt. Die umgebenden Flächen wurden eingeebnet und die alten Wehrgräben zugeschüttet (einschließlich der Grabenanlage vor der heutigen [[Wasserbastei]]) | + | Der Erdkern des [[St. Vital Bollwerk]]s ist teilweise als [[Rosenhügel]] erhalten und als solcher den Salzburgern gut bekannt. Die umgebenden Flächen wurden eingeebnet und die alten Wehrgräben zugeschüttet (einschließlich der Grabenanlage vor der heutigen [[Wasserbastei]]). |
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| + | * [https://www.stadt-salzburg.at/internet/bildung_kultur/altstadt_und_tourismus/schloss_mirabell_areal/mirabellgarten_343151/kurgarten_mirabellgarten_227564.htm www.stadt-salzburg.at/Homepage] | ||
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Version vom 24. März 2016, 08:56 Uhr
Der Salzburger Kurgarten liegt in der Neustadt von Salzburg im Bereich zwischen der Rainerstraße (im Osten) und der Schwarzstraße (im Westen), dem Schloss Mirabell und dem Mirabellgarten (im Süden), sowie dem Kurhaus und dem Kongresshaus an der Auerspergstraße (im Norden).
Geschichte
Dort, wo sich heute der Kurgarten befindet, lag einst das große St. Vital Bollwerk, das westlichste von vier mächtigen Wehranlagen und einer weiteren Halbbastei, die Fürsterzbischof Paris Lodron durch seinen Baumeister Santino Solari in den Jahren nach 1621 zur Sicherung der Neustadt errichten ließ. Auf dem Bollwerk befand sich seit etwa 1700 der Große Bastionsgarten.
Als man diesen starken Festungsring 1821 als Wehrbauwerk aufließ, wurden die weitläufigen Anlagen als Steinbruch freigegeben und zur Uferbeschlachtung der begradigten und regulierten Salzach verwendet.
Der Erdkern des St. Vital Bollwerks ist teilweise als Rosenhügel erhalten und als solcher den Salzburgern gut bekannt. Die umgebenden Flächen wurden eingeebnet und die alten Wehrgräben zugeschüttet (einschließlich der Grabenanlage vor der heutigen Wasserbastei).
So entstand anstelle des einstigen Großen Bastionsgartens ein neugestalteter Garten, der heutige Kurgarten.
Name
Die Stadt Salzburg ist seit Mitte des 19. Jahrhundert ein Kurort. Der Name des Gartens geht auf das alte Kurhaus zurück, das dort am 3. Mai 1868 als „Actien-Badehaus“ aufwändig gestaltet eröffnet worden war.
Die Stadt Salzburg hat 1872 das Actien-Badehaus - mutmaßlich samt Kurgarten - erworben.
botanische Attraktionen
- Rosenhügel
- Mammutbaum (Sequoioideae)
- Trompetenbaum
- Platanengruppe
Gebäude
Rund um den Kurgarten befinden sich
- das Schloss Mirabell und der Mirabellgarten (im Süden)
- das Kurhaus, das Paracelsusbad und das Kongresshaus (im Norden)
nicht mehr existierende Gebäude
1870 vermachte Hubert Sattler der Stadt Salzburg das Sattler-Panorama seines Vaters Johann Michael Sattler und in zwei Schüben 127 seiner Kosmoramen. Die Stadt baute ihm dafür 1875 einen ständigen Ausstellungspavillon im Kurpark zwischen Schloss Mirabell und Kurhaus.
1937 wurde der Ausstellungspavillon - weil mittlerweile baufällig geworden - wieder abgerissen.
Bildergalerie
Mirabellschlosses (Nordseite), durch den umgekippten Trompetenbaum gesehen
Quellen
- Beiträge im Salzburgwiki
- www.stadt-salzburg.at/Homepage
- Martin, Franz: Salzburger Straßennamen. Verzeichnis der Straßen, Gassen, Plätze, Wege, Brücken, Tore und Parks mit Erklärung ihrer Namen. 5., wesentlich überarbeitete Auflage von Leitner-Martin, Willa und Martin, Andreas. Mitteilungen der Gesellschaft für Salzburger Landeskunde, 25. Ergänzungsband, Selbstverlag der Gesellschaft, Salzburg 2006