Sportverein Austria Salzburg: Unterschied zwischen den Versionen

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Ebenfalls zu Jahresende 2014 musste sich der Verein ein weiteres Mal auf Trainersuche begeben, da Klaus Schmidt ein Angebot von Wacker Innsbruck annahm. Am [[2. Jänner]] [[2015]] konnte der Club mit dem ehemaligen Schützenkönig der deutschen Bundesliga, [[Jørn Andersen]], einen prominenten Namen als neuen Cheftrainer präsentieren. Unter dem Norweger blieb die Austria im Frühjahr ungeschlagen und fixierte mit einem 1:0 in der vorletzten Runde gegen den FC Kitzbühel den Aufstieg in die Erste Liga. Die Lizenz bekam Austria Salzburg erst in der zweiten Instanz erteilt, da die Erfordernisse an das Stadion bzw. das Ausweichstadion anfangs noch nicht ausgereicht hatten.   
 
Ebenfalls zu Jahresende 2014 musste sich der Verein ein weiteres Mal auf Trainersuche begeben, da Klaus Schmidt ein Angebot von Wacker Innsbruck annahm. Am [[2. Jänner]] [[2015]] konnte der Club mit dem ehemaligen Schützenkönig der deutschen Bundesliga, [[Jørn Andersen]], einen prominenten Namen als neuen Cheftrainer präsentieren. Unter dem Norweger blieb die Austria im Frühjahr ungeschlagen und fixierte mit einem 1:0 in der vorletzten Runde gegen den FC Kitzbühel den Aufstieg in die Erste Liga. Die Lizenz bekam Austria Salzburg erst in der zweiten Instanz erteilt, da die Erfordernisse an das Stadion bzw. das Ausweichstadion anfangs noch nicht ausgereicht hatten.   
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==Aufstieg in den Profifußball==
 
==Aufstieg in den Profifußball==
Für die Premierensaison in der [[Erste Liga]] konnte sich der Verein mit bundesligaerfahrenen Spielern verstärken. Der klingendste Name unter den Neuverpflichtungen war Ex-Red Bull Salzburg Spieler [[Somen Tchoyi]], aber auch der Deutschland-Legionär Leonhard Kaufmann oder Haris Bukva kamen von arrivierten Vereinen. Die Geschäftsstelle des Clubs übersiedelte ins  [[Zentrum Herrnau]], wo auch ein Fanshop eröffnet wurde. Obmann [[Walter Windischbauer]] erklärte im [[August]] [[2015]] seinen Rücktritt aus gesundheitlichen Gründen.   
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Für die Premierensaison in der [[Erste Liga]] konnte sich der Verein mit bundesligaerfahrenen Spielern verstärken. Der klingendste Name unter den Neuverpflichtungen war Ex-Red Bull Salzburg Spieler [[Somen Tchoyi]], aber auch der Deutschland-Legionär Leonhard Kaufmann oder Haris Bukva kamen von arrivierten Vereinen. Die Geschäftsstelle des Clubs übersiedelte ins  [[Zentrum Herrnau]], wo auch ein Fanshop eröffnet wurde. Obmann [[Walter Windischbauer]] erklärte im [[August]] [[2015]] aus gesundheitlichen Gründen seinen Rücktritt.   
  
Nach einer sportlich durchwachsenen Herbstsaison, die Austria befindet sich inzwischen auf einem Abstiegsplatz, stellte sich heraus, dass der Verein auch riesige finanzielle Probleme hat. Die Fans fühltn sich betrogen und gaben folgendes Statement ab:
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Stadiontechnisch begann man die Saison im Ausweichstadion in Schwanenstadt, da die eigene Heimstätte in Maxglan noch nicht den Anforderungen entsprach und sich noch in Umbau befand. Ende August untersagte die Bezirkshauptmannschaft Vöcklabruck als zuständige Behörde die als Risikospiel eingestufte Partie gegen Wacker Innsbruck, obwohl dieselbe Behörde noch im Frühjahr im Rahmen der Lizenzierung ihr Okay für eben solche Spiele gegeben hatte. Die Salzburger hätten nur für das Spiel innerhalb kürzester Zeit einen Gästesektor für 1.000 Zuschauer und zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen errichten müssen. Als Kompromisslösung fand das Spiel in Schwanenstadt dann vor leeren Rängen statt. Am [[15. September]] verlor die Austria ihre Heimpremiere im ausgebauten Stadion in Maxglan gegen den Kapfenberger SV. Nachdem das Ausweichstadion in Schwanenstadt nicht mehr zur Verfügung stand begann ein wochenlanges Tauziehen um ein neues Ausweichstadion für die weiteren Risikospiele gegen LASK und Wacker Innsbruck. Da man nicht fündig wurde musste das Spiel gegen den LASK verschoben werden, bevor sich schließlich Erste-Liga Konkurrent FAC bereit erklärte, sein Stadion in Wien-Floridsdorf zur Verfügung zu stellen.
<blockquote>Austrianer, die Austria steht mit dem Rücken zur Wand!
 
Uns liegen Informationen und Unterlagen vor, die es nötig machen, dass wir uns mit diesem Text an euch wenden!
 
  
Der massive Schuldenberg von 930.000 Euro ist eine reine Momentaufnahme. Bis zum Saisonende werden wohl rund 1,2-1,4 Millionen Euro gebraucht. Unsere Austria benötigt also ein Wunder um unbeschadet aus diesem Sumpf zu kommen.
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Nach einer sportlich durchwachsenen Herbstsaison, die Austria befand sich inzwischen auf einem Abstiegsplatz, stellte sich heraus, dass der Verein auch riesige finanzielle Probleme hat. Die Fans fühlten sich betrogen und gaben auf Facebook ein [[Diskussion:Sportverein Austria Salzburg#Fanclub Statement Oktober 2015|Statement]] ab, in dem sie die violette Führungsriege um Stöger und Windischbauer für Schulden in Höhe von 1,3 Millionen Euro verantwortlich machten. Kurz vor Ende der Herbstsaison wurde der Verein wegen der langwierigen Stadionsuche von der Bundesliga mit einer Strafe von 40.000 Euro und dem Abzug von sechs Punkten belegt. Am [[30. November]] stellte die Austria am [[Landesgericht Salzburg]] den Antrag auf Eröffnung eines Sanierungsverfahrens ohne Eigenverwaltung (Ausgleich), was gleichbedeutend mit dem Fixabstieg aus dem Profifußball mit Saisonende war. Der sportliche Leiter Gerhard Stöger wurde Anfang Dezember entlassen und gleich darauf nahm auch Trainer Jørn Andersen mangels sportlicher Perspektive seinen Hut.
  
Fakt ist, dass uns die Kosten des Ausbaus von Maxglan gepaart mit dem Schwanenstadt-Fiasko wohl das Genick brechen werden. Dazu kommt noch, dass für manche Posten deutlich mehr ausgegeben wurde, als im Budget vorgesehen.
 
In den vergangenen Jahren dürfte einiges im Verein falsch gelaufen sein. Und zwar in einem Umfang, der nicht einmal allen im Vorstand bewusst war. Viele Entscheidungen wurden im Alleingang getroffen, Unterlagen, Verträge und Rechnungen bewusst verschwiegen oder gar unterschlagen.
 
 
Durch persönliche Eitelkeiten, dem offensichtlichen Wunsch sich ein Denkmal zu setzen und fern jeder Realität wurde unsere Austria von Windischbauer und nicht zuletzt Stöger immer weiter in diese auswegslose Lage manövriert. Schlimmer noch, es wurden den Mitgliedern bewusst falsche Informationen präsentiert um den Schein zu wahren und statt die Notbremse zu ziehen, lies man sich dafür auch noch feiern.
 
Daher haben sie auch kein Interesse an einer Aufarbeitung. Durch dieses Gebaren wurde die finanzielle Schieflage des Vereins über längere Zeit verschleppt.
 
 
Es wurde von Windischbauer und Stöger mit allen Mitteln versucht die zweifelhaften Entscheidungen zu verschleiern und wichtige Informationen und Schriftstücke wurden dem restlichen Vorstand vorenthalten. Generell haben sich die beiden ihre Positionen gut abgesichert und speziell Stöger hat sich über die Jahre auf Kosten anderer unverzichtbar für den Verein gemacht. Neben dem zurückhalten von Unterlagen zeichnet vor allem das bewusste Belügen der Mannschaft, was zB. Sponsoren betrifft, ein Bild von absoluter Intransparenz und von einem Verhalten, das schlicht vereinsschädigend ist.
 
 
 
'''Der Stadionausbau'''
 
Wer der Dolchstoßlegende von den ach so unvorhersehbaren Forderungen diverser Behörden Glauben schenkt, wartet wohl auch auf das Christkind.
 
Die Baukosten wurden zu Beginn sogar realistisch eingeschätzt, dann aber so weit beschnitten um die Förderung der Stadt erhalten zu können. Es war schon in der Planungsphase klar, dass die Kosten weit höher ausfallen würden und wir den Bau nicht finanzieren können.
 
Gerade dies zeigt, wie verantwortungslos mit unserem Verein umgegangen wurde, nur um sich gleichzeitig in der Öffentlichkeit zu sonnen und von den Fans feiern zu lassen.
 
Auch ein Hans Hirschbichler wird sich zu erklären haben. Der Eindruck, dass er als Verantwortlicher dieses Projekt zu keiner Zeit wirklich im Griff hatte, im Gegenteil sogar seine Kompetenzen mehr als überschritten hat, lässt sich leider nicht von der Hand weisen.
 
 
'''Die Person Gerhard Stöger'''
 
Die teilweise skurrilen Auftritte von Stöger in den Medien sind nur die Spitze des Eisbergs. Unser SportL hat es durch geschickte Taktik und auch durch die Rückendeckung von Windischbauer geschafft sich jeglicher Kontrolle zu entziehen. Gleichzeitig hat er eine beinahe unfassbare Fülle an Aufgaben angehäuft und in seiner Person vereint.
 
Wir haben kein besonderes Interesse an einer Schmutzkübelkampagne. Daher werden wir hier nicht die ganzen Absonderlichkeiten breit treten die passiert sind. Nur ein paar Punkte:
 
 
'''Kader:''' Der Verein hat die Saison mit 22 Spielern und 34 Punkten budgetiert. Tatsächlich sind es dann 28 Spieler geworden, dieser Posten ist damit um knapp 300.000 Euro teurer als geplant.
 
 
'''Nachwuchs:''' Es ist nichts neues mehr, dass uns die Spieler und Trainer davon laufen weil im Nachwuchs das Chaos regiert. Stöger mimt zwar de facto den Nachwuchsleiter, fasst diese Aufgabe aber vor allem als Kontrollorgan auf. Seine Untergebenen dürfen nichts, aber auch gar nichts selbst entscheiden. Bei der 1b ist es seit Jahren gang und gäbe, dass beinahe die komplette Mannschaft den Verein verlässt, weil noch niemand mit ihnen über ihre Zukunft gesprochen hat.
 
 
'''Verbrannte Erde:''' Landauf, landab, es häufen sich die Berichte von Trainern und Funktionären die nicht mehr mit Stöger können. Klar, man kann nicht nur Freunde haben. Allerdings sind die zugrunde liegenden Vorfälle dermaßen haarsträubend dass einem schlecht wird.
 
 
'''Medien:''' Wer sich gefragt hat warum unser Sportdirektor so oft in den Medien auftaucht, ist nicht alleine. Stöger drängt sich einfach permanent unter massivem Ellenbogeneinsatz ins Rampenlicht. Von Stögers Twitter-Account fangen wir besser gar nicht erst an.
 
 
Während Windischbauer sich bereits selbst aus dem Vorstand entsorgt hat, ist sein kongenialer Partner, Gerhard "Mr. Austria" Stöger noch in Amt und Würden. Ohne sein Mitwirken hätte das System Windischbauer so nie funktioniert. Die beiden haben sich über Jahre die Bälle zugespielt, dicht gehalten, gemauert. Stöger hat darüber hinaus keine Gelegenheit ausgelassen mehr Macht anzusammeln und sich ins Rampenlicht zu drängen.
 
Auch er ist Teil des vollkommen unverantwortlichen Projekts "Aufstieg um jeden Preis". Im Endeffekt ist Stöger mindestens genau so schuldig an der aktuellen Misere wie Windischbauer, ist aber nicht haftbar, weil er nicht im Vorstand ist.
 
 
Eine weitere Zusammenarbeit, ist unter diesen Bedingungen undenkbar. Wir haben dem Vorstand bereits klipp und klar empfohlen die Arbeit mit Stöger zu beenden und einen neuen Sportdirektor zu installieren. Einen, der nicht nur fachlich hervorragend, sondern auch in der Lage ist Aufgaben zu delegieren - einen Teamplayer, keine One Man Show!
 
 
'''Wir sind alle Schuld'''
 
Wir alle haben eine Mitschuld. Nicht, weil wir strategisch falsche Entscheidungen getroffen haben, nicht weil wir mehr Geld ausgegeben haben als da war. Wir sind schuldig, weil wir zugelassen haben, dass einige wenige unseren Verein praktisch ohne Kontrolle steuern. Wir haben zugelassen, dass Windischbauer sich einen Vorstand aus Ja-Sagern zusammenstellte. Wir haben zugelassen, dass eine enorm windige, und wie wir heute wissen auch gefälschte, Bilanz bei der Generalversammlung nur mit ungläubigem staunen hingenommen wurde. Das Budget für die aktuelle Saison hat vielen nur ein schmunzeln entlockt. Eine deutliche Reaktion wäre wohl besser gewesen. Auch, dass viele aus der Kurve zwar den Verein im Herzen tragen, jedoch kein Mitglied sind ist ein Grund warum die kritischen Stimmen nicht mehr so laut hörbar sind.
 
 
'''Wir müssen handeln'''
 
Egal welchen Weg wir mit unserem Verein einschlagen, es ist notwendig jene, die uns in diese beschissene Lage geführt haben zu loszuwerden, diesen Skandal aufzuarbeiten und die Schuldigen zur Verantwortung zu ziehen. Wie sich die Angelegenheit derzeit für uns darstellt, ist auf jeden Fall auch mit strafrechtlichen Konsequenzen zu rechnen.
 
 
Unser Verein braucht Leute die professionell arbeiten, Probleme angehen statt auf ein Wunder zu hoffen, ohne Vorurteile und Ressentiments mit den Anhängern umgehen und nie die Grundwerte aus den Augen verlieren. Es gilt sich wieder auf die Ideale und Tugenden der Austria zu besinnen und ein offenes aber professionelles Klima zu schaffen, in dem auch die Wünsche und Bedenken der Basis wieder gehört werden und sich nicht ein Einzelner wichtiger nimmt.
 
Wir sind ein ganz besonderer Verein, mit ganz besonderer Geschichte. Ohne jeden Zweifel wird es in irgend einer Form weiter gehen. Es wird niemals fad mit unserer Austria, dem Verein der uns alle überleben wird!
 
 
WINDISCHBAUER, STÖGER UND MITTÄTER RAUS - REINER TISCH JETZT!
 
Statement der Curva Viola (lt. www.fanreport.com)
 
</blockquote>
 
 
==Erfolge==
 
==Erfolge==
 
* [[Fußballtabellen 2006/07#2. Klasse Nord A|2006/07]] Meister [[2. Klasse Nord A]]
 
* [[Fußballtabellen 2006/07#2. Klasse Nord A|2006/07]] Meister [[2. Klasse Nord A]]
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| Thomas Klochan || Co-Trainer
 
| Thomas Klochan || Co-Trainer
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* Juni 2013 - Juni 2014: [[Miroslav Polak]]
 
* Juni 2013 - Juni 2014: [[Miroslav Polak]]
 
* Juni 2014 - November 2014: [[Klaus Schmidt]]
 
* Juni 2014 - November 2014: [[Klaus Schmidt]]
* Jänner 2015 - : Jørn Andersen
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* Jänner 2015 - November 2015 : Jørn Andersen
  
 
==Weblinks==
 
==Weblinks==
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* [http://wiki.austria-salzburg-archiv.at Umfangreiches Online-Archiv im Wiki-Format]
 
* [http://wiki.austria-salzburg-archiv.at Umfangreiches Online-Archiv im Wiki-Format]
 
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== Quellen==
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*Homepage des Vereins
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* Salzburger Nachrichten
  
 
[[Kategorie:Maxglan]]
 
[[Kategorie:Maxglan]]
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[[Kategorie:Sport|Salzburg, Sportverein Austria]]
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[[Kategorie:Fußball|Salzburg, Sportverein Austria]]
 
[[Kategorie:Fußballverein|Salzburg, Sportverein Austria]]
 
[[Kategorie:Fußballverein|Salzburg, Sportverein Austria]]

Version vom 7. Dezember 2015, 22:02 Uhr

SV Austria Salzburg
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Voller Name Sportverein Austria Salzburg
Gegründet 7. Oktober 2005
Vereinsfarben Violett-Weiß
Stadion ASKÖ-Sportanlage West
("myphone-Austria-Stadion")
Plätze 500 Sitzplätze, 1100 Stehplätze
Präsident/Obmann unbesetzt
Trainer Jørn Andersen
Adresse Eichetstraße 31, A-5020 Salzburg
Spielklasse Erste Liga
Vereinsregister 686177412
Dachverband ASKÖ
Fans des SV Austria Salzburg
Die Mannschaft beim Einlaufen
Fans des SV Austria Salzburg
Es besteht eine Fanfreundschaft mit Borussia Dortmund
FC Liefering gegen Austria Salzburg 1. Mai 2013

Vereinsgeschichte

Der Sportverein Austria Salzburg wurde im Anschluss an die Übernahme des SV Austria Salzburg durch Red Bull von der Initiative Violett-Weiß am 7. Oktober 2005 unter obiger Bezeichnung ins Vereinsregister eingetragen und sieht sich als moralischer und ideologischer Nachfolger des 1933 gegründeten Sportvereines. Juristischer und somit Rechtsnachfolger ist jedoch der FC Red Bull Salzburg. Der Verein gewann 2006/07 die 2. Klasse Nord A und sicherte sich den Aufstieg in die 1. Klasse Nord für die Saison 2007/08. Auch in der 1. Klasse gelang der Durchmarsch in die 2. Landesliga Nord. Am 16. Mai 2009 konnte auch hier der sofortige Aufstieg in die nächsthöhere Klasse sichergestellt werden, in der Saison 2009/10 kickt die Austria bereits in der 1. Landesliga.

Undiszipliniertheiten eines kleinen Teils der Anhängerschaft waren im Herbst 2009 Anlass zur Gründung der Fan-Initiative "Wir sind die Austria". Nach weiteren Problemen traten zwei Vorstandsmitglieder, darunter der bisherige Obmann Gernot Blaikner zurück. In einer außerordentlichen Mitgliederversammlung wurde am 3. Juni 2010 Walter Windischbauer zum neuen Obmann gewählt. Zwei Tage später sicherte sich der Verein den vierten Meistertitel in Folge und damit den in Salzburg einmaligen Durchmarsch von der 2. Klasse Nord in die Regionalliga West.

Im Zuge des rasanten Aufstiegs und des großen Zuschauerinteresses begann sich der Verein 2010 nach Szenarien für ein alternatives Stadion umzusehen. Stadtrat Johann Padutsch brachte im April einen Stadionneubau in Liefering aufs Tableau, die Austria gründete im Mai den Fonds Eine Heimat für die Austria.

Das Auswärtsspiel des SV Austria Salzburg gegen den FC Liefering am 1. Mai 2013 in der Red Bull Arena avancierte mit 9 620 Zuschauern zum bis dahin best besuchten Regionalliga West Spiel aller Zeiten.

Der Meistertitel der Regionalliga West 2013/14 bescherte dem Club Relegationsspiele gegen den Meister der Regionalliga Ost. Der erhoffte Aufstieg in die Erste Liga scheiterte aber. Gegen den Floridsdorfer AC scheiterte Austria Salzburg mit 2:2 und 0:3. In der zweiten Runde des ÖFB-Cups scheiterte die Austria mit 0:5 gegen Sturm Graz. Nach dem Spiel kam es zu schweren Auseinandersetzungen zwischen Anhängern der beiden Klubs.

Ende 2014 beschloss die Stadt Salzburg den Verein mit einer Million Euro Steuergeldern beim Ausbau der my-phone Arena zu unterstützen. Das Stadion erhält eine fernsehtaugliche Flutlichtanlage und eine neue Sitzplatztribüne, um den Anforderungen der ersten Liga gerecht werden zu können.

Ebenfalls zu Jahresende 2014 musste sich der Verein ein weiteres Mal auf Trainersuche begeben, da Klaus Schmidt ein Angebot von Wacker Innsbruck annahm. Am 2. Jänner 2015 konnte der Club mit dem ehemaligen Schützenkönig der deutschen Bundesliga, Jørn Andersen, einen prominenten Namen als neuen Cheftrainer präsentieren. Unter dem Norweger blieb die Austria im Frühjahr ungeschlagen und fixierte mit einem 1:0 in der vorletzten Runde gegen den FC Kitzbühel den Aufstieg in die Erste Liga. Die Lizenz bekam Austria Salzburg erst in der zweiten Instanz erteilt, da die Erfordernisse an das Stadion bzw. das Ausweichstadion anfangs noch nicht ausgereicht hatten.

Aufstieg in den Profifußball

Für die Premierensaison in der Erste Liga konnte sich der Verein mit bundesligaerfahrenen Spielern verstärken. Der klingendste Name unter den Neuverpflichtungen war Ex-Red Bull Salzburg Spieler Somen Tchoyi, aber auch der Deutschland-Legionär Leonhard Kaufmann oder Haris Bukva kamen von arrivierten Vereinen. Die Geschäftsstelle des Clubs übersiedelte ins Zentrum Herrnau, wo auch ein Fanshop eröffnet wurde. Obmann Walter Windischbauer erklärte im August 2015 aus gesundheitlichen Gründen seinen Rücktritt.

Stadiontechnisch begann man die Saison im Ausweichstadion in Schwanenstadt, da die eigene Heimstätte in Maxglan noch nicht den Anforderungen entsprach und sich noch in Umbau befand. Ende August untersagte die Bezirkshauptmannschaft Vöcklabruck als zuständige Behörde die als Risikospiel eingestufte Partie gegen Wacker Innsbruck, obwohl dieselbe Behörde noch im Frühjahr im Rahmen der Lizenzierung ihr Okay für eben solche Spiele gegeben hatte. Die Salzburger hätten nur für das Spiel innerhalb kürzester Zeit einen Gästesektor für 1.000 Zuschauer und zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen errichten müssen. Als Kompromisslösung fand das Spiel in Schwanenstadt dann vor leeren Rängen statt. Am 15. September verlor die Austria ihre Heimpremiere im ausgebauten Stadion in Maxglan gegen den Kapfenberger SV. Nachdem das Ausweichstadion in Schwanenstadt nicht mehr zur Verfügung stand begann ein wochenlanges Tauziehen um ein neues Ausweichstadion für die weiteren Risikospiele gegen LASK und Wacker Innsbruck. Da man nicht fündig wurde musste das Spiel gegen den LASK verschoben werden, bevor sich schließlich Erste-Liga Konkurrent FAC bereit erklärte, sein Stadion in Wien-Floridsdorf zur Verfügung zu stellen.

Nach einer sportlich durchwachsenen Herbstsaison, die Austria befand sich inzwischen auf einem Abstiegsplatz, stellte sich heraus, dass der Verein auch riesige finanzielle Probleme hat. Die Fans fühlten sich betrogen und gaben auf Facebook ein Statement ab, in dem sie die violette Führungsriege um Stöger und Windischbauer für Schulden in Höhe von 1,3 Millionen Euro verantwortlich machten. Kurz vor Ende der Herbstsaison wurde der Verein wegen der langwierigen Stadionsuche von der Bundesliga mit einer Strafe von 40.000 Euro und dem Abzug von sechs Punkten belegt. Am 30. November stellte die Austria am Landesgericht Salzburg den Antrag auf Eröffnung eines Sanierungsverfahrens ohne Eigenverwaltung (Ausgleich), was gleichbedeutend mit dem Fixabstieg aus dem Profifußball mit Saisonende war. Der sportliche Leiter Gerhard Stöger wurde Anfang Dezember entlassen und gleich darauf nahm auch Trainer Jørn Andersen mangels sportlicher Perspektive seinen Hut.

Erfolge

Aktueller Kader

Nr. Name Nation Geburtsdatum Letzter Verein
Tor
1 Stefan Ebner AUT 15.09.1986 USK Anif
33 Christian Schlosser GER 13.04.1996 SV Grödig Amateure
22 Hidajet Hankic AUT 29. 06. 1994 Mladá Boleslav
Abwehr
14 Niko Vavrousek AUT 19. 02. 1991 TSV St. Johann
5 Felix Huspek AUT 13. 11. 1992 SV Wallern
20 Simon Sommer AUT 11.09.1990 USK Anif
15 Thomas Burghuber AUT 03. 05. 1994 SV Ried
17 Elias Kircher AUT 28.02.1990 FC Lustenau
10 Ibrahim Bingöl AUT 24. 09. 1993 SV Kapfenberg
12 Aleksandar Simic AUT 24.01.1993 SV Grödig
27 Max Müller GER 16. 05. 1994 SV Sandhausen
Mittelfeld
4 Raphael Reifeltshammer AUT 30.01.1987 TSV Neumarkt
12 René Zia AUT 09.09.1991 USK Anif
13 Matthias Öttl GER 10.02.1992 FC Pasching
2 Markus Wallner AUT 27. 10. 1996 SV Grödig Amateure
24 Halid Hasanovic BIH 27. 03. 1992 USK Anif
21 Nicholas Mayer AUT 13.09.1989 BNZ Salzburg
23 Sebastian Zirnitzer AUT 15. 02. 1992 SV Wallern
26 Leonhard Kaufmann AUT 12. 01. 1989 Energie Cottbus
3 Somen Tchoyi KAM 29.03. 1983 Arema Cronous
11 Haris Bukva AUT 15.03. 1988 Rot-Weiß Erfurt


Angriff
31 Lukas Katnik AUT 31. 07. 1989 FC Pasching
9 Uros Palibrk SLO 22. 03. 1992 NK Triglav
16 Christoph Bann AUT 08. 05. 1995 TSV Neumarkt
10 Andreas Bammer AUT 18. 07. 1984 FC Liefering
7 Valentin Grubeck AUT 26. 02. 1995 Austria Wien

Vereinsstruktur

Vorstand

Name Funktion
vakant Vorstandsvorsitzender
Ing. Fredy Scheucher stv. Vorsitzender, Geschäftsführender Vorstand
Robert Damhofer Kassier
Jürgen Bell stv. Kassier
Dr. Peter Hörschinger Schriftführer
Alexander Hütter stv. Schriftführer
Christian Schiefauer Vorstandsbeirat
Johann Hirschbichler Vorstandsbeirat

Sektion

Name Funktion
vakant Sportlicher Leiter
vakant Trainer
Thomas Klochan Co-Trainer
Alexander Schriebl Co-Trainer
Bernd Dreher Torwarttrainer
Andreas Schriebl Torwarttrainer
Roy Tittler U21/1b-Trainer
Herbert Laux Sportwissenschafter
Gabriele Stöger Teammanager
Robert Kummer Masseur
Andrea Klement Leitung Geschäftsstelle

Spielstätten

Trainer

Weblinks

 Sportverein Austria Salzburg – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien auf Wikimedia Commons

Quellen

  • Homepage des Vereins
  • Salzburger Nachrichten