Paris-Lodron-Universität Salzburg: Unterschied zwischen den Versionen

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[[1617]] wird als Vorstufe zur Universität ein Gymnasium gegründet. Als Gründer fungiert Fürsterzbischof [[Paris Lodron]], unterhalten und Aufgebaut wird die Bildungseinrichtung jedoch von einem Zusammenschluß Salzburger, Schweizer, süddeutscher und österreichischer Benediktinerklöster. Nachdem bereits frühzeitig neben theologischen, juridischen und philosophischen auch medizinische Vorlesungen abgehalten wurden, gründete [[Kurfürst Ferdinand]] eine eigene Medizinische Fakultät.
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[[1617]] wird als Vorstufe zur Universität ein Gymnasium gegründet. Als Gründer fungiert Fürsterzbischof [[Paris Lodron]], unterhalten und Aufgebaut wird die Bildungseinrichtung jedoch von einem Zusammenschluß Salzburger, Schweizer, süddeutscher und österreichischer Benediktinerklöster. Nachdem bereits frühzeitig neben theologischen, juridischen und philosophischen auch medizinische Vorlesungen abgehalten wurden, gründete Kurfürst [[Ferdinand III.]] eine eigene Medizinische Fakultät.
  
 
Nach der Angliederung Salzburgs an Bayern wird die Universität am [[24. Dezember]] [[1810]] aufgelöst. Statt ihrer wird ein [[Lyzeum]] mit theologischer und einer philosophischer Sektion sowie eine medizinisch-chirurgische Lehranstalt errichtet. Das Lyzeum hat jedoch nicht lange bestand, [[1850]] wird es bereits wieder aufgelöst und die theologische Sektion wird zu einer Universitätsfakultät erhoben.
 
Nach der Angliederung Salzburgs an Bayern wird die Universität am [[24. Dezember]] [[1810]] aufgelöst. Statt ihrer wird ein [[Lyzeum]] mit theologischer und einer philosophischer Sektion sowie eine medizinisch-chirurgische Lehranstalt errichtet. Das Lyzeum hat jedoch nicht lange bestand, [[1850]] wird es bereits wieder aufgelöst und die theologische Sektion wird zu einer Universitätsfakultät erhoben.
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Von [[1632]] bis [[1820]] wurde das Grünareal als Kollegiumsgarten der [[Universität]] genutzt.  
 
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Zwischen [[1820]] und [[1941]] war der Garten wieder botanischer Garten. [[1835]] wurde er offiziell zum ''k. k. botanischen Garten'' der medizinisch-chirurgischen Lehranstalt.  
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Zwischen [[1820]] und [[1941]] war der Garten wieder botanischer Garten. [[1835]] wurde er offiziell zum ''k. k. botanischen Garten'' der medizinisch-chirurgischen Lehranstalt.
 
 
  
 
== Neue Universität ==
 
== Neue Universität ==

Version vom 16. August 2007, 19:03 Uhr

Das Gebäude der Kultur- und Gesellschaftswissenschaften am Rudolfskai
Uni Salzburg Card

Die Paris-Lodron-Universität Salzburg wurde 1622 vom Fürsterzbischof Paris Lodron eröffnet und nach ihrer Auflösung 1810 im Jahr 1962 neugegründet. Die staatliche Universität hat in ihren vier Fakultäten über 13.000 Studierende und rund 1.600 Mitarbeiter.


Alte Universität

Hauptartikel:Alte Universität

Geschichte

1617 wird als Vorstufe zur Universität ein Gymnasium gegründet. Als Gründer fungiert Fürsterzbischof Paris Lodron, unterhalten und Aufgebaut wird die Bildungseinrichtung jedoch von einem Zusammenschluß Salzburger, Schweizer, süddeutscher und österreichischer Benediktinerklöster. Nachdem bereits frühzeitig neben theologischen, juridischen und philosophischen auch medizinische Vorlesungen abgehalten wurden, gründete Kurfürst Ferdinand III. eine eigene Medizinische Fakultät.

Nach der Angliederung Salzburgs an Bayern wird die Universität am 24. Dezember 1810 aufgelöst. Statt ihrer wird ein Lyzeum mit theologischer und einer philosophischer Sektion sowie eine medizinisch-chirurgische Lehranstalt errichtet. Das Lyzeum hat jedoch nicht lange bestand, 1850 wird es bereits wieder aufgelöst und die theologische Sektion wird zu einer Universitätsfakultät erhoben.

Botanischer Garten (Furtwänglergarten)

Hauptartikel: Botanischer Garten

Bis ins 16. Jahrhundert befand sich hier ein großer Garten mit einer weitläufigen Obstbaumwiese und Gemüsebeeten, genannt der Frauengarten der St. Peter Frauen oder Frohngarten. Er diente wesentlichen landwirtschaftlichen Zwecken und reichte von den Häusern der Getreidegasse und der heutigen Sigmund-Haffner-Gasse bis zum Klausentor. Unter Fürsterzbischof Paris Graf von Lodron wurde (schon 1617 war ein akademisches Gymnasium errichtet worden) 1622 im Bereich dieses Gartens die Benediktineruniversität unter maßgeblicher Leitung des Stiftes St. Peter errichtet.

Von 1632 bis 1820 wurde das Grünareal als Kollegiumsgarten der Universität genutzt. Zwischen 1820 und 1941 war der Garten wieder botanischer Garten. 1835 wurde er offiziell zum k. k. botanischen Garten der medizinisch-chirurgischen Lehranstalt.

Neue Universität

Geschichte

Nach über 150 Jahren wird die nach ihrem Gründer benannte Paris-Lodron-Universität Salzburg 1962 mit einer Katholisch-Theologischen und einer Philosophischen Fakulät wiedererrichtet. Zwei Jahre später beginnt der Lehrbetrieb und der erste Rektor wird gewählt und am 14. November 1964 inauguriert.

1975 wird die Universität nach dem Universitäts-Organisationsgesetz vom 1. Oktober in fünf Fakultäten gegliedert, nachdem bereits 1965 die Rechts- und Staatswissenschaftliche Fakultät konstituiert wurde. Es gibt nun eine Katholisch-Theologische, eine Rechtswissenschaftliche, eine Geistewissenschaftliche und eine Naturwissenschaftliche Fakultät sowie in eine Medizinische Fakultät, welche aber bis heute noch nicht realisiert wurde.

Gliederung

Hauptartikel: Fakultäten und Fachbereiche der Universität Salzburg

Die Universität Salzburg gliedert sich heute in vier Fakultäten:

Internationale Beziehungen

Hauptartikel: Internationale Beziehungen der Universität Salzburg

Die Universität Salzburg unterhält eine Vielzahl von internationalen Beziehungen zu Bildungseinrichtungen weltweit. Darüber hinaus unterhalten auch die einzelnen Fakultäten und Fachbereiche bilaterale Beziehungen zu Sektionen ihrer Fächer an anderen Universitäten. Dies dient vor allem zum vereinfachten Studierendenaustausch, innerhalb Europas hauptsächlich im Rahmen des Sokrates/Erasmus Programmes der Europäischen Union.


Siehe auch

Quelle

  • Puntscher-Riekmann, Prof. Dr. Sonja [Hg.]: Aus der Geschichte der Universität, Homepage der Universität Salzburg, www.uni-salzburg.at, 2007-01-29, 2007-04-19.

Weblinks