Marmor: Unterschied zwischen den Versionen

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Darüber hinaus findet sich (kristalliner) Marmor auch in der [[Grauwackenzone]] sowie am Ausgang des [[Stubachtal]]es (linke Talseite) sowie in den östlichen [[Hohen Tauern]]<ref>Quelle [http://www2.uibk.ac.at/downloads/oegg/Band_49_107_128.pdf www2.uibk.ac.at, pdf] ''Geologische Forschung in Salzburg 1949–1956'' von [[Walter Del-Negro]], Seite 120, 121</ref>, in [[Ramingstein]] im [[Lungau]] (aufgelassene Marmorbrüche), bei der [[Baukarlscharte]] im [[Pochkar]], im [[Angertal]], einem Seitental des [[Gasteinertal]]s, in der [[Sonnblickgruppe|Sonnblick]]- und [[Hafnergruppe]] treten [[Dolomit]]marmore auf, im Gasteiner- und [[Raurisertal]] Kalkmarmore und dort Dolomitmarmore im [[Friedrichsstollen]], im [[Großarltal]] im Bereich von [[Hüttschlag]] Marmorbänke, der Talschluss und der Gebirgskamm, der das Großarl- zum inneren Gasteinertal abgrenzt, führt Kalk- und Dolomitmarmore, das Gebiet [[Tappenkarsee]]-[[Draugstein]]-[[Filzmoosalm]] ist durch eine Permotrias-Abfolge aus Quarziten, Rauhwacken, Dolomiten und Kalkmarmoren charakterisiert.<ref>Quelle [https://www.salzburg.gv.at/umweltnaturwasser_/Documents/pdf-bergbaubericht.pdf www.salzburg.gv.at, pdf] Bericht "Bergbau- und Hüttenaltstandorte im Bundesland Salzburg",  Gerhard Feitzinger, Wilhelm Günther, Angelika Brunner, 1998, Seite 49, 67, 69, 95, 96, 97, 101, 102</ref>
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Darüber hinaus findet sich (kristalliner) Marmor auch in der [[Grauwackenzone]] sowie am Ausgang des [[Stubachtal]]es (linke Talseite) sowie in den östlichen [[Hohen Tauern]]<ref>[http://www2.uibk.ac.at/downloads/oegg/Band_49_107_128.pdf www2.uibk.ac.at, pdf] ''Geologische Forschung in Salzburg 1949–1956'' von [[Walter Del-Negro]], Seite 120, 121</ref>, in [[Ramingstein]] im [[Lungau]] (aufgelassene Marmorbrüche), bei der [[Baukarlscharte]] im [[Pochkar]], im [[Angertal]], einem Seitental des [[Gasteinertal]]s, in der [[Sonnblickgruppe|Sonnblick]]- und [[Hafnergruppe]] treten [[Dolomit]]marmore auf, im Gasteiner- und [[Raurisertal]] Kalkmarmore und dort Dolomitmarmore im [[Friedrichsstollen]], im [[Großarltal]] im Bereich von [[Hüttschlag]] Marmorbänke, der Talschluss und der Gebirgskamm, der das Großarl- zum inneren Gasteinertal abgrenzt, führt Kalk- und Dolomitmarmore, das Gebiet [[Tappenkarsee]]-[[Draugstein]]-[[Filzmoosalm]] ist durch eine Permotrias-Abfolge aus Quarziten, Rauhwacken, Dolomiten und Kalkmarmoren charakterisiert.<ref>[https://www.salzburg.gv.at/umweltnaturwasser_/Documents/pdf-bergbaubericht.pdf www.salzburg.gv.at, pdf] Bericht "Bergbau- und Hüttenaltstandorte im Bundesland Salzburg",  Gerhard Feitzinger, Wilhelm Günther, Angelika Brunner, 1998, Seite 49, 67, 69, 95, 96, 97, 101, 102</ref>
  
 
==Quelle==
 
==Quelle==

Aktuelle Version vom 8. September 2025, 18:47 Uhr

Marmorsteinbruch in Adnet.

Marmor, ein Carbonatgestein, kommt im Salzburg an mehreren Stellen vor.

Einleitung

Steinmetze und Geologen verstehen unter Marmor nicht ganz das gleiche:

  • für die Wirtschaft (Steinmetz, Bauwesen) ist ein Marmor ein polierfähiges carbonathältiges (tendenziell weicheres) Gestein
  • für die Geologie ist ein Marmor ein metamorphes Carbonatgestein, also ein Carbonatgestein (vor allem Kalkstein oder Dolomitgestein), das durch hohen Druck und hohe Temperatur, in der Regel im Zuge einer Gebirgsbildung, umkristallisiert ist wie ein (härterer) Gneis oder Schiefer.

Viele Marmore im Sinne des Bauwesens sind Kalksteine im geologischen Sinne, manchmal sogar gänzlich andere Gesteine - beispielsweise wird auch (karbonathältiger) Serpentinit oft als "grüner Marmor" bezeichnet.

Vorkommen

Die bekanntesten Steinbrüche von Marmor sind die beiden

Darüber hinaus findet sich (kristalliner) Marmor auch in der Grauwackenzone sowie am Ausgang des Stubachtales (linke Talseite) sowie in den östlichen Hohen Tauern[1], in Ramingstein im Lungau (aufgelassene Marmorbrüche), bei der Baukarlscharte im Pochkar, im Angertal, einem Seitental des Gasteinertals, in der Sonnblick- und Hafnergruppe treten Dolomitmarmore auf, im Gasteiner- und Raurisertal Kalkmarmore und dort Dolomitmarmore im Friedrichsstollen, im Großarltal im Bereich von Hüttschlag Marmorbänke, der Talschluss und der Gebirgskamm, der das Großarl- zum inneren Gasteinertal abgrenzt, führt Kalk- und Dolomitmarmore, das Gebiet Tappenkarsee-Draugstein-Filzmoosalm ist durch eine Permotrias-Abfolge aus Quarziten, Rauhwacken, Dolomiten und Kalkmarmoren charakterisiert.[2]

Quelle

Seite 80

Einzelnachweise

  1. www2.uibk.ac.at, pdf Geologische Forschung in Salzburg 1949–1956 von Walter Del-Negro, Seite 120, 121
  2. www.salzburg.gv.at, pdf Bericht "Bergbau- und Hüttenaltstandorte im Bundesland Salzburg", Gerhard Feitzinger, Wilhelm Günther, Angelika Brunner, 1998, Seite 49, 67, 69, 95, 96, 97, 101, 102