Alpincenter Glocknerhaus: Unterschied zwischen den Versionen

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Das '''Alpincenter Glocknerhaus''' auf der "Elisabethruhe" am [[Bretterboden]], befindet sich in 2 132 [[m ü. A.]] an der [[Gletscherstraße]], einer Stichstraße der [[Großglockner Hochalpenstraße]] auf [[Kärntner]] Gebiet.
Das '''Alpincenter Glocknerhaus''' ''auf der Elisabethruhe'' am [[Bretterboden]], befindet sich in 2 132 [[m ü. A.]] an einer Stichstraße der [[Großglockner Hochalpenstraße]], der [[Gletscherstraße]], auf [[Kärnten|Kärntner]] Gebiet .
 
  
 
==Geschichte==
 
==Geschichte==
[[1876]] wurde das Glocknerhaus erbaut, 1885 und 1886 erweitert, in den Jahren 1926 und 1927 saniert, 1955 bis 1964 erfolgte dann eine weitere Ausbauphase.
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Der Name "Elisabethruhe" stammt vom Besuch des Kaiserpaares [[Franz Joseph I.]] und [[Elisabeth von Österreich|Elisabeth]] im Jahr [[1856]]. Während der 28-jährige Monarch noch weiter zur später nach ihm benannten [[Kaiser-Franz-Josefs-Höhe historisch|Kaiser-Franz-Josefs-Höhe]] aufstieg, von der er die [[Pasterze]] sehen konnte, begnügte sich Kaiserin Elisabeth mit einem Ritt von [[Heiligenblut]] über gut 800 Höhenmeter hinauf bis zum Bretterboden, den man nach ihrem Besuch dann "Elisabethruhe" nannte. Später wurde dann auch ein Felsen in der Nähe nach ihr benannt, der [[Elisabethfelsen]], der [[1856]] allerdings noch einige Meter tief unter dem Gletschereis lag, heute aber gut einen Kilometer von der Gletscherzunge entfernt ist.  
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Benannt nach dem Besuch des Kaiserpaares [[Franz Joseph I.]] und [[Elisabeth von Österreich|Elisabeth]], "Sisi", im Jahr [[1856]].  
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Die Sektion Klagenfurt des [[Deutscher und Oesterreichischer Alpenverein|Deutschen und Oesterreichischen Alpenvereins]] wurde [[1872]] gegründet. Bereits bei ihrer ersten Generalversammlung [[1873]] beschloss man den Bau des Glocknerhauses. Am [[16. Juni]] [[1875]] wurde mit dem Bau begonnen, der am [[17. August]] [[1876]] eröffnet werden konnte. Er bot Platz für 40 Personen. [[1882]] verfasste Stadtingenieur Oberbaurat Raimund Pierl die Pläne für eine Erweiterung des Hauses, die [[1885]] und [[1886]] umgesetzt wurden. In den Jahren [[1926]] und [[1927]] kam es zu Sanierungen, [[1955]] bis [[1964]] erfolgte dann eine weitere Ausbauphase. Pierl war auch bei der Planung der [[Alte Glocknerhausstraße|alten Glocknerhausstraße]] involviert und er legte bereits Pläne für einen Straßenbau über das [[Hochtor (Kärnten)|Hochtor]] vor, die dann aber erst Oberbaurat [[Franz Wallack]] ab [[1930]] verwirklichte.
  
Während der 28-jährige Monarch die [[Pasterze]] besuchte, begnügte sich Kaiserin Elisabeth  mit einem Ritt von [[Heiligenblut]] über gut 800 Höhenmeter hinauf bis zum [[Bretterboden]], den man nach ihrem Besuch dann ''Elisabethruhe'' nannte. [[1876]] erbaute dann die Klagenfurter Alpenvereinssektion an dieser Stelle das Glocknerhaus mit Platz für 40 Personen.
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[[Datei:Alpincenter Glocknerhaus.jpg|thumb|Alpincenter Glocknerhaus]]
  
Später wurde dann auch ein Felsen in der Nähe nach ihr benannt, der ''[[Elisabethfelsen]]'', der [[1856]] allerdings noch einige Meter tief unter dem Gletschereis lag, heute aber gut einen Kilometer von der Gletscherzunge entfernt ist.
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1876 zählte zu den ersten Gästen des Glocknerhauses Markgraf [[Alfred Pallavicini]], dem angeblich "stärksten Mann [[Wien]]s". Er schaffte mit vier Bergführern trotz völlig unzureichender Ausrüstung die Durchsteigung der nach ihm benannten [[Pallavicinirinne]] an den Nordabstürzen des [[Großglockner (Berg)|Großglockners]]. Zehn Jahre später verunglückte er tödlich mit seiner Seilschaft an der abschreckenden [[Glocknerwand]], als eine abbrechende Wächte die Seilschaft mit sich riss.
  
[[1876]] zählte zu den ersten Gästen des ''Glocknerhauses'' Markgraf [[Alfred Pallavicini]], der angeblich ''stärkste Mann Wiens''. Er schaffte mit vier Bergführern trotz völlig unzureichender Ausrüstung die Durchsteigung der nach ihm benannten [[Pallavicinirinne]] an den Nordabstürzen des [[Großglockner]]s. Zehn Jahre später verunglückte er mit seiner Seilschaft an der abschreckenden [[Glocknerwand]], als eine abbrechende Wächte die Seilschaft mit sich riss.
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[[Datei:Glocknerhaus mit Margaritzensee Kopie.jpg|thumb|Das Alpincenter Glocknerhaus mit Margaritzen-Stausee]]
  
 
==Erreichbarkeit==
 
==Erreichbarkeit==
Das Glocknerhaus war zunächst nur über die [[Alte Glocknerhausstraße]] erreichbar, die dann teilweise in die Großglockner Hochalpenstraße integriert worden war (ab [[Kreisverkehr Guttal]]).
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Das Glocknerhaus war zunächst nur über die [[Alte Glocknerhausstraße]], Kaiserin-Elisabeth-Straße genannt, erreichbar, die dann später ab [[Guttal]] in den Trassenverlauf der Gletscherstraße integriert wurde.
  
 
== Bilder ==
 
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==Weblinks==
 
==Weblinks==
{{homepage|http://www.glocknerhaus.com/}}
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{{homepage|https://www.glocknerhaus.net/}}
* Lage auf [http://www.austrianmap.at/amap/index.php?setTo=1%7E354193%7E355231%7E360721%7E351130%7E%40356951%7C352321%7E0%7ELAM_ETRS89%7E987%7E620 AMap]
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* Lage auf [https://maps.bev.gv.at/#/center/12.7746,47.0682/zoom/15.2 AMap] (aktualisierter Datenlink 28. April 2023)
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* [https://www.facebook.com/photo/?fbid=1606963923544219&set=gm.2476530712702411&idorvanity=1201087990246696 www.facebook.com], historische Aufnahme vermutlich vor 1932
  
 
==Quellen==
 
==Quellen==
 
* [[Großglockner Panorama (Magazin)|Großglockner Magazin]], Ausgabe Frühjahr 2006, von der [[Großglockner Hochalpenstraßen AG]]
 
* [[Großglockner Panorama (Magazin)|Großglockner Magazin]], Ausgabe Frühjahr 2006, von der [[Großglockner Hochalpenstraßen AG]]
* [http://www.tourenwelt.info/huettenliste/huette.php?huette=3251 www.tourenwelt.info/huettenliste]
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* [https://www.tourenwelt.info/huettenliste/huette.php?huette=3251 www.tourenwelt.info/huettenliste]
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* [https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=knz&datum=19290825&seite=13&zoom=33&query=%22Ing.%22%2B%22Heinrich%22%2B%22Pierl%22%2B%22vom%22%2B%22Alpenverein%22&ref=anno-search ANNO], "Kärntner Zeitung", Ausgabe vom 25. August 1929
 
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[[Kategorie:Tourismus]]
 
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[[Kategorie:Übernachtung]]
 
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[[Kategorie:Schutzhütte]]
 
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[[Kategorie:Kärnten]]
 
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[[Kategorie:Zentralalpen]]
 
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[[Kategorie:Hohe Tauern]]
 
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[[Kategorie:Glocknergruppe]]
 
[[Kategorie:Glocknergruppe]]
[[Kategorie:Zentralalpen]]
 
 
[[Kategorie:Großglockner Hochalpenstraße]]
 
[[Kategorie:Großglockner Hochalpenstraße]]
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[[Kategorie:Großglockner Hochalpenstraße (Gebäude)]]

Aktuelle Version vom 29. Mai 2025, 09:54 Uhr

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Das Alpincenter Glocknerhaus im Mai 2023.

Das Alpincenter Glocknerhaus auf der "Elisabethruhe" am Bretterboden, befindet sich in 2 132 m ü. A. an der Gletscherstraße, einer Stichstraße der Großglockner Hochalpenstraße auf Kärntner Gebiet.

Geschichte

Der Name "Elisabethruhe" stammt vom Besuch des Kaiserpaares Franz Joseph I. und Elisabeth im Jahr 1856. Während der 28-jährige Monarch noch weiter zur später nach ihm benannten Kaiser-Franz-Josefs-Höhe aufstieg, von der er die Pasterze sehen konnte, begnügte sich Kaiserin Elisabeth mit einem Ritt von Heiligenblut über gut 800 Höhenmeter hinauf bis zum Bretterboden, den man nach ihrem Besuch dann "Elisabethruhe" nannte. Später wurde dann auch ein Felsen in der Nähe nach ihr benannt, der Elisabethfelsen, der 1856 allerdings noch einige Meter tief unter dem Gletschereis lag, heute aber gut einen Kilometer von der Gletscherzunge entfernt ist.

Das alte Glocknerhaus um 1890.

Die Sektion Klagenfurt des Deutschen und Oesterreichischen Alpenvereins wurde 1872 gegründet. Bereits bei ihrer ersten Generalversammlung 1873 beschloss man den Bau des Glocknerhauses. Am 16. Juni 1875 wurde mit dem Bau begonnen, der am 17. August 1876 eröffnet werden konnte. Er bot Platz für 40 Personen. 1882 verfasste Stadtingenieur Oberbaurat Raimund Pierl die Pläne für eine Erweiterung des Hauses, die 1885 und 1886 umgesetzt wurden. In den Jahren 1926 und 1927 kam es zu Sanierungen, 1955 bis 1964 erfolgte dann eine weitere Ausbauphase. Pierl war auch bei der Planung der alten Glocknerhausstraße involviert und er legte bereits Pläne für einen Straßenbau über das Hochtor vor, die dann aber erst Oberbaurat Franz Wallack ab 1930 verwirklichte.

Alpincenter Glocknerhaus

1876 zählte zu den ersten Gästen des Glocknerhauses Markgraf Alfred Pallavicini, dem angeblich "stärksten Mann Wiens". Er schaffte mit vier Bergführern trotz völlig unzureichender Ausrüstung die Durchsteigung der nach ihm benannten Pallavicinirinne an den Nordabstürzen des Großglockners. Zehn Jahre später verunglückte er tödlich mit seiner Seilschaft an der abschreckenden Glocknerwand, als eine abbrechende Wächte die Seilschaft mit sich riss.

Das Alpincenter Glocknerhaus mit Margaritzen-Stausee

Erreichbarkeit

Das Glocknerhaus war zunächst nur über die Alte Glocknerhausstraße, Kaiserin-Elisabeth-Straße genannt, erreichbar, die dann später ab Guttal in den Trassenverlauf der Gletscherstraße integriert wurde.

Bilder

 historische Aufnahmen – Sammlung von weiteren Bildern, Videos und Audiodateien im SALZBURGWIKI

Weblinks

  • Lage auf AMap (aktualisierter Datenlink 28. April 2023)
  • www.facebook.com, historische Aufnahme vermutlich vor 1932

Quellen

Artikelübersicht Großglockner Hochalpenstraße