Zauberflöten-Häuschen: Unterschied zwischen den Versionen

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[[Datei:2023_09_11_Zauberflöten_Häuschen_Hof_Mozart_Wohnhaus_Makartplatz.jpg|thumb|Das Zauberflöten-Häuschen fast fertig neu aufgestellt im Hof des [[Mozart Wohnhaus]]es im Herbst 2023.]]
Am [[6. Mai]] [[1950]] wurde das '''Zauberflöten-Häuschen''' nach gründlicher Renovierung an seinem neuen Aufstellungsort im so genannten "[[Mirabellgarten|Bastionsgarten]]" des [[Mozarteum]]s an der [[Schwarzstraße]] 26/28 der Öffentlichkeit präsentiert.  
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[[Datei:Zauberflöten-Häuschen 2014.jpg|thumb|Das Zauberflöten-Häuschen an seinem Standort bis 2022 im Garten hinter dem [[Mozarteum (Gebäude)|Mozarteum-Gebäude]].]]
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[[Datei:Zauberflöten-Häuschen Mozart-Denkmal auf dem Kapuzinerberg 1932.jpg|thumb|Das Zauberflöten-Häuschen und das [[Mozart-Denkmal auf dem Kapuzinerberg]] 1932.]]
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[[Datei:Zauberflötenhäuschen Mozart-Denkmal am Kapuzinerberg 1925.jpg|thumb|Wiedereröffnung des Zauberflöten-Häuschen auf dem [[Kapuzinerberg]] hinter dem [[Mozart-Denkmal am Kapuzinerberg]] im Juni 1925.]]
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Das '''Zauberflöten-Häuschen''' ist ein [[Denkmalgeschützte Objekte in der Stadt Salzburg|denkmalgeschütztes Objekt]] in der [[Stadt Salzburg]] im Eigentum der [[Internationale Stiftung Mozarteum|Internationalen Stiftung Mozarteum]].
  
 
== Geschichte ==
 
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Im ''Zauberflöten-Häuschen'' soll [[Wolfgang Amadè Mozart|Mozart]] Teile der "[[Die Zauberflöte|Zauberflöte]]" (KV 620) komponiert haben.
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Im Zauberflöten-Häuschen soll [[Wolfgang Amadé Mozart|Mozart]] Teile der "[[Die Zauberflöte|Zauberflöte]]" (KV 620) komponiert haben.
  
 
Der kleine Holzpavillon stand ursprünglich in einem Garten neben dem "Freihaustheater" (Theater auf der Wieden) in Wien, in dem "Die Zauberflöte" am [[30. September]] [[1791]] uraufgeführt wurde. Der Legende nach soll der Librettist [[Emanuel Schikaneder]] Mozart dort festgehalten haben, um die zeitgerechte Fertigstellung der "Zauberflöte" zu sichern. Einer anderen Anekdote zufolge soll Mozart sich hier mit den Sängern getroffen haben und Teile der neuen Oper geprobt haben.
 
Der kleine Holzpavillon stand ursprünglich in einem Garten neben dem "Freihaustheater" (Theater auf der Wieden) in Wien, in dem "Die Zauberflöte" am [[30. September]] [[1791]] uraufgeführt wurde. Der Legende nach soll der Librettist [[Emanuel Schikaneder]] Mozart dort festgehalten haben, um die zeitgerechte Fertigstellung der "Zauberflöte" zu sichern. Einer anderen Anekdote zufolge soll Mozart sich hier mit den Sängern getroffen haben und Teile der neuen Oper geprobt haben.
  
Nach dem Verkauf des Grundstücks auf dem das Häuschen stand, schenkte Fürst Starhemberg [[1873]] das ''Zauberflöten-Häuschen'' der [[Internationale Stiftung Mozarteum]], die das Häuschen anlässlich des ersten Salzburger Musikfestes [[1877]] von Wien nach Salzburg gebracht und auf dem [[Kapuzinerberg]] oberhalb des [[Kapuzinerkloster]]s auf einem freien Hang nach dem Zugang zum Bergwald aufstellen ließ. Dort war es jedoch dem langsamen Verfall preisgegeben.  
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Nach dem Verkauf des Grundstücks beim Freihaus in Wien-Wieden auf dem das Häuschen stand, schenkte Fürst Starhemberg [[1873]] das Zauberflöten-Häuschen der [[Internationale Stiftung Mozarteum]], die das Häuschen anlässlich des ersten [[Mozartfest|Salzburger Musikfestes]] [[1877]] von Wien nach Salzburg gebracht hatte.<ref>[https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=sch&datum=18770823&query=%22Zauberfl%c3%b6ten-H%c3%a4uschen%22&ref=anno-search&seite=4 ANNO], [[Salzburger Chronik]], Ausgabe vom 23. August 1877, Seite 4</ref>  Sie stellte es auf dem [[Kapuzinerberg]] oberhalb des [[Kapuzinerkloster Salzburg|Kapuzinerkloster]]s auf einem freien Hang nach dem Zugang zum Bergwald aufstellen ließ. Dort war es jedoch dem langsamen Verfall preisgegeben.  
  
Nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] wurde es gründlich restauriert und am [[6. Mai]] [[1950]] an seinen heutigen Standort gebracht, wo es während der Sommermonate Juli/August im Rahmen der Führungen durch das Mozarteum besichtigt werden kann.
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[[1917]] wurde es von 2&nbsp;300 Personen besucht.<ref>[https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=svb&datum=19180115&query=%22Zauberfl%c3%b6tenh%c3%a4uschen%22&ref=anno-search&seite=4 ANNO], [[Salzburger Volksblatt]], Ausgabe vom 15. Jänner 1918, Seite 4</ref> Um zum Zauberflöten-Häuschen auf dem Kapuzinerberg zu gelangen, musste man vor dem Zweiten Weltkrieg noch eine Maut beim (noch heute bestehenden) Mauthaus für das Betreten der oberen Gebiete des Kapuzinerberges bezahlen.<ref>[https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=dkv&datum=19390201&query=%22Zauberfl%c3%b6tenh%c3%a4uschen%22&ref=anno-search&seite=10 ANNO], Das kleine Volksblatt, Ausgabe vom 1. Februar 1939, Seite 10</ref>
  
== Bildlink ==
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Nach dem [[Zweiten Weltkrieg]] wurde es gründlich restauriert und am [[6. Mai]] [[1950]] im [[Kleiner Bastionsgarten|Bastionsgarten]] beim [[Mozarteum (Gebäude)|Mozarteum]] an der [[Schwarzstraße]] aufgestellt, wo es während der Konzertpausen und der Sommermonate Juli und August im Rahmen der Führungen durch das Mozarteum besichtigt werden konnte.
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Im Juni [[2022]] wurde das Zauberflöten-Häuschen zur Restaurierung in das [[Freilichtmuseum Großgmain]] gebracht. Restaurator Thomas Mang fand bei der Innenreinigung von Mozarts Zauberflötenhäuschen Reste von grüner Farbe. In Absprache mit dem Bundesdenkmalamt wurde der Holzpavillon deshalb nun außen in dem wieder aufgetauchten grünen Farbton gestrichen. Das Ziel sei, das Häuschen wieder in jenen Zustand zu versetzen, in dem es war, als es 1873 von Wien nach Salzburg kam, berichtet Rainer Heneis, der Geschäftsführer der Stiftung Mozarteum.  Bei den bisher festgestellten ältesten Teilen des Häuschens handelt es sich um die Fensterläden. Sie datieren zum Teil aus dem Jahr [[1793]].<ref>[https://www.sn.at/salzburg/kultur/video-wo-mozarts-zauberfloetenhaeuschen-zur-attraktion-wird-125197315 www.sn.at], 4. August 2022</ref>
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Als Restaurierungspartner wurde das Salzburger Freilichtmuseum von der Stiftung Mozarteum nicht deshalb ausgewählt, weil dort das Wissen um die besonderen Bedürfnisse der und die Kenntnisse im Umgang mit historischen Bausubstanzen überzeugt. Auch die Fachkompetenz für überlieferte handwerkliche Bauweisen und deren Anwendung waren bei der Restaurierung in hohem Maße gefragt. In enger Abstimmung mit der Stiftung Mozarteum, [[Bundesdenkmalamt]] und Landeskonservatorat für Salzburg hat das Salzburger Freilichtmuseum auch die Koordinierung der einzelnen Schritte der Restaurierung übernommen.
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Für [[Michael Weese]], Direktor des Salzburger Freilichtmuseums ist die Zusammenarbeit mit der Stiftung Mozarteum auch deshalb gelungen, weil "sie zeigt, dass der Erhalt des Wissens um die Handwerktechniken unserer Vorfahren gerade im historischen Umfeld, in dem sich auch die Stadt Salzburg bewegt, nicht nur im Zusammenhang mit dem ländlichen Raum gesehen werden darf". Das bestätige dieses Projekt eindrucksvoll.
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Im Herbst [[2022]] wurde es im Innenhof des [[Mozart-Wohnhaus]]es  aufgestellt und dort für Museumsbesucher zugänglich gemacht.
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== Bildergalerie ==
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; Bilder von der Restaurierung und Neuaufstellung 2022
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Zauberflöten-Häuschen Restaurierung im Salzburger Freilichtmuseum.jpg|Das restaurierte Zauberflöten-Häuschen: das erfolgreiche Team des [[Salzburger Freilichtmuseum]]s freut sich mit dem [[Landeshauptmann]] [[Wilfried Haslauer junior]] (rechts vor der Türe), [[Michael Weese]] (Salzburger Freilichtmuseum), Rainer Heines (Stiftung Mozarteum) und Linus Klumpner (Mozart-Museen), links des Landeshauptmanns.
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Zauberflöten-Häuschen im Hof Mozart Wohnhaus Oktober 2022.JPG|Aufstellung des restaurierten [[Zauberflöten-Häuschen]]s im Hof des [[Mozart Wohnhaus]]es am [[Makartplatz]] in der [[Stadt Salzburg]].
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Zauberflöten-Häuschen Glastüre in den Hof Mozart Wohnhaus Oktober 2022.JPG
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isuelle Darstellung des [[Zauberflöten-Häuschen]]s auf der Glastüre, die in den Hof des [[Mozart Wohnhaus]]es am [[Makartplatz]] in der [[Stadt Salzburg]] führt, wo das restaurierte Häuschen im Herbst 2022 aufgestellt wurde.
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=== weitere Bilder ===
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* [http://www.bildarchivaustria.at/Preview/4184509.jpg Österreichische Nationalbibliothek], Zauberflöten-Häuschen und [[Mozart-Denkmal am Kapuzinerberg|Mozartdenkmal]] am [[Kapuzinerberg]] um 1932
 
* [http://www.bildarchivaustria.at/Preview/4184509.jpg Österreichische Nationalbibliothek], Zauberflöten-Häuschen und [[Mozart-Denkmal am Kapuzinerberg|Mozartdenkmal]] am [[Kapuzinerberg]] um 1932
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== Weblink ==
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* [https://mozarteum.at/museums/mozarteum/#zauberfloetenhaeuschen mozarteum.at] Zauberflöten-Häuschen
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* [https://www.sn.at/salzburg/kultur/zauberfloetenhaeuschen-buehne-145664908 www.sn.at], 21. September 2023: "Mozarts Zauberflötenhäuschen erhält große Bühne in Salzburg"
  
 
==Quellen==
 
==Quellen==
* Salzburg Chronik 1945 - 1955
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* Salzburg Chronik 1945–1955
 
* [http://www.salzburg-rundgang.at/kunst_kultur/ www.salzburg-rundgang.at]
 
* [http://www.salzburg-rundgang.at/kunst_kultur/ www.salzburg-rundgang.at]
 
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* Medieninformation Salzburger Freilichtmuseum, 19. Oktober 2022
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== Einzelnachweise ==
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[[Kategorie:Kultur und Bildung]]
 
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[[Kategorie:Salzburgs Schätze]]
 
 
[[Kategorie:Mozart]]
 
[[Kategorie:Mozart]]

Aktuelle Version vom 3. März 2025, 14:21 Uhr

Das Zauberflöten-Häuschen fast fertig neu aufgestellt im Hof des Mozart Wohnhauses im Herbst 2023.
Das Zauberflöten-Häuschen an seinem Standort bis 2022 im Garten hinter dem Mozarteum-Gebäude.
Das Zauberflöten-Häuschen und das Mozart-Denkmal auf dem Kapuzinerberg 1932.
Wiedereröffnung des Zauberflöten-Häuschen auf dem Kapuzinerberg hinter dem Mozart-Denkmal am Kapuzinerberg im Juni 1925.

Das Zauberflöten-Häuschen ist ein denkmalgeschütztes Objekt in der Stadt Salzburg im Eigentum der Internationalen Stiftung Mozarteum.

Geschichte

Im Zauberflöten-Häuschen soll Mozart Teile der "Zauberflöte" (KV 620) komponiert haben.

Der kleine Holzpavillon stand ursprünglich in einem Garten neben dem "Freihaustheater" (Theater auf der Wieden) in Wien, in dem "Die Zauberflöte" am 30. September 1791 uraufgeführt wurde. Der Legende nach soll der Librettist Emanuel Schikaneder Mozart dort festgehalten haben, um die zeitgerechte Fertigstellung der "Zauberflöte" zu sichern. Einer anderen Anekdote zufolge soll Mozart sich hier mit den Sängern getroffen haben und Teile der neuen Oper geprobt haben.

Nach dem Verkauf des Grundstücks beim Freihaus in Wien-Wieden auf dem das Häuschen stand, schenkte Fürst Starhemberg 1873 das Zauberflöten-Häuschen der Internationale Stiftung Mozarteum, die das Häuschen anlässlich des ersten Salzburger Musikfestes 1877 von Wien nach Salzburg gebracht hatte.[1] Sie stellte es auf dem Kapuzinerberg oberhalb des Kapuzinerklosters auf einem freien Hang nach dem Zugang zum Bergwald aufstellen ließ. Dort war es jedoch dem langsamen Verfall preisgegeben.

1917 wurde es von 2 300 Personen besucht.[2] Um zum Zauberflöten-Häuschen auf dem Kapuzinerberg zu gelangen, musste man vor dem Zweiten Weltkrieg noch eine Maut beim (noch heute bestehenden) Mauthaus für das Betreten der oberen Gebiete des Kapuzinerberges bezahlen.[3]

Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde es gründlich restauriert und am 6. Mai 1950 im Bastionsgarten beim Mozarteum an der Schwarzstraße aufgestellt, wo es während der Konzertpausen und der Sommermonate Juli und August im Rahmen der Führungen durch das Mozarteum besichtigt werden konnte.

Im Juni 2022 wurde das Zauberflöten-Häuschen zur Restaurierung in das Freilichtmuseum Großgmain gebracht. Restaurator Thomas Mang fand bei der Innenreinigung von Mozarts Zauberflötenhäuschen Reste von grüner Farbe. In Absprache mit dem Bundesdenkmalamt wurde der Holzpavillon deshalb nun außen in dem wieder aufgetauchten grünen Farbton gestrichen. Das Ziel sei, das Häuschen wieder in jenen Zustand zu versetzen, in dem es war, als es 1873 von Wien nach Salzburg kam, berichtet Rainer Heneis, der Geschäftsführer der Stiftung Mozarteum. Bei den bisher festgestellten ältesten Teilen des Häuschens handelt es sich um die Fensterläden. Sie datieren zum Teil aus dem Jahr 1793.[4]

Als Restaurierungspartner wurde das Salzburger Freilichtmuseum von der Stiftung Mozarteum nicht deshalb ausgewählt, weil dort das Wissen um die besonderen Bedürfnisse der und die Kenntnisse im Umgang mit historischen Bausubstanzen überzeugt. Auch die Fachkompetenz für überlieferte handwerkliche Bauweisen und deren Anwendung waren bei der Restaurierung in hohem Maße gefragt. In enger Abstimmung mit der Stiftung Mozarteum, Bundesdenkmalamt und Landeskonservatorat für Salzburg hat das Salzburger Freilichtmuseum auch die Koordinierung der einzelnen Schritte der Restaurierung übernommen.

Für Michael Weese, Direktor des Salzburger Freilichtmuseums ist die Zusammenarbeit mit der Stiftung Mozarteum auch deshalb gelungen, weil "sie zeigt, dass der Erhalt des Wissens um die Handwerktechniken unserer Vorfahren gerade im historischen Umfeld, in dem sich auch die Stadt Salzburg bewegt, nicht nur im Zusammenhang mit dem ländlichen Raum gesehen werden darf". Das bestätige dieses Projekt eindrucksvoll.

Im Herbst 2022 wurde es im Innenhof des Mozart-Wohnhauses aufgestellt und dort für Museumsbesucher zugänglich gemacht.

Bildergalerie

Bilder von der Restaurierung und Neuaufstellung 2022

weitere Bilder

 Zauberflöten-Häuschen – Sammlung von weiteren Bildern, Videos und Audiodateien im SALZBURGWIKI

Weblink

  • mozarteum.at Zauberflöten-Häuschen
  • www.sn.at, 21. September 2023: "Mozarts Zauberflötenhäuschen erhält große Bühne in Salzburg"

Quellen

  • Medieninformation Salzburger Freilichtmuseum, 19. Oktober 2022

Einzelnachweise

  1. ANNO, Salzburger Chronik, Ausgabe vom 23. August 1877, Seite 4
  2. ANNO, Salzburger Volksblatt, Ausgabe vom 15. Jänner 1918, Seite 4
  3. ANNO, Das kleine Volksblatt, Ausgabe vom 1. Februar 1939, Seite 10
  4. www.sn.at, 4. August 2022