Motor Veteranen Club Salzburg: Unterschied zwischen den Versionen

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Der '''Motor Veteranen Club Salzburg''' (MVCS) wurde [[1967]] von  Prof. h. c. Dkfm. Dr. [[Helmut Krackowizer]] als der dritte Veteranenclub Österreichs, der sich mit historischen Automobilen und Motorrädern beschäftigt, in der [[Stadt Salzburg]] gegründet.  
 
Der '''Motor Veteranen Club Salzburg''' (MVCS) wurde [[1967]] von  Prof. h. c. Dkfm. Dr. [[Helmut Krackowizer]] als der dritte Veteranenclub Österreichs, der sich mit historischen Automobilen und Motorrädern beschäftigt, in der [[Stadt Salzburg]] gegründet.  
  
 
==Geschichte==
 
==Geschichte==
Am [[18. Jänner]] [[1968]] fand die offizielle Gründungsversammlung statt. Viele der ersten Clubmitglieder sind mit Geschichte der Motorräder und Automobile aufgewachsen und wollten diese Werte der Nachwelt bewahren. Schrauben und Ausfahren waren wesentliche Elemente in den ersten Jahren des Bestehens dieses Clubs.
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Am [[18. Jänner]] [[1968]] fand die offizielle Gründungsversammlung statt. In den Vorstand wurden gewählt: Motor-Historiker, Fachjournalist und gerichtlich beeideter Sachverständiger Dkfm. Dr. [[Helmut Krackowizer]] als Obmann; [[SN]]-Motorredakteur und Proponent eines Salzburger Automobilmuseums [[Wilhelm Schaup-Weinberg]] und Anglo-Elementar-Versicherungsdirektor [[Othmar Horwath]] als Obmann-Stellvertreter; Dipl.-Ing. Georg Karl  als Schriftführer; Dipl.-Ing. K. Sachsel als Kassier. Als Rechtskonsulent wurde Rechtsantwalt Dr. F. Harrer dem Vorstand kooptiert.
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Viele der ersten Clubmitglieder sind mit Geschichte der Motorräder und Automobile aufgewachsen und wollten diese Werte der Nachwelt bewahren. Schrauben und Ausfahren waren wesentliche Elemente in den ersten Jahren des Bestehens dieses Clubs. Einer der ersten Mitglieder war [[Wolfgang Wiesenthal]], der 15 historische Automobile besaß.
  
 
Im Laufe der Jahrzehnte aber hat sich das Besitzen und Pflegen von alten Fahrzeugen von einem Hobby zu einem weltweiten Milliardengeschäft entwickelt. Während sich die Liebhaberpreise bei Motorrädern moderat entwickelten und man sich auch heute noch das eine oder andere Gustostückerl von Seinerzeit leisten kann, klettern die Preise bei Automobile in astronomische Höhen: Preise von € 300.000.-- bis € 800.000.-- werden für seltene Ferraris, Austro Daimler, Bugattis und andere Edelmarken verlangt.
 
Im Laufe der Jahrzehnte aber hat sich das Besitzen und Pflegen von alten Fahrzeugen von einem Hobby zu einem weltweiten Milliardengeschäft entwickelt. Während sich die Liebhaberpreise bei Motorrädern moderat entwickelten und man sich auch heute noch das eine oder andere Gustostückerl von Seinerzeit leisten kann, klettern die Preise bei Automobile in astronomische Höhen: Preise von € 300.000.-- bis € 800.000.-- werden für seltene Ferraris, Austro Daimler, Bugattis und andere Edelmarken verlangt.
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Am [[21. Oktober]] [[2017]] fand in den [[Ferdinand Porsche Erlebniswelten fahr(T)raum Mattsee|Ferdinand Porsche Erlebniswelten fahr(T)raum]] in [[Mattsee (Ort)|Mattsee]] die 50-Jahre-Motorveteranen-Club-Salzburg-Feier statt. 1967 von Oldtimer begeisterten Motorradfahrern rund um "Mister Rudge" - Dr. Helmut Krackowizer - wurde dieser Club ins Leben gerufen, der sich heute hauptsächlich aus Automobilisten zusammensetzt. Präsident [[Gerhard Feichtinger]] konnte noch einige Gründungsmitglieder begrüßen und auch Vertreter befreundeter Clubs wie des Österreichischer Motor Veteranen Verbandes (ÖMVV) oder des Kärntner Motor Veteranen Clubs willkommen heißen. Vizepräsident Mike Hölzl brachte motorsportliche Veranstaltungen des Clubs in Erinnerung.
 
Am [[21. Oktober]] [[2017]] fand in den [[Ferdinand Porsche Erlebniswelten fahr(T)raum Mattsee|Ferdinand Porsche Erlebniswelten fahr(T)raum]] in [[Mattsee (Ort)|Mattsee]] die 50-Jahre-Motorveteranen-Club-Salzburg-Feier statt. 1967 von Oldtimer begeisterten Motorradfahrern rund um "Mister Rudge" - Dr. Helmut Krackowizer - wurde dieser Club ins Leben gerufen, der sich heute hauptsächlich aus Automobilisten zusammensetzt. Präsident [[Gerhard Feichtinger]] konnte noch einige Gründungsmitglieder begrüßen und auch Vertreter befreundeter Clubs wie des Österreichischer Motor Veteranen Verbandes (ÖMVV) oder des Kärntner Motor Veteranen Clubs willkommen heißen. Vizepräsident Mike Hölzl brachte motorsportliche Veranstaltungen des Clubs in Erinnerung.
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* Ergänzungen von [[Peter Krackowizer]] aus dem [[Archiv Krackowizer]]
 
* Ergänzungen von [[Peter Krackowizer]] aus dem [[Archiv Krackowizer]]
  

Version vom 18. November 2024, 17:36 Uhr

Das erste Logo des MVCS.

Der Motor Veteranen Club Salzburg (MVCS) wurde 1967 von Prof. h. c. Dkfm. Dr. Helmut Krackowizer als der dritte Veteranenclub Österreichs, der sich mit historischen Automobilen und Motorrädern beschäftigt, in der Stadt Salzburg gegründet.

Geschichte

Am 18. Jänner 1968 fand die offizielle Gründungsversammlung statt. In den Vorstand wurden gewählt: Motor-Historiker, Fachjournalist und gerichtlich beeideter Sachverständiger Dkfm. Dr. Helmut Krackowizer als Obmann; SN-Motorredakteur und Proponent eines Salzburger Automobilmuseums Wilhelm Schaup-Weinberg und Anglo-Elementar-Versicherungsdirektor Othmar Horwath als Obmann-Stellvertreter; Dipl.-Ing. Georg Karl als Schriftführer; Dipl.-Ing. K. Sachsel als Kassier. Als Rechtskonsulent wurde Rechtsantwalt Dr. F. Harrer dem Vorstand kooptiert.

Viele der ersten Clubmitglieder sind mit Geschichte der Motorräder und Automobile aufgewachsen und wollten diese Werte der Nachwelt bewahren. Schrauben und Ausfahren waren wesentliche Elemente in den ersten Jahren des Bestehens dieses Clubs. Einer der ersten Mitglieder war Wolfgang Wiesenthal, der 15 historische Automobile besaß.

Im Laufe der Jahrzehnte aber hat sich das Besitzen und Pflegen von alten Fahrzeugen von einem Hobby zu einem weltweiten Milliardengeschäft entwickelt. Während sich die Liebhaberpreise bei Motorrädern moderat entwickelten und man sich auch heute noch das eine oder andere Gustostückerl von Seinerzeit leisten kann, klettern die Preise bei Automobile in astronomische Höhen: Preise von € 300.000.-- bis € 800.000.-- werden für seltene Ferraris, Austro Daimler, Bugattis und andere Edelmarken verlangt.

Auch der MVCS blieb nicht stehen und wurde in den letzten Jahren zu einem der größten Oldtimerclub Österreichs. Der Mitgliederstand bewegte sich 2007 um die 400 Personen mit ca. 600 Fahrzeugen.

Am 21. Oktober 2017 fand in den Ferdinand Porsche Erlebniswelten fahr(T)raum in Mattsee die 50-Jahre-Motorveteranen-Club-Salzburg-Feier statt. 1967 von Oldtimer begeisterten Motorradfahrern rund um "Mister Rudge" - Dr. Helmut Krackowizer - wurde dieser Club ins Leben gerufen, der sich heute hauptsächlich aus Automobilisten zusammensetzt. Präsident Gerhard Feichtinger konnte noch einige Gründungsmitglieder begrüßen und auch Vertreter befreundeter Clubs wie des Österreichischer Motor Veteranen Verbandes (ÖMVV) oder des Kärntner Motor Veteranen Clubs willkommen heißen. Vizepräsident Mike Hölzl brachte motorsportliche Veranstaltungen des Clubs in Erinnerung.

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Aktuelles Logo des MVCS.

Veranstaltungen

Einer der ersten Oldtimer Veranstaltungen Österreichs wurde vom MVCS in Zusammenarbeit mit dem SAMTC veranstaltet. Zwischen 1974 und 1987 fand am Salzburgring neun Mal der "klassische" Oldtimer Grand Prix für historische Motorräder und Automobile statt, der mehrere Hundert Teilnehmer aus aller Welt anlockte. Der große Erfolg dieser legendären Veranstaltung ist nicht zuletzt auf die damaligen ausgezeichneten Verbindungen des Gründer, Prof. h. c. Dr. Helmut Krackowizer zur Automobil- und Motorradindustrie sowie zu seinen ehemaligen Rennfahrerkollegen zurückzuführen gewesen.

Seit 1992 veranstaltet der Club jedes zweite Jahr einen internationalen Lungauer Bergpreis am Fanningberg für Automobile und Motorräder am Faningberg im Lungau.

Sonstiges

Der Club unterhält auch das Steyr Register mit vielen Typen der altösterreichischen Marke.

Mit Maximilian Hölzl stellt der MVCS auch ein Ehrenmitglied des ÖMVV, dem Dachverband aller österreichischen Motor-Veteranenvereine.

Neben regelmäßigen Clubabenden im Gasthof Schorn in St. Leonhard bei Grödig gibt der MVCS auch eine eigene Clubzeitschrift "Das Speichenrad" heraus. In den ersten Jahren seines Bestehens fanden die Treffen im Gasthof Leikermoser (heute Hotel Hubertushof Anif) statt.

Quellen