Walburg Schobersberger: Unterschied zwischen den Versionen

Aus SALZBURGWIKI
Zur Navigation springen Zur Suche springen
K (Textersetzung - „s ,“ durch „s,“)
(aktualisiert)
 
(9 dazwischenliegende Versionen von 3 Benutzern werden nicht angezeigt)
Zeile 1: Zeile 1:
 
[[Datei:Walburga Schobersberger.jpg|thumb|Burgi Schobersberger]]
 
[[Datei:Walburga Schobersberger.jpg|thumb|Burgi Schobersberger]]
Dr. '''Walburg Schobersberger''' [auch: Walburg'''a''' Schobersberger] (* [[1930]] [[Fusch an der Großglocknerstraße]]) ist eine Salzburger Kunsthistorikerin.
+
Dr. '''Walburg Schobersberger''', auch Walburg"'a"' Schobersberger, geb. Fuchs (* [[1930]] [[Fusch an der Großglocknerstraße]]; † [[1. Juni]] [[2024]] in [[Henndorf am Wallersee]]<ref>[https://www.sn.at/trauer/dr-walburg-schobersberger-159572728 www.sn.at], Trauerportal</ref>), war eine Salzburger Kunsthistorikerin.
  
==Vorgestellt==
+
===Leben ===
'''Chronistin aus Leidenschaft'''<br/>
+
Walburg Schobersberger lebte in Henndorf. Sie war verwitwet nach Siegfried Schobersberger (* [[1925]]; † [[1983]]) und hat einen Sohn und eine Tochter.
<small>'''Beharrlich. Burgi Schobersberger aus Henndorf hat viele Talente. Eines davon ist ihre Beharrlichkeit.'''</small>
 
  
Das Leben ist ein Marathon. Und kein Sprint. Obwohl die 1930 geborene Walburga „Burgi“ Schobersberger mit Sport wenig am Hut hat, gilt ihr das als Philosophie.
+
===Akademische Bildung===
 +
* [[1979]] Inskription als ao. Hörerin an der [[Universität Salzburg]], Fachrichtung Kunstgeschichte
 +
* [[1985]] Berufsreifeprüfung und Inskription als ordentliche Hörerin
 +
* 1985–[[1990]] Studium der Kunstgeschichte an der Universität Salzburg
 +
* [[1990]]–1996 Doktoratsstudium
  
Viele Jahre machte sie immer wieder Stimmung für den Bau eines Literaturhauses in [[Henndorf am Wallersee]]. Nicht zuletzt ihrem Engagement ist es zuzuschreiben, dass das Projekt heuer endlich umgesetzt wird.
+
== Auszeichnung ==
 +
* [[1988]] Verleihung des "[[Franz Triendl|Franz-Triendl]]-Anerkennungspreises" der [[Salzburger Handelskammer]] für die Veröffentlichung des aus einer Seminararbeit entstandenen Aufsatzes "Baumeister einer Epoche. Das gründerzeitliche Wirken der Baumeister- und Architektenfamilie [[Ceconi]] in Stadt und Land Salzburg"
 +
 
 +
{{vorgestellt}}
 +
Chronistin aus Leidenschaft. Beharrlich. Burgi Schobersberger aus Henndorf hat viele Talente. Eines davon ist ihre Beharrlichkeit.  
  
Geboren in einfachen Verhältnissen in Fusch an der Glocknerstraße, ''„war ich mit zwanzig, bei meiner Hochzeit noch längst kein eigenständiger Mensch“''.
+
Das Leben ist ein Marathon. Und kein Sprint. Obwohl die 1930 geborene Walburga "Burgi" Schobersberger mit Sport wenig am Hut hat, gilt ihr das als Philosophie.
  
Ihr Mann, der Bauingenieur und Maler Siegfried Schobersberger, wurde ihr Lebensmensch. ''„Er hat mich für Kunst begeistert.“'' 1961 wurde Sohn Wolfgang geboren, 1962 Tochter Walburga. 1978 übersiedelte die Familie nach Henndorf.
+
Viele Jahre machte sie immer wieder Stimmung für den Bau eines Literaturhauses in [[Henndorf am Wallersee]]. Nicht zuletzt ihrem Engagement ist es zuzuschreiben, dass das Projekt heuer endlich umgesetzt wird.
  
''„Angeregt durch die nebenberufliche künstlerische Tätigkeit meines 1983 verstorbenen Mannes, habe ich mich immer intensiver mit bildender Kunst auseinandergesetzt.“'' 1985 legte Burgi Schobersberger die Berufsreifeprüfung an der [[Universität Salzburg]] ab und begann mit dem Studium der Kunstgeschichte.
+
Geboren in einfachen Verhältnissen in Fusch an der Glocknerstraße, ""war ich mit zwanzig, bei meiner Hochzeit noch längst kein eigenständiger Mensch"".
  
[[1988]] erhielt sie den [[Franz-Triendl-Stiftung|Franz-Triendl-Anerkennungspreis]] für die Publikation „Baumeister einer Epoche. Das gründerzeitliche Wirken der Baumeister- und Architektenfamilie Ceconi in Stadt und Land Salzburg“.
+
Ihr Mann, der Bauingenieur und Maler Siegfried Schobersberger, wurde ihr Lebensmensch. ""Er hat mich für Kunst begeistert."" 1961 wurde Sohn Wolfgang geboren, 1962 Tochter Walburga. 1978 übersiedelte die Familie nach Henndorf.
  
[[1996]], im Alter von 66 Jahren, legte sie ihre Doktorarbeit vor. Die Dissertation trägt den Titel: „Bauten der Technik und Industrie in Stadt und Land Salzburg.
+
""Angeregt durch die nebenberufliche künstlerische Tätigkeit meines 1983 verstorbenen Mannes, habe ich mich immer intensiver mit bildender Kunst auseinandergesetzt."" 1985 legte Burgi Schobersberger die Berufsreifeprüfung an der Universität Salzburg ab und begann mit dem Studium der Kunstgeschichte.
  
[[1999]] publizierte sie unter anderem die Arbeit „Das [[Bazargebäude]]“. Ihre jüngste Arbeit befasst sich mit der Baufirma Crozzoli und ihrer Bedeutung für Salzburg (erschienen in der Schriftenreihe der Freunde der Salzburger Geschichte).
+
[[1988]] erhielt sie den Franz-Triendl-Anerkennungspreis für die Publikation "Baumeister einer Epoche. Das gründerzeitliche Wirken der Baumeister- und Architektenfamilie Ceconi in Stadt und Land Salzburg".
  
„Ich bin seit 2009 im Beirat des Vereins,[[Literaturhaus Henndorf]]‘ aktiv – jetzt liegt ein neues Aufgabengebiet für mich bereit ist – die Literatur.
+
[[1996]], im Alter von 66 Jahren, legte sie ihre Doktorarbeit vor. Die Dissertation trägt den Titel: "Bauten der Technik und Industrie in Stadt und Land Salzburg."
  
===Akademische Bildung===
+
[[1999]] publizierte sie unter anderem die Arbeit "Das [[Bazargebäude]]". Ihre jüngste Arbeit befasst sich mit der Baufirma [[Crozzoli]] und ihrer Bedeutung für Salzburg (erschienen in der Schriftenreihe der Freunde der Salzburger Geschichte).
* 1979 Inskription als ao. Hörerin an der [[Universität Salzburg]], Fachrichtung Kunstgeschichte
 
* 1985 Berufsreifeprüfung und Inskription als ordentliche Hörerin
 
* 1985-1990 Studium der Kunstgeschichte an der Universität Salzburg
 
* 1988 Verleihung des „[[Franz Triendl|Franz-Triendl]]-Anerkennungspreises“ der [[Wirtschaftskammer Salzburg|Salzburger Handelskammer]] für die Veröffentlichung des aus einer Seminararbeit entstandenen Aufsatzes „Baumeister einer Epoche. Das gründerzeitliche Wirken der Baumeister- und Architektenfamilie [[Ceconi]] in Stadt und Land Salzburg“
 
* 1990-1996 Doktoratsstudium
 
  
===Privat===
+
"Ich bin seit 2009 im Beirat des Vereins, [[Literaturhaus Henndorf]]‘ aktiv – jetzt liegt ein neues Aufgabengebiet für mich bereit ist – die Literatur."
Walburg Schobersberger lebt in Henndorf. Sie ist verwitwet nach [[Siegfried Schobersberger]] (* 1925, † 1983) und hat einen Sohn und eine Tochter.
 
  
 
==Werke==
 
==Werke==
Diplomarbeit: ''Der [[Bazargebäude|Bazar]], ein Bautyp des [[19. Jahrhundert]]s in Salzburg'', Salzburg 1990
+
Diplomarbeit: "Der [[Bazargebäude|Bazar]], ein Bautyp des [[19. Jahrhundert]]s in Salzburg", Salzburg 1990
  
Dissertation: ''Bauten der Technik und Industrie in Stadt und Land Salzburg (zwischen 1860 und 1938 an Hand ausgewählter Objekte)'', Salzburg 1996.
+
Dissertation: "Bauten der Technik und Industrie in Stadt und Land Salzburg (zwischen 1860 und 1938 an Hand ausgewählter Objekte)", Salzburg 1996  
  
'''Veröffentlichungen:'''
+
==== Veröffentlichungen ====
* ''Baumeister einer Epoche. Das gründerzeitliche Wirken der Baumeister- und Architektenfamilie [[Ceconi]] in Stadt und Land Salzburg'', in: [[Mitteilungen der Gesellschaft für Salzburger Landeskunde]] 125 (1985), S.&nbsp;703 - 745
+
* "Baumeister einer Epoche. Das gründerzeitliche Wirken der Baumeister- und Architektenfamilie [[Ceconi]] in Stadt und Land Salzburg", in: [[Mitteilungen der Gesellschaft für Salzburger Landeskunde]] 125 (1985), S.&nbsp;703–745
* ''Die Baumeisterfamilie Ceconi'', in: Salzburger Wirtschaft Nr.&nbsp;34, v. 19. 8.1988, S.&nbsp;22/23
+
* "Die Baumeisterfamilie Ceconi", in: Salzburger Wirtschaft Nr.&nbsp;34, v. 19. 8.1988, S.&nbsp;22/23
* Beiträge in: [[Alfred Stefan Weiß|Weiß, Alfred Stefan]]; [[Karl Ehrenfellner|Ehrenfellner, Karl]]; [[Sabine Veits-Falk|Falk, Sabine]] (Hrsg.): ''Henndorf am Wallersee. Kultur und Geschichte einer Salzburger Gemeinde'', Henndorf 1992:
+
* Beiträge in: [[Alfred Stefan Weiß|Weiß, Alfred Stefan]]; [[Karl Ehrenfellner|Ehrenfellner, Karl]]; [[Sabine Veits-Falk|Falk, Sabine]] (Hrsg.): "Henndorf am Wallersee. Kultur und Geschichte einer Salzburger Gemeinde", Henndorf 1992:
** ''[[Carl Mayr]] und sein Umkreis'', aaO S.&nbsp;351 - 371
+
** "[[Carl Mayr]] und sein Umkreis", aaO S.&nbsp;351–371
** ''[[Egon Kornauth]]'', aaO S.&nbsp;372 - 373
+
** "[[Egon Kornauth]]", aaO S.&nbsp;372–373
** ''Die Spitzenklöppelei in Henndorf'', aaO S.&nbsp;421 - 423
+
** "Die Spitzenklöppelei in Henndorf", aaO S.&nbsp;421–423
** ''Die [[Gebrüder Woerle GmbH|Käserei Woerle]]'', aaO S.&nbsp;433 - 434
+
** "Die [[Gebrüder Woerle GmbH|Käserei Woerle]]", aaO S.&nbsp;433–434
* ''Siegfried Schobersberger 1925-1983'', in: [[Salzburg Archiv|Salzburg Archiv (Schriftenreihe des Vereins Freunde der Salzburger Geschichte)]], Band&nbsp;18, (1994), S.&nbsp;203 - 218
+
* "Siegfried Schobersberger 1925-1983", in: [[Salzburg Archiv|Salzburg Archiv (Schriftenreihe des Vereins Freunde der Salzburger Geschichte)]], Band&nbsp;18, (1994), S.&nbsp;203–218
* ''Vom Cafégewölb zum Literatencafé'', in: Salzburg Archiv, Band&nbsp;20, (1995), S.&nbsp;321 - 358
+
* "Vom Cafégewölb zum Literatencafé", in: Salzburg Archiv, Band&nbsp;20, (1995), S.&nbsp;321–358
* In: ''[[Historischer Atlas der Stadt Salzburg]]'', Salzburg 1999 ([[Schriftenreihe des Archivs der Stadt Salzburg]] 11):
+
* In: "[[Historischer Atlas der Stadt Salzburg]]", Salzburg 1999 ([[Schriftenreihe des Archivs der Stadt Salzburg]] 11):
** ''Das [[Bazargebäude (der Bazar)|Bazar-Gebäude]]''
+
** "Das [[Bazargebäude (der Bazar)|Bazar-Gebäude]]"
** ''Baumeister einer Epoche: [[Valentin Ceconi|Valentin]], [[Jakob Ceconi|Jakob]] und [[Karl Ceconi]]''
+
** "Baumeister einer Epoche: [[Valentin Ceconi|Valentin]], [[Jakob Ceconi|Jakob]] und [[Karl Ceconi]]"
* ''Kirche zu [[Guggenthal]], geschichtliche und bauliche Entwicklung der [[Kirche zum hl. Kreuz und zur hl. Elisabeth|Filialkirche zum hl. Kreuz und zur hl. Elisabeth]] sowie des Gutes [[Guggenthal]] mit Gasthaus, Brauerei, Villa und Herrenhaus,'' in: ''Heimat [[Koppl]], Chronik einer Gemeinde'', Koppl 2000, S.&nbsp;210 - 226
+
* "Kirche zu [[Guggenthal]], geschichtliche und bauliche Entwicklung der [[Kirche zum hl. Kreuz und zur hl. Elisabeth|Filialkirche zum hl. Kreuz und zur hl. Elisabeth]] sowie des [[Gut Guggenthal|Gutes Guggenthal]] mit Gasthaus, Brauerei, Villa und Herrenhaus," in: "Heimat [[Koppl]], Chronik einer Gemeinde", Koppl 2000, S.&nbsp;210–226
* ''Genius-Spurensuche führt nach Wien'', in: Salzburger Nachrichten, Samstag, 9. März 2002, S.&nbsp;IX
+
* "Genius-Spurensuche führt nach Wien", in: "[[Salzburger Nachrichten]]", 9. März 2002, S.&nbsp;IX
* ''„Ceconi Vasen f. den Tronfolger Erzh. Franz Ferdinand“'', in: ''„Das Wesen Österreichs ist nicht Zentrum, sondern Peripherie“. Gedenkschrift für Hugo Rokyta (1912-1999)'', hrsg. vom Institut für Kunstgeschichte der Universität Salzburg unter Leitung von [[Monika Oberhammer]]. Prag - Fürth i.W. 2002
+
* ""Ceconi Vasen f. den Tronfolger Erzh. Franz Ferdinand"", in: ""Das Wesen Österreichs ist nicht Zentrum, sondern Peripherie". Gedenkschrift für Hugo Rokyta (1912–1999)", hrsg. vom Institut für Kunstgeschichte der Universität Salzburg unter Leitung von [[Monika Oberhammer]]. Prag - Fürth i.W. 2002
* ''Die [[Großglockner-Hochalpenstraße]] und das Gedenkzeichen am [[Fuscher Törl]]'', in: Salzburg Archiv Nr. 28, S.&nbsp;283–302
+
* "Die [[Großglockner-Hochalpenstraße]] und das [[Gedenkzeichen Fuscher Törl|Gedenkzeichen]] am [[Fuscher Törl]]", in: Salzburg Archiv Nr. 28, S.&nbsp;283–302
* ''Die Baufirma [[Crozzoli]] und andere Bauunternehmer aus [[Friaul]] – ihre Bedeutung für Salzburg,'' in Salzburg Archiv, Band&nbsp;34, 2010, S.&nbsp;455-502.
+
* "Die Baufirma [[Crozzoli]] und andere Bauunternehmer aus [[Friaul]] – ihre Bedeutung für Salzburg," in Salzburg Archiv, Band&nbsp;34, 2010, S.&nbsp;455–502.
  
 
==Quellen==
 
==Quellen==
* [[Salzburger Nachrichten]] vom 09.03.2011: [http://search.salzburg.com/news/artikel.html?uri=http%3A%2F%2Fsearch.salzburg.com%2Fnews%2Fresource%2Fsn%2Fnews%2Fks091300_09.03.2011_41-31596693 ''Chronistin aus Leidenschaft'']
+
* "[[Salzburger Nachrichten]]" vom 09.03.2011: [https://www.sn.at/archivsn?img=CwR5a0idJqCbdpBfQPJwHSq8hFsmtH%2BPzS7hjSZ7D%2BFP4q%2F9gOvrTzErkjOIQ1a71bzv0TwpVuK%2BaIVe6PTKVimsUS2Y0rxFrpmqA2WQhododY7LEUN3TMtiLK6a8kjQ&id1=lo20110309_08&q=Chronistin%2520aus%2520Leidenschaft#slide31 www.sn.at], Archiv der "Salzburger Nachrichten", "Vorgestellt: Chronistin aus Leidenschaft  
 
* [http://www.sbg.ac.at/kug/oberhamm/absolv/schobersberger.htm Monika Oberhammer - Absolventen]
 
* [http://www.sbg.ac.at/kug/oberhamm/absolv/schobersberger.htm Monika Oberhammer - Absolventen]
  
[[Kategorie:Person|Schobersberger, Walburga]]
+
== Einzelnachweis ==
[[Kategorie:Person (Wissenschaft)|Schobersberger, Walburga]]
+
<references/>
[[Kategorie:Kunsthistoriker|Schobersberger, Walburga]]
+
 
[[Kategorie:Frau|Schobersberger, Walburga]]
+
{{SORTIERUNG:Schobersberger, Walburga}}
[[Kategorie:Salzburgs Töchter und Söhne|Schobersberger, Walburga]]
+
[[Kategorie:Person]]
[[Kategorie:Pinzgau|Schobersberger, Walburga]]
+
[[Kategorie:Person (Geschichte)]]
[[Kategorie:Fusch an der Großglocknerstraße|Schobersberger, Walburga]]
+
[[Kategorie:Person (Wissenschaft)]]
 +
[[Kategorie:Kultur und Bildung]]
 +
[[Kategorie:Kunst]]
 +
[[Kategorie:Literatur]]
 +
[[Kategorie:Autor]]
 +
[[Kategorie:Historiker]]
 +
[[Kategorie:Kunsthistoriker]]
 +
[[Kategorie:Salzburgs Töchter und Söhne]]
 +
[[Kategorie:Pinzgau]]
 +
[[Kategorie:Flachgau]]
 +
[[Kategorie:Fusch an der Großglocknerstraße]]
 +
[[Kategorie:Henndorf am Wallersee]]
 +
[[Kategorie:Geboren 1930]]
 +
[[Kategorie:Gestorben 2024]]

Aktuelle Version vom 6. Juni 2024, 09:12 Uhr

Burgi Schobersberger

Dr. Walburg Schobersberger, auch Walburg"'a"' Schobersberger, geb. Fuchs (* 1930 Fusch an der Großglocknerstraße; † 1. Juni 2024 in Henndorf am Wallersee[1]), war eine Salzburger Kunsthistorikerin.

Leben

Walburg Schobersberger lebte in Henndorf. Sie war verwitwet nach Siegfried Schobersberger (* 1925; † 1983) und hat einen Sohn und eine Tochter.

Akademische Bildung

  • 1979 Inskription als ao. Hörerin an der Universität Salzburg, Fachrichtung Kunstgeschichte
  • 1985 Berufsreifeprüfung und Inskription als ordentliche Hörerin
  • 1985–1990 Studium der Kunstgeschichte an der Universität Salzburg
  • 1990–1996 Doktoratsstudium

Auszeichnung

  • 1988 Verleihung des "Franz-Triendl-Anerkennungspreises" der Salzburger Handelskammer für die Veröffentlichung des aus einer Seminararbeit entstandenen Aufsatzes "Baumeister einer Epoche. Das gründerzeitliche Wirken der Baumeister- und Architektenfamilie Ceconi in Stadt und Land Salzburg"
Vorgestellt

Vorgestellt ist eine Beitragsreihe in den "Salzburger Nachrichten". Das SALZBURGWIKI hat hier den Originaltext übernommen. Dieser kann wiederholende Teile zu obigem Lebenslauf enthalten, sollte aber im Sinne eines Zeitdokuments nicht korrigiert werden.


Chronistin aus Leidenschaft. Beharrlich. Burgi Schobersberger aus Henndorf hat viele Talente. Eines davon ist ihre Beharrlichkeit.

Das Leben ist ein Marathon. Und kein Sprint. Obwohl die 1930 geborene Walburga "Burgi" Schobersberger mit Sport wenig am Hut hat, gilt ihr das als Philosophie.

Viele Jahre machte sie immer wieder Stimmung für den Bau eines Literaturhauses in Henndorf am Wallersee. Nicht zuletzt ihrem Engagement ist es zuzuschreiben, dass das Projekt heuer endlich umgesetzt wird.

Geboren in einfachen Verhältnissen in Fusch an der Glocknerstraße, ""war ich mit zwanzig, bei meiner Hochzeit noch längst kein eigenständiger Mensch"".

Ihr Mann, der Bauingenieur und Maler Siegfried Schobersberger, wurde ihr Lebensmensch. ""Er hat mich für Kunst begeistert."" 1961 wurde Sohn Wolfgang geboren, 1962 Tochter Walburga. 1978 übersiedelte die Familie nach Henndorf.

""Angeregt durch die nebenberufliche künstlerische Tätigkeit meines 1983 verstorbenen Mannes, habe ich mich immer intensiver mit bildender Kunst auseinandergesetzt."" 1985 legte Burgi Schobersberger die Berufsreifeprüfung an der Universität Salzburg ab und begann mit dem Studium der Kunstgeschichte.

1988 erhielt sie den Franz-Triendl-Anerkennungspreis für die Publikation "Baumeister einer Epoche. Das gründerzeitliche Wirken der Baumeister- und Architektenfamilie Ceconi in Stadt und Land Salzburg".

1996, im Alter von 66 Jahren, legte sie ihre Doktorarbeit vor. Die Dissertation trägt den Titel: "Bauten der Technik und Industrie in Stadt und Land Salzburg."

1999 publizierte sie unter anderem die Arbeit "Das Bazargebäude". Ihre jüngste Arbeit befasst sich mit der Baufirma Crozzoli und ihrer Bedeutung für Salzburg (erschienen in der Schriftenreihe der Freunde der Salzburger Geschichte).

"Ich bin seit 2009 im Beirat des Vereins, Literaturhaus Henndorf‘ aktiv – jetzt liegt ein neues Aufgabengebiet für mich bereit ist – die Literatur."

Werke

Diplomarbeit: "Der Bazar, ein Bautyp des 19. Jahrhunderts in Salzburg", Salzburg 1990

Dissertation: "Bauten der Technik und Industrie in Stadt und Land Salzburg (zwischen 1860 und 1938 an Hand ausgewählter Objekte)", Salzburg 1996

Veröffentlichungen

Quellen

Einzelnachweis

  1. www.sn.at, Trauerportal