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Nachdem nun öffentlich über eine sogenannte [[Anflugroute Süd des Salzburger Flughafens]]<ref>diese ist von der [[Stadt-Südanflugsroute]] zu unterscheiden</ref> zu debattieren begonnen wurde, empfanden plötzlich immer mehr Bewohner im Süden der Stadt Salzburg den Fluglärm als ''unzumutbar''. Bewohner beschwerten sich häufiger über Fluglärm über [[Hallein]] (Überflughöhe 1&nbsp;000 m), [[Anif]] (Überflughöhe ?) [zum Vergleich: [[Freilassing]]: 200 m]), nahmen subjektiv ''mehrere bis viele Maschinen täglich war'' (tatsächlich waren es 18 Anflüge von Mai bis Juli 2012<ref>Quelle [http://www.salzburg24.at/positive-bilanz-der-tauernflugroute-auf-flughafen-salzburg/3308921 www.salzburg24.at]</ref>, konkret waren es im Juni elf Flugzeuge, die zu den üblichen [[Stadt-Südanflugsroute|Stadt-Südanflügen]] dazugekommen seien, im Juli waren es acht und im August zwölf Anflüge<ref name="TN1">{{Quelle TN|8. November 2012}}</ref>) und man hatte offensichtlich nicht mehr in Erinnerung, dass schon bisher Flugzeuge von Süden her den Salzburger Flughafen angeflogen hatten (21. Juni 2006: ''Derzeit wird der Salzburger Flughafen zu 88 % über Norden und nur zu 12 % über Süden angeflogen''<ref>Quelle [http://www.salzburg.gv.at/lpi-meldung?nachrid=19667 Nr. 651 der Beilagen zum stenographischen Protokoll des Salzburger Landtages vom 21. Juni 2006]</ref>).  
 
Nachdem nun öffentlich über eine sogenannte [[Anflugroute Süd des Salzburger Flughafens]]<ref>diese ist von der [[Stadt-Südanflugsroute]] zu unterscheiden</ref> zu debattieren begonnen wurde, empfanden plötzlich immer mehr Bewohner im Süden der Stadt Salzburg den Fluglärm als ''unzumutbar''. Bewohner beschwerten sich häufiger über Fluglärm über [[Hallein]] (Überflughöhe 1&nbsp;000 m), [[Anif]] (Überflughöhe ?) [zum Vergleich: [[Freilassing]]: 200 m]), nahmen subjektiv ''mehrere bis viele Maschinen täglich war'' (tatsächlich waren es 18 Anflüge von Mai bis Juli 2012<ref>Quelle [http://www.salzburg24.at/positive-bilanz-der-tauernflugroute-auf-flughafen-salzburg/3308921 www.salzburg24.at]</ref>, konkret waren es im Juni elf Flugzeuge, die zu den üblichen [[Stadt-Südanflugsroute|Stadt-Südanflügen]] dazugekommen seien, im Juli waren es acht und im August zwölf Anflüge<ref name="TN1">{{Quelle TN|8. November 2012}}</ref>) und man hatte offensichtlich nicht mehr in Erinnerung, dass schon bisher Flugzeuge von Süden her den Salzburger Flughafen angeflogen hatten (21. Juni 2006: ''Derzeit wird der Salzburger Flughafen zu 88 % über Norden und nur zu 12 % über Süden angeflogen''<ref>Quelle [http://www.salzburg.gv.at/lpi-meldung?nachrid=19667 Nr. 651 der Beilagen zum stenographischen Protokoll des Salzburger Landtages vom 21. Juni 2006]</ref>).  
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Dr. Rössler hielt im Sommer 2012 Informationsveranstaltungen im südlichen [[Flachgau]] und [[Tennengau]] ab. So am 18. Juli 2012 in [[Anif]]<ref>gezeigte Folien an diesem Abend siehe [http://a-roessler.com/asa/images/Infoabend-Anif2012.pdf Infoabend-Anif2012.pdf]</ref>. Bei diesen Veranstaltungen wurde auch über Klagen gesprochen<ref>Quelle [http://www.meinbezirk.at/anthering/wirtschaft/widerstand-gegenneuen-suedanflug-d225016.html  www.meinbezirk.at 24. Juli 2012]</ref>. Der Wiener Anwalt Wolfram Proksch riet bei einer dieser Informationsveranstaltungen Anfang November im [[Gemeindesaal Grödig]] rund 50 Interessierten, die Verordnung zur Anflugroute Süd des Salzburger Flughafens mit einer Klage beim Verfassungsgericht anzufechten<ref>Als Kosten für eine Klage nannte er 5.000,-- bis 7.000,-- Euro</ref>. Grödigs [[Bürgermeister der Marktgemeinde Grödig|Bürgermeister]] [[Richard Hemetsberger]] ([[ÖVP]]) sprach von rund ? Beschwerden pro Woche. Anifs Vizebürgermeister [[Josef Grasmann]] ([[Unabhängige Liste Hans Krüger|ULK]]) will "''nur elf Flieger im Monat''" gezählt haben. Anif sei dem Anrainerverband nur deshalb beigetreten, "''um näher an den Informationen zu sein''"<ref name="TN1">TN</ref>.  
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Dr. Rössler hielt im Sommer 2012 Informationsveranstaltungen im südlichen [[Flachgau]] und [[Tennengau]] ab. So am 18. Juli 2012 in [[Anif]]<ref>gezeigte Folien an diesem Abend siehe [http://a-roessler.com/asa/images/Infoabend-Anif2012.pdf Infoabend-Anif2012.pdf]</ref>. Bei diesen Veranstaltungen wurde auch über Klagen gesprochen<ref>Quelle [http://www.meinbezirk.at/anthering/wirtschaft/widerstand-gegenneuen-suedanflug-d225016.html  www.meinbezirk.at 24. Juli 2012]</ref>. Der Wiener Anwalt Wolfram Proksch riet bei einer dieser Informationsveranstaltungen Anfang November im [[Gemeindesaal Grödig]] rund 50 Interessierten, die Verordnung zur Anflugroute Süd des Salzburger Flughafens mit einer Klage beim Verfassungsgericht anzufechten<ref>Als Kosten für eine Klage nannte er 5.000,-- bis 7.000,-- Euro</ref>. Grödigs [[Bürgermeister der Marktgemeinde Grödig|Bürgermeister]] [[Richard Hemetsberger]] ([[ÖVP]]) sprach von rund ? Beschwerden pro Woche. Anifs Vizebürgermeister [[Josef Grasmann]] ([[Unabhängige Liste Hans Krüger|ULK]]) will "''nur elf Flieger im Monat''" gezählt haben. Anif sei dem Anrainerverband nur deshalb beigetreten, "''um näher an den Informationen zu sein''"<ref name="TN1"></ref>.  
    
=== Die Freilassinger kündigten Großdemonstration an ===
 
=== Die Freilassinger kündigten Großdemonstration an ===
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''Dazu kommt, dass durch die wirtschaftliche Situation der vergangenen Jahre eine <u>Reduktion der Linien- und Charter-Flugbewegungen von mehr als 20,5% im Zeitraum von 2005 (rund 24&nbsp;500 Bewegungen) bis 2011 (knapp 19&nbsp;500 Bewegungen)</u> zu verzeichnen war. Dieser Trend hält auch im laufenden  Geschäftsjahr (-12%) an. ''
 
''Dazu kommt, dass durch die wirtschaftliche Situation der vergangenen Jahre eine <u>Reduktion der Linien- und Charter-Flugbewegungen von mehr als 20,5% im Zeitraum von 2005 (rund 24&nbsp;500 Bewegungen) bis 2011 (knapp 19&nbsp;500 Bewegungen)</u> zu verzeichnen war. Dieser Trend hält auch im laufenden  Geschäftsjahr (-12%) an. ''
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''Außerdem werden durch die Forschung im Bereich Luft- und Raumfahrt die Maschinen dank technischem Fortschritt immer leiser und sauber(er). Als europäischer Vorreiter ist der Salzburger Flughafen innerhalb der EU der einzige Flughafen, der lautere Kapitel III Luftfahrzeuge der MD 80 und TU 154 Klasse (Tupolew) ausschließt. Seit dem [[26. Oktober]] [[2008]] dürfen Maschinen dieser Kategorie nicht mehr in  Salzburg landen. Das hat eine Lärmreduktion von im Schnitt rund 28% bei allen Messstellen rund um den Flughafen gebracht. Als internationaler Zivilflughafen fertigt der Salzburg Airport innerhalb der behördlich zugelassenen Betriebszeiten von 06:00 Uhr bis 23:00 Uhr Luftverkehrsfahrzeuge ab. Jedes Jahr kommt es zu nicht vom Flughafen verschuldeten Verspätungen von einzelnen Verkehrsmaschinen auf Grund von Wetterkapriolen, Streiks, politischen Umwälzungen oder Luftraumsperrungen. Trotz Kontrahierungszwang sind das pro Jahr „nur“ zwischen 15 und etwa 30 Flugbewegungen, diese liegen damit im Vergleich zu den Gesamtflugbewegungen am Salzburg Airport im Promillbereich.''
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''Außerdem werden durch die Forschung im Bereich Luft- und Raumfahrt die Maschinen dank technischem Fortschritt immer leiser und sauber(er). Als europäischer Vorreiter ist der Salzburger Flughafen innerhalb der EU der einzige Flughafen, der lautere Kapitel III Luftfahrzeuge der MD 80 und TU 154 Klasse (Tupolew) ausschließt. Seit dem [[26. Oktober]] [[2008]] dürfen Maschinen dieser Kategorie nicht mehr in  Salzburg landen. Das hat eine Lärmreduktion von im Schnitt rund 28% bei allen Messstellen rund um den Flughafen gebracht. Als internationaler Zivilflughafen fertigt der Salzburg Airport innerhalb der behördlich zugelassenen Betriebszeiten von 06:00 Uhr bis 23:00 Uhr Luftverkehrsfahrzeuge ab. Jedes Jahr kommt es zu nicht vom Flughafen verschuldeten Verspätungen von einzelnen Verkehrsmaschinen auf Grund von Wetterkapriolen, Streiks, politischen Umwälzungen oder Luftraumsperrungen. Trotz Kontrahierungszwang sind das pro Jahr "nur" zwischen 15 und etwa 30 Flugbewegungen, diese liegen damit im Vergleich zu den Gesamtflugbewegungen am Salzburg Airport im Promillbereich.''
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''Wichtig: Bei den Verspätungen handelt es sich lediglich um triebwerksreduzierte und damit leisere Landungen, Starts werden kategorisch abgelehnt. Als weiteren Schritt haben Management und Aufsichtsrat der Salzburger Flughafen GmbH 2012 ein neues „Lärmschutz-Regime“ entwickelt, um den Einbau von Lärmschutzfenstern  in den direkt anliegenden Gebieten zu forcieren. Das neue Regime sieht vor, dass auch jene, die schon in den 1980er Jahren in den Genuss einer Förderung gekommen sind, noch einmal unterstützt werden. Weil sich der Stand der Technik auch bei den Lärmschutzfenstern verändert bzw. verbessert hat. Unabhängig davon sind die Verantwortlichen am Flughafen Salzburg davon überzeugt, dass ein wirtschaftlich gesunder Betrieb für seine Eigentümer tourismuswirtschafts- und finanzpolitisch unersetzlich ist.''
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''Wichtig: Bei den Verspätungen handelt es sich lediglich um triebwerksreduzierte und damit leisere Landungen, Starts werden kategorisch abgelehnt. Als weiteren Schritt haben Management und Aufsichtsrat der Salzburger Flughafen GmbH 2012 ein neues "Lärmschutz-Regime" entwickelt, um den Einbau von Lärmschutzfenstern  in den direkt anliegenden Gebieten zu forcieren. Das neue Regime sieht vor, dass auch jene, die schon in den 1980er Jahren in den Genuss einer Förderung gekommen sind, noch einmal unterstützt werden. Weil sich der Stand der Technik auch bei den Lärmschutzfenstern verändert bzw. verbessert hat. Unabhängig davon sind die Verantwortlichen am Flughafen Salzburg davon überzeugt, dass ein wirtschaftlich gesunder Betrieb für seine Eigentümer tourismuswirtschafts- und finanzpolitisch unersetzlich ist.''
    
== Die Entwicklung 2013 ==
 
== Die Entwicklung 2013 ==
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Anfang Dezember 2013 hatte der Salzburger Bürgermeister Heinz Schaden Österreichs EU-Kommissar Johannes Hahn in einem Schreiben um Unterstützung ersucht. Die Europäische Kommission hat nun sechs Monate Zeit zu entscheiden, ob die geplante Durchführungsverordnung des deutschen Verkehrsministers Peter Ramsauer mit den Regeln des EU-Binnenmarktes vereinbar sind oder nicht<ref>{{Quelle SN|5. Dezember 2013}}</ref>.
 
Anfang Dezember 2013 hatte der Salzburger Bürgermeister Heinz Schaden Österreichs EU-Kommissar Johannes Hahn in einem Schreiben um Unterstützung ersucht. Die Europäische Kommission hat nun sechs Monate Zeit zu entscheiden, ob die geplante Durchführungsverordnung des deutschen Verkehrsministers Peter Ramsauer mit den Regeln des EU-Binnenmarktes vereinbar sind oder nicht<ref>{{Quelle SN|5. Dezember 2013}}</ref>.
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Bei einem Treffen von [[Landeshauptmann]] [[Wilfried Haslauer junior|Wilfried Haslauer]] mit dem deutschen Verkehrsminister Ramsauer am [[10. Dezember]] [[2013]] betonte letzterer, über den Salzburger Flughafen nicht mehr verhandeln zu wollen. Der Flugahfen sei jedoch nicht in Gefahr<ref>Quelle [http://www.salzburg.com/nachrichten/salzburg/politik/sn/artikel/flughafen-ramsauer-will-nicht-mehr-verhandeln-85965/ Salzburger Nachrichten online]</ref>.
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Bei einem Treffen von [[Landeshauptmann]] [[Wilfried Haslauer junior]] mit dem deutschen Verkehrsminister Ramsauer am [[10. Dezember]] [[2013]] betonte letzterer, über den Salzburger Flughafen nicht mehr verhandeln zu wollen. Der Flugahfen sei jedoch nicht in Gefahr<ref>Quelle [http://www.salzburg.com/nachrichten/salzburg/politik/sn/artikel/flughafen-ramsauer-will-nicht-mehr-verhandeln-85965/ Salzburger Nachrichten online]</ref>.
    
== Die Entwicklung 2017 ==
 
== Die Entwicklung 2017 ==
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* {{Quelle SN|17. November 2012, 1. und 9. August, sowie 17. September 2013}}
 
* {{Quelle SN|17. November 2012, 1. und 9. August, sowie 17. September 2013}}
 
* {{Quelle SN|4. Dezember 2013}}
 
* {{Quelle SN|4. Dezember 2013}}
== Fußnoten ==
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== Einzelnachweise ==
 
<references/>
 
<references/>
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[[Kategorie:Stadt Salzburg]]
 
[[Kategorie:Stadt Salzburg]]
 
[[Kategorie:Bayern]]
 
[[Kategorie:Bayern]]
[[Kategorie:Aktuelles Ereignis]]
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[[Kategorie:Salzburg Airport]]