Simon Ebster
Simon Ebster (* 16. Oktober 1816 in Zell am Ziller, Tirol; † 27. Mai 1896 in Wimsbach, OÖ)[1] war langjähriger Leiter der Flachgauer Volksschule Henndorf.
Aus seinem Leben
Ebster war[2]
- von 1857 bis 1859 Schulleiter der Volksschule Lend und
- von 1858 bis 1879 Schulleiter der Volksschule Henndorf.
Mit seiner Ehefrau Susanna hatte Simon Ebster zumindest eine Tochter Philomena (* 7. März 1842),[3] die seinen Nachfolger als Schulleiter, Josef Bauer, heiratete.[4]
Im Jahr 1877 verlieh ihm Kaiser Franz Joseph I. das Goldene Verdienstkreuz, mit dem er alsbald im Schulgebäude vom angereisten Bezirkshauptmann Rudolf Haubel feierlich dekoriert wurde.[5]
Für das Grab des im oberösterreichischen Wimsbach verstorbenen und bestatteten Lehrers ließen ehemalige Schüler eine ansehnliche Grabtafel erstellen, die im August 1901 von einer kleinen Delegation mit dem Henndorfer Gemeindevorsteher Andreas Friembichler nach Wimsbach überbracht wurde.[6] Überdies hatte sich Ebster in der Zeit seines Wirkens in Henndorf die Liebe und Achtung der ganzen Gemeinde in solchem Maße erworben, dass diese sieben Jahre nach seinem Tod auf dem Henndorfer Friedhof eine Gedenktafel anbringen ließ, die am Rupertitag des Jahres 1903 mit großem Festgepränge enthüllt wurde.[7]
Quellen
- ↑ Sterbebuch der Pfarre Bad Wimsbach-Neydharting, Duplikat für 1896
- ↑ Artikel über die jeweilige Schule.
- ↑ Taufbuch der Pfarre Henndorf am Wallersee, Bd. VII S. 76 und 208
- ↑ Trauungsbuch der Pfarre Henndorf am Wallersee, Bd. VI S. 99
- ↑ Salzburger Chronik, 13. September 1877, S. 2
- ↑ Salzburger Chronik, 6. August 1901, S. 5
- ↑ Salzburger Chronik, 28. September 1903, S. 2
| Vorgänger |
Schulleiter der Volksschule Henndorf 1858–1879 |
Nachfolger |
| Vorgänger |
Schulleiter der Volksschule Lend 1857–1859 |
Nachfolger |