Rudolf Haubel
Rudolf Haubel (* 6. März 1821 in Wien; † 10. Mai 1898 in der Stadt Salzburg)[1] war langjähriger kaiserlich-königlicher Beamter (Bezirkshauptmann und Landesregierungsrat) in Salzburg.
Aus seinem Leben
Haubel stand beim Bezirksamt Gmunden als Bezirksvorsteher in Verwendung, als er im August 1868 vom Minister des Innern zum Bezirkshauptmann in St. Johann im Herzogtum Salzburg ernannt wurde.[2]
Anfang Juni 1877 versetzte der Minister des Innern ihn als Bezirkshauptmann an die Bezirkshauptmannschaft Salzburg.[3]
Im Dezember 1877 wurde er vom Kaiser zum Regierungsrat bei der Landesregierung in Salzburg ernannt.[4]
Spätestens im März 1886 trat er in den dauernden Ruhestand.[5]
Sein Leichenbegängnis war durch die Teilnahme hoher geistlicher und weltlicher Würdenträger ausgezeichnet, unter ihnen der damalige Weihbischof und spätere Erzbischof Johannes Baptist Katschthaler sowie Landespräsident Clemens Graf Saint-Julien-Wallsee.[6]
Ehrungen
Haubel war Ehrenbürger der Gemeinden St. Johann im Pongau und Lamprechtshausen. Er besaß den preußischen Kronenorden dritter Klasse sowie den bayerischen Verdienstorden vom heiligen Michael.[7]
Quellen
- ↑ Sterbebuch der Stadtpfarre Salzburg-St. Andrä, Bd. XI S. 305
- ↑ Salzburger Zeitung, 6. August 1868, S. 1
- ↑ Salzburger Zeitung, 3. Juni 1873, S. 1
- ↑ Salzburger Kirchenblatt, 13. Dezember 1877, S. 400
- ↑ Salzburger Chronik, 21. März 1886, S. 2
- ↑ Salzburger Chronik, 13. Mai 1898, S. 3
- ↑ (Linzer) Tages-Post,12. Mai 1898, S. 4
| Vorgänger |
Bezirkshauptmann von Salzburg-Umgebung 1873–1877 |
Nachfolger |
| Vorgänger – |
Bezirkshauptmann von St. Johann im Pongau 1868–1873 |
Nachfolger |