Nikolaï Feofilovitch von Meyendorff

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Nikolaus Baron von Meyendorff (* 1888 ; † 1969) war Kunst- und Kirchenmaler.

Leben

Nikolaus von Meyendorff war verheiratet mit Frau Nina (* 1896; † 1971). Das Paar hatte eine Tochter, Helena von Meyendorff.

Der Großvater, Baron Theophil von Meyendorff, war Generaladjudant des letzten russischen Zaren Nikolaus II. Dessen Vater hatte noch gegen Napoleon gekämpft. Als der letzte Zar in der Nacht auf den 17. Juli 1918 mit seiner Familie ermordet wurde[1], als Verwandte in Teppiche eingerollt, mit Benzin übergossen und angezündet wurden, entschloss sich die Familie von Meyendorff, aus Russland fliehen. Ihre Besitzungen in St. Petersburg und Moskau fielen an die Sowjets.

Über Istanbul (Türkei) und das damalige Jugoslawien gelangte die Familie nach Salzburg, wo sie sich 1945 niederließ.

Nikolaus von Meyendorff hatte nach der Flucht ein Studium der Kunst in Paris in Frankreich begonnen und malte Kirchen aus.

Werke

In Salzburg gibt es von Nikolaus von Meyendorff

  • "Salzburg anno 1553", "Am Stein anno 1818", zwei Mosaike in der Eingangshalle zum Mönchsbergaufzug, ca. 1947/1948
  • "Maria mit Kind", Bildnis am Haus Müllner Hauptstraße 13, 1953
  • Kirche in Bürmoos, Altarbild und ein Mosaik, den hl. Josef und den jungen Jesus darstellend, ca. 1956
  • Fassadenbild mit "Anna Selbdritt", Annakirche (Weng), Goldegg, 1957
  • Fresko an der Aufbahrungshalle im Friedhof von Hallwang, 1959

Bilder

 Nikolaï Feofilovitch von Meyendorff – Sammlung von weiteren Bildern, Videos und Audiodateien im SALZBURGWIKI

Quellen

Fußnote