Großglockner Hochalpenstraße Straßenverlauf

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Großglockner Hochalpenstraße Panoramakarte, für Details und Beschreibung bitte anklicken

Dieser Artikel beschreibt im Detail den Straßenverlauf der Großglockner Hochalpenstraße.

Beginn bei Kilometer Null

Die Großglockner Hochalpenstraße gliedert sich in drei Straßen:

Der Kilometer Null befindet sich an der Kreuzung der Pinzgauer Straße (B 311) und der Großglockner Landesstraße (L 271) im Gemeindegebiet von Bruck an der Großglocknerstraße. Von hier verläuft sie ziemlich genau nach Süden durch das Gemeindegebiet von Fusch an der Großglocknerstraße, das sie erst im Hochtor-Tunnel verlassen wird. Nach dem Gemeindezentrum steigt die Straße an, es geht durch die Bärenschlucht und die Straße schlängelt sich durch ein typisches Alpental, dem Fuscher Tal mit seinen Bauernhöfen und Heustadeln bis hinauf in jene Zone, wo ein Meer von Alpenrosen die Waldgrenze markiert. Am Beginn des Ferleitentals, bei der Mautstelle Ferleiten beginnt dann die eigentliche Hochalpenstraße.

Am Schleierwasserfall vorbei geht es in die Schlucht des Pfierslgrabens und über vier Kehren auf etwa 1 500 m ü. A. zur Piff Alm. An der Straße befindet sich in 1 620 m ü. A. beim Piffkar der erste größere Parkplatz. Die Baumwuchsgrenze erreicht man nur zwei Kehren weiter auf 1 850 m ü. A. beim Parkplatz Hochmais. Nach einem kurzen Straßenabschnitt mit weiteren zwei Kehren, der parallel zum Ferleitental führt und bei schönem Wetter herrliche Blicke auf die Bergwelt bietet, erreicht man die Hexenküche, ein vorgeschichtliches Bergsturzgebiet. Die Straße windet sich immer höher in die baumlose Zone durch die sogenannte "Hexenküche" unterhalb der Edelweißwand zum Nassfeld (2 374 m ü. A.), der nächsten Kurvenkombination. Dann sieht man bereits rechts der Straße bis zum Fuscher Törl und links die Edelweißspitze. Bei einem Blick zurück ins Tal öffnet sich der Blick auf die mit 2 400 Metern höchste Bergflanke der Ostalpen, die Ostseite des Wiesbachhorns.

Edelweißstraße und Edelweißspitze

Am oberen Rand des Oberen Naßfelds, beim Dr.-Franz-Rehrl-Haus zweigt die Edelweißstraße von der Durchzugsstraße ab. Sie führt hinauf zur Edelweißspitze (2 571 m ü. A.), dem höchsten Punkt der Großglockner Hochalpenstraße. Von dort bietet sich eine Rundschau auf 37 Dreitausender, 19 Gletscher und abseits der Großglockner Hochalpenstraße auf jene Alpenlandschaft, die heute das Herzstück des Nationalparks Hohe Tauern bildet.

Weiterfahrt

Fährt man beim Dr.-Franz-Rehrl-Haus auf der Durchzugsstraße weiter, erreicht man das Fuscher Törl (2 428 m ü. A. und 27,4 Kilometer vom Kilometer Null entfernt), wo man vom Parkplatz aus auf den Törlkopf steigen kann. Nach dem Fuscher Törl führt die Straße kurz abwärts, an der Fuscher Lacke (2 261 m ü. A.) und dem Gasthof Fuscherlacke "Mankeiwirt" vorbei durch den 117 Meter langen Mittertörltunnel - an dessen Ausgang rechter Hand der Elendboden unterhalb des Brennkogels (3 018 m ü. A.) liegt. Hier kommt über die Fuscher Wegscheide ein uralter Saumpfad aus dem Raurisertal herauf. In zwei Kehren geht es, vorbei an der Knappenstube zum 311 Meter langen zweiten und letzten Tunnel, dem Hochtor (2 504 m ü. A.). Jenseits des Hochtors, das das Bundesland Salzburg mit Kärnten verbindet, blickt man hinab auf die in die sanft gewellten Almböden gebetteten Kehren der Straße, die bis Heiligenblut führt.

Auf Kärntner Seite

Zunächst aber führt die Straße auf eine Hochalm hinunter, die im Winter durch Aufstiegshilfen ein Skigebiet für Heiligenblut ist. Bei Guttal (1 859 m ü. A.) mündet die auf der Trasse der alten Glocknerhausstraße geführte Kärntner Auffahrt der Großglocknerstraße in den Teil, der von Salzburg her führt.

Von Guttal steigt die Panoramastraße wieder zur wohl schönsten Sonnenterrasse Europas, zur Kaiser-Franz-Josefs-Höhe an. Von dieser aus bietet sich ein unvergleichlicher Blick über den acht Kilometer langen Pasterzen-Gletscher bis zum höchsten Berg Österreichs, dem Großglockner. Auf der Kaiser-Franz-Josefs-Höhe gibt es ein großes, kostenloses Parkhaus.

wird noch ergänzt

Quelle

  • Der Großglockner und Kaprun, bearbeitet von Dr. Hans Hanke, Umschau Verlag Frankfurt am Main, Pinguin Verlag Innsbruck, 1966