Josef Laimböck

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Schulrat Josef Laimböck (* 1. September 1869 in Ellmau, Bezirk Kufstein, Tirol;[1]6. November 1943)[2] war ein Salzburger Hauptschul⁣direktor.

Leben

Josef Laimböck wurde in Ellmau als Sohn des dortigen Schullehrers Johann Laimböck und der Ebbser Müllerstochter Elisabeth geb. Achorner geboren.[1]

Eine frühe Station in Laimböcks Lehrerlaufbahn war die Volksschule Hochfeld in Straßwalchen, von wo er im Herbst 1896 als Unterlehrer an die mit der linksseitigen Bürgerschule in Salzburg verbundene fünfklassigen Volksschule versetzt wurde.[3] In jener Zeit heiratete er am 16. August 1899 29‑jährig die 28‑jährige Anna Werner, Tochter eines Salzburger Briefträgers.[4]

Eine weitere Station war die St. Andräschule, von der weg er im August 1916 zum provisorischen Leiter der Bürgerschule in Maxglan ernannt wurde.[5]

Hier wirkte er fünf Jahre lang, bis ihm im Sommer 1921 die Direktorstelle an der öffentlichen Knabenbürgerschule Salzburg-Haydnstraße verliehen wurde.[6] Im Sommer 1927 verlieh ihm der Bundespräsident taxfrei den Titel eines Schulrates.[7]

Danach wird Laimböck in den Salzburger Zeitungen nur mehr als Vater des Physikers Dr. Josef Laimböck (* 1900/01, † Juli 1951)[8] erwähnt.[9] Seine Nachfolge als Direktor der mittlerweile Hauptschule gewordenen Bürgerschule trat im Jahr 1930 Ernst Sompek an.[10]

Neben dem Schuldienst war die Chormusik ein weiteres Wirkungsfeld Laimböcks. Schon im Februar 1897 ernannte der Straßwalchener Sängerbund Josef Laimböck "für sein langjähriges und sehr verdienstvolles Wirken als Chormeister des genannten Vereines" zu seinem Ehrenmitglied.[11] Und er wird etwa im Jahr 1913 als Erster Vereinschormeister des Salzburger Männergesangsvereins "Harmonie" genannt.[12]

Laimböck war auch langjähriger Direktor des Lehrerhauses, in dem auch seine Frau mitarbeitete[13].[2]

Quellen

  1. 1,0 1,1 Taufbuch der Pfarre Ellmau, Bd. V S. 130
  2. 2,0 2,1 Mitteilungen der Gesellschaft für Salzburger Landeskunde 84/85, 1944/45, S. 209
  3. Salzburger Chronik, 27. November 1896, S. 2
  4. Taufbuch der Stadtpfarre Salzburg-Mülln, S. 185
  5. Salzburger Chronik, 31. August 1916, S. 3
  6. Salzburger Wacht, 2. September 1921, S. 6
  7. Salzburger Wacht 9. August 1927, S. 4
  8. Salzburger Nachrichten, 18. Juli 1951, S. 5
  9. ANNO-Recherche "Josef Laimböck" (Erscheinungsort Salzburg)
  10. Artikel "Ernst Sompek"
  11. Salzburger Chronik, 1. März 1897, S. 3
  12. Salzburger Chronik, 2. März 1913, S. 5
  13. Salzburger Volksblatt, 5. März 1915, S. 6 f.: Aus dem Salzburger Lehrerhaus.
Zeitfolge
Vorgänger

N. N.

Direktor der Knabenbürger­schule Salz­burg‑Haydnstraße
1921–1930?
Nachfolger

Ernst Sompek

Zeitfolge
Vorgänger

Franz Bahn

Direktor der Bürgerschule Maxglan
1916–1921
Nachfolger

Edmund Pasternek

Zeitfolge
Vorgänger

Josef Schwarzbach

Schulleiter der Volksschule St. Georgen bei Salzburg
1896–1897
Nachfolger

Anton Stachl