Festungsberg: Unterschied zwischen den Versionen
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| − | Auf dem Festungsberg befindet sich die [[Festung Hohensalzburg]], die entweder zu Fuß oder mit der [[Festungsbahn]] erreichbar ist. | + | Auf dem Festungsberg befindet sich die [[Festung Hohensalzburg]], die entweder zu Fuß oder mit der [[Festungsbahn]] erreichbar ist. Vom Nonnberg aus führt der [[Reißzug]], die weltweit älteste erhaltene Standseilbahn auf den Festungsberg. |
| − | + | Wer von der Altstadt Richtung Festungsberg hinaufsteigt, kann über den [[Toskaninihof]] und die [[Scharte]], vom [[Kapitelplatz]] über die [[Festungsgasse]] (dort auch über die [[Michael-Haydn-Stiege]]) oder über die Kaigasse und die [[Nonnbergstiege]] zur Burganlage gelangen. Am Weg von der Brunnhausgasse über das alte Stift Nonnberg findet sich die Nachbildung des so genannten "[[Nonnberger Hund]]es", ein als Grenzstein dienender heute verwitterter romanischer Löwe. Der obere Teil der Zuganges führt dabei stets über den [[Hoher Weg (Festungsberg)|Hohen Weg]]. | |
| − | Vom Nonnberg führt der [[Reißzug]] auf den Festungsberg. | ||
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| − | Der Festungsberg besteht | + | Der Festungsberg besteht großteils aus Dachsteinkalk, im Nordabfall auch aus [[Dolomitstein|Hauptdolomit]]. Im Bereich der Scharte und im untersten Hangbereich an der Brunnhausgasse ist kleinräumig auch Mergel (Glanegger Schichten, Oberkreide) an der Oberfläche anzutreffen. Kalk und Dolomit-[[Gestein]] sind etwa 200 Millionen Jahre alt. Der Festungsberg zählt geologisch zum nördlichen Rand der [[Salzburger Kalkvoralpen]] und zur [[Osterhorngruppe]]. |
| − | Der benachbarte Mönchsberg besteht | + | Der benachbarte Mönchsberg besteht fast durchwegs aus Konglomerat, der im Schatten des Festungsberges vom [[Salzachgletscher]] nicht weggeschliffen wurde. |
== Ereignis == | == Ereignis == | ||
| − | Am [[4. April]] [[1950]] rutschten am Festungsberg in der Stadt Salzburg in der Nähe des zweiten Sperrbogens zur Festung Hohensalzburg | + | Am [[4. April]] [[1950]] rutschten am Festungsberg in der Stadt Salzburg in der Nähe des zweiten Sperrbogens (Keutschachturm) zur Festung Hohensalzburg etwa 60 Kubikmeter Erdreich ab, der den Hohen Weg zur Festung war kurzzeitig nicht befahrbar und aus Sicherheitsgründen auch nicht begehbar. |
== Bilder == | == Bilder == | ||
Version vom 12. Januar 2019, 17:39 Uhr
Der Festungsberg erhebt sich im Süden der Altstadt von Salzburg.
Geografie
Der Festungsberg in der Altstadt ist gemeinsam mit dem Mönchsberg (508 m ü. A.), dem Rainberg und dem Kapuzinerberg ein wichtiger [[Salzburger Stadtberge[Salzburger Stadtberg]] Er erreicht eine Höhe von 542 m ü. A. (Ost- und Westportal Hoher Stock) bzw. 540 m ü. A. (Portal Georgskirche). Im Inneren des Hohen Stockes erreicht der anstehende Fels eine Höhe bis etwa 548 m ü. A..
Auf dem Festungsberg befindet sich die Festung Hohensalzburg, die entweder zu Fuß oder mit der Festungsbahn erreichbar ist. Vom Nonnberg aus führt der Reißzug, die weltweit älteste erhaltene Standseilbahn auf den Festungsberg. Wer von der Altstadt Richtung Festungsberg hinaufsteigt, kann über den Toskaninihof und die Scharte, vom Kapitelplatz über die Festungsgasse (dort auch über die Michael-Haydn-Stiege) oder über die Kaigasse und die Nonnbergstiege zur Burganlage gelangen. Am Weg von der Brunnhausgasse über das alte Stift Nonnberg findet sich die Nachbildung des so genannten "Nonnberger Hundes", ein als Grenzstein dienender heute verwitterter romanischer Löwe. Der obere Teil der Zuganges führt dabei stets über den Hohen Weg.
Geologie
Der Festungsberg besteht großteils aus Dachsteinkalk, im Nordabfall auch aus Hauptdolomit. Im Bereich der Scharte und im untersten Hangbereich an der Brunnhausgasse ist kleinräumig auch Mergel (Glanegger Schichten, Oberkreide) an der Oberfläche anzutreffen. Kalk und Dolomit-Gestein sind etwa 200 Millionen Jahre alt. Der Festungsberg zählt geologisch zum nördlichen Rand der Salzburger Kalkvoralpen und zur Osterhorngruppe.
Der benachbarte Mönchsberg besteht fast durchwegs aus Konglomerat, der im Schatten des Festungsberges vom Salzachgletscher nicht weggeschliffen wurde.
Ereignis
Am 4. April 1950 rutschten am Festungsberg in der Stadt Salzburg in der Nähe des zweiten Sperrbogens (Keutschachturm) zur Festung Hohensalzburg etwa 60 Kubikmeter Erdreich ab, der den Hohen Weg zur Festung war kurzzeitig nicht befahrbar und aus Sicherheitsgründen auch nicht begehbar.
Bilder
Festungsberg – Sammlung von weiteren Bildern, Videos und Audiodateien im SALZBURGWIKI
Literatur
- Reinhard Medicus: Schlossberg (heute Festungsberg) und Nonnberg in Kultur- und Naturgeschichte. In: Bastei. Zeitschrift für die Erhaltung und Pflege von Bauten, Kultur und Gesellschaft, 54. Jahrgang, 3. Folge.